Nach etwa drei Monaten, in denen sie in einem kleinen Boot über den Pazifik trieben, sind fünf Menschen, darunter zwei Kinder, gerettet worden. Wie der australische Sender ABC und die britische »Times« berichten, entdeckten Dorfbewohner auf der Insel Fanning im Inselstaat Kiribati das treibende Boot am Sonntag und holten die Menschen von Bord.
Am 30. Juli waren insgesamt neun Menschen zu einer eigentlich einstündigen Überfahrt zwischen den Inseln Murilo und Ruo in Mikronesien aufgebrochen, gerieten dann aber in einen Sturm. Nach zehn Tagen Suche mit Flugzeugen der US-Marine und der US-Luftwaffe stellte die US-Küstenwache in Mikronesien die Suche ein.
Die fünf Geretteten, die etwa 5400 Kilometer von ihrem Startort entfernt entdeckt wurden, haben sich bisher nicht öffentlich zu ihren Erlebnissen geäußert. Wie sie so lange auf See überlebten und was mit den anderen vier Vermissten passierte, ist unklar. Auf Fanning Island, einem abgelegene Korallenatoll im zentralen Pazifik, wurden sie medizinisch erstversorgt.
Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL
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