Bereits angekündigte Kürzungen für Familienhilfen könnten sich offenbar doch noch abwenden lassen. In Bezug auf den Unterhaltsvorschuss kündigte Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) an, dass noch nachverhandelt werde. »Wir sind beim Unterhaltsvorschuss noch nicht am Ende«, sagte Prien dem Magazin »Stern«.
Es sei kaum vermittelbar, dass bei den zweieinhalb Milliarden Euro, die der Tankrabatt zuletzt die Staatskassen gekostet habe, keine 245 Millionen Euro für die Finanzierung des Unterhaltsvorschusses da seien, so Prien. »Ich kann verstehen, wenn Leute das nicht nachvollziehen können. Wir werden dieses Missverhältnis auflösen.«
Alleinerziehende Mütter und Väter haben Anspruch auf Unterhaltsvorschuss, wenn der andere Elternteil keinen oder einen zu geringen Unterhalt zahlt. Die Kosten tragen Bund und Länder. Der zahlungspflichtige Elternteil kann nachträglich in Regress genommen werden.
Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL
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