Auf der Strecke zwischen Madrid und Andalusien im Süden Spaniens sind zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidiert. Offenbar stürzten Waggons einen Bahndamm hinunter.

28.10.2026, 10.43 Uhr

Hochgeschwindigkeitszüge an einem Bahnhof in Spanien (Symbolbild) Hochgeschwindigkeitszüge an einem Bahnhof in Spanien (Symbolbild)

Hochgeschwindigkeitszüge an einem Bahnhof in Spanien (Symbolbild)

Foto: Jan Woitas / dpa

In Spanien sind zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidiert. Mindestens zehn Menschen starben bei dem Zusammenstoß, teilte eine Sprecherin der Regionalregierung von Kastilien-La Mancha mit. Die Opferzahlen könnten demnach noch steigen. Der Unfall ereignete sich etwa 150 Kilometer südlich von Madrid zwischen den Gemeinden Urda und Orgaz in der zentralspanischen Provinz Toledo. Dort kollidierte ein Zug des privaten Bahnunternehmens Iryo mit einem Zug der staatlichen Bahngesellschaft Renfe. Zwei Waggons von einem der Züge stürzten nach Informationen des Fernsehsenders RTVE einen Bahndamm hinunter.

Der Bahnverkehr zwischen Madrid und Andalusien wurde in beide Richtungen unterbrochen, wie der spanische Bahnnetzbetreiber Adif mitteilte. Die Ursache des Zusammenstoßes war zunächst unklar. Rettungshubschrauber, Feuerwehr und mobile intensivmedizinische Rettungsfahrzeuge seien im Einsatz, sagte ein Sprecher des Rettungsdienstes.

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jml/dpa/AFP

Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL

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