In einem Supermarkt in Niederbayern haben sich die Kühlanlagen bis auf 50 Grad erhitzt. Der Betreiber geht von einem Cyberangriff als Ursache aus, wie er auf der Facebook-Seite des Supermarkts in Reisbach (Landkreis Dingolfing-Landau) schreibt. »Die traurige Folge: Unmengen an Lebensmitteln mussten in die Tonne.« Mehrere Medien hatten zuvor über den mutmaßlichen Angriff berichtet.
Es sei bei »modernen gewerblichen Kühlanlagen heute üblich«, dass sie mit dem Internet verbunden seien, schreibt der Supermarktbetreiber. Das diene vor allem der Lebensmittelsicherheit, die Kühlanlagen würden dadurch rund um die Uhr überwacht, bei Problemen könnten die Zuständigen so schnell alarmiert werden.
In Frankreich, Belgien, Schweden, Irland, Luxemburg, Estland, Finnland und den Niederlanden hat es bereits solche Cyberangriffe gegeben. Mehrere Supermärkte waren betroffen. Das Polizeipräsidium Niederbayern ermittelt und wird sich dabei nach Angaben eines Sprechers auch mit den Behörden in den anderen Ländern absprechen. Weitere Details nannte er bislang nicht. Die Polizei wolle bislang nicht bestätigen, dass ein Cyberangriff den Vorfall in der Nacht auf Montag ausgelöst hat, wie unter anderem die »Passauer Neue Presse« berichtet.
Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL
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