Das Debüt feierte Apples M6-Chip im Mac mini, nun dürfen sich iMac-Käufer über das Upgrade freuen. Hinzu kommen schnellere Funkverbindungen und erhöhte Preise. Wir haben uns angesehen, was das in der Praxis für Käufer der All-in-One-Maschine für den Desktop heißt.
Äußerlich hat sich am iMac nichts geändert: Es gibt ihn in sieben Farben und in einer Größe, nämlich 24 Zoll. Wie bisher bietet Apple den iMac als Basiskonfiguration mit einer abgespeckten Form des M-Chips an.
- Der M6-Chip hebt den iMac auf das aktuelle Leistungsniveau.
- Die Basis-SSD ist nicht nur klein, sondern viel langsamer als in vergleichbaren Macs.
- Funk- und Netzwerkverbindungen sind deutlich beschleunigt.
Statt mit 2 Super-, 4 Performance- und 6 Effizienzkernen kommt die Einstiegsvariante mit 2, 3 und 5 der Kerne daher. Auch die GPU hat nicht 12 Kerne wie im Vollausbau des M6, sondern nur 10. Im Basismodell, das uns zu einem Test zur Verfügung stand, stecken außerdem nur 16 GByte RAM und eine mickrige 256-GByte-SSD.
Immerhin ist der – im Sommer von Apple um schmerzhafte 20 Prozent erhöhte – Einstiegspreis von 1800 Euro geblieben und der RAM-Ausbau kostet das Gleiche.
Weiterhin liegen eine Tastatur und eine Maus mit im Karton. Für die Option mit allen Kernen zahlt man 200 Euro Aufpreis und bekommt 2,5-Gbit-Ethernet (im Netzteil, vorher 1 Gbit/s) sowie vier statt zwei Thunderbolt-4-Ports dazu. Die Konfiguration einer 2-TByte-SSD schlägt mit 1100 Aufpreis zu Buche.
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Source: Heise · Johannes Schuster
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