Der Linux-Dateimanager Nemo lässt sich leicht um zusätzliche Funktionen erweitern. Dabei können Sie fertige Actions installieren oder eigene Skripte hinzufügen.

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Ein Pinguin zieht mit magischem Strom Symbole und Ordner in ein digitales Dateifenster.

(Bild: Ulrike Weis / KI / heise medien)

28.10.2026, 07:00 Uhr

Lesezeit: 16 Min.

  1. Linux-Dateimanager Nemo mit eigenen Skripten und Actions erweitern
    • Mehr Funktionen für den Dateimanager Nemo
  2. Nemo Actions einrichten
  3. Eigene Skripte einbinden
  4. So funktionieren Nemo Actions
  5. Eigene Nemo Action bauen
  6. Fazit

Immer wieder die gleichen Befehle auf der Kommandozeile einzutippen, kann man sich sparen. Häufig verwendete Kommandos lassen sich leicht in ein Skript auslagern und so schnell erneut verwenden. Das ist besonders sinnvoll, wenn es mehrere immer gleichlautende Befehle sind, die Sie auf Dateien anwenden wollen, oder umfangreiche, schwer zu merkende Parameter dabei sind.

Leicht geraten solche praktischen Skripte in Vergessenheit, wenn sie still und leise in einem Unterverzeichnis schlummern. Manche davon eignen sich aber hervorragend als Erweiterung für das Kontextmenü des Dateimanagers Nemo. So wenden Sie sie schnell auf eine oder mehrere ausgewählte Dateien an, um diese beispielsweise nach einem vorgegebenen Schema umzubenennen oder in ein passendes Format zu konvertieren.

  • Der Linux-Dateimanager Nemo lässt sich auf vielen Desktops nutzen und leicht um zusätzliche Funktionen erweitern.
  • Etliche Erweiterungen stehen zum Download bereit, eigene lassen sich als Nemo Action oder Skript mit nur wenig Mühe selbst schreiben.
  • Mit Actions erleichtert Nemo das Bearbeiten von Dateien und übernimmt mühselige Alltagsaufgaben.

Der Linux-Dateimanager Nemo ist eine unabhängige Weiterentwicklung des früheren Gnome-Dateimanagers Nautilus. Während der Dateimanager in Gnome nun Files heißt und um etliche Funktionen erleichtert wurde, enthält Nemo sie weiterhin. Die wohl bekannteste ist die Ansicht Splitview, bei der das Fenster zweigeteilt wird und man den Inhalt zweier Verzeichnisse gleichzeitig sehen kann. So lassen sich bequem Dateien von einem Verzeichnis in ein anderes kopieren oder verschieben. Gnome Files beherrscht dies nicht mehr, hier muss man mit zwei Fenstern jonglieren. In Linux Mint ist Nemo der Standarddateimanager für den Cinnamon-Desktop, doch er lässt sich auch auf anderen Desktops und Distributionen einsetzen.

Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Linux-Dateimanager Nemo mit eigenen Skripten und Actions erweitern". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.

Source: Heise · heise online

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