Mit Varoufakis als damaliger Finanzminister hatte seine Regierung in der Finanzkrise die Banken des Landes geschlossen. Nun sorgt die Schließung des Kontos seiner Partei DiEm25 (Democracy in Europe Movement 2025) durch eine Brüsseler Bank für Spott über Varoufakis.
»Unsere Bank in Brüssel hat das Konto gesperrt, auf das die kleinen Beiträge von Zehntausenden unserer Mitglieder aus ganz Europa eingezahlt werden – Geld, mit dem die Bewegung finanziert wird«, erklärte Varoufakis, der Generalsekretär von DiEM25 ist, am Dienstag im Onlinedienst X. Dies sei ›plötzlich‹ und ohne Erklärung oder Vorwarnung« geschehen.
»Unverschämt. Man sollte ihnen wenigstens erlauben, 60 Euro pro Tag abzuheben«, schrieb ein weiterer Nutzer unter Bezug auf den Betrag, den Griechen damals täglich abheben durften. Zwar wurden die griechischen Banken im Juli 2015 wieder geöffnet, doch die Kapitalbeschränkungen blieben noch weitere vier Jahre in Kraft.
Auf ihrer Website erklärte DiEm25, dass die Möglichkeit, Gehälter zu zahlen, Büromieten zu decken und den Betrieb in ganz Europa aufrechtzuerhalten, »jetzt ernsthaft gefährdet« sei. Die Partei rief zu Spenden für einen Notfallfonds zur Unterstützung der Partei auf, »bis wir die Gelder von unserem gesperrten Konto zurückerhalten.
Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL
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