Das erste November-Update für Googles Play-Systemdienste ist da. Der Android-Entwickler verteilt oft mehrmals monatlich neue Funktionen für sämtliche Android-Geräte mit Play-Diensten. Im Unterschied zu regelrechten Android-Updates und Sicherheitspatches kann Google sie direkt ohne den Umweg über die Gerätehersteller auf zig Millionen Geräte verteilen. Die Aktualisierungen enthalten neue Funktionen und Fehlerbehebungen für Smartphones und weitere Produkte des Google-Ökosystems wie Tablets, Uhren, Smart TVs, Android Auto und Chromebooks. Im Update vom 2. November 2026 stecken unter anderem Neuerungen für die Bereiche Gerätekonnektivität, Kontoverwaltung und Sicherheit.

Automatische Foto-Backups auf Windows

Mit den Google-Play-Diensten in Version 26.43 erhalten Windows-Nutzer die Möglichkeit, eine automatische Sicherung von Fotos und Videos mithilfe der Quick-Share-Funktion anzulegen. Mit konkreten Details zur Funktionsweise hält Google sich in seinen Release-Notizen zurück. Im Bereich der Gerätekonnektivität ziehen Google zufolge überdies qualitativ bessere Protokolle zur Geräteverbindung ein. Auch hier hält Google sich bedeckt.

In die Einstellungen zieht der Family-Hub ein – eine zentrale Verwaltung von Familienkonten.  

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Für Nutzerinnen und Nutzer von Familienkonten bringt Google die Verwaltung an einen zentralen Ort: In den Systemeinstellungen direkt unter den eigenen Google-Settings befindet sich nun der Punkt „Familie“. Hier erscheint eine Übersicht der Familienmitglieder sowie eines gegebenenfalls abonnierten Google-One-Tarifs samt Speicherverbrauch. Zudem finden Nutzerinnen und Nutzer hier eine Übersicht der geteilten Dienste. Möglicherweise war der Family-Hub bei manchen schon vorher verfügbar; Google hat diese Einstellung offenbar vor einigen Tagen serverseitig ohne Play-System-Update verteilt.

Neu ist die Option im Google-Passwort-Manager: Nutzerinnen und Nutzer können nun manuell auswählen, welche Anmeldedaten beim Importieren von widersprüchlichen Passwörtern und Passkeys beibehalten werden sollen. Außerdem hat Google die Systemverwaltungsdienste aktualisiert. Die neue Version soll unter anderem „die Akkulaufzeit, die Gerätekonnektivität, die Geräteleistung, den Datenschutz, die Sicherheit, die Stabilität und die Aktualisierbarkeit verbessern“.

Zu weiteren Neuerungen der Play-Systemdienste gehören Entwicklerfunktionen für Google und externe App-Entwickler zur Unterstützung von standort- und kontextbezogenen Prozessen in ihren Apps. Hinzu kommen Fehlerbehebungen für sicherheits- und notfallbezogene Dienste, Aktualisierungen der Wallet-Kundenkarten und Bugfixes für Google Wallet.

Neues für den Google Play Store

Mit dem ersten November-Update aktualisiert Google auch seinen Play Store ein wenig: Zum einen erhalten mit Play-Store-Version 53.9 Nutzerinnen und Nutzer eine Erinnerung, wenn „Play Protect“ längere Zeit deaktiviert bleibt.

Überdies zieht eine neue Übersicht auf den Spieldetailseiten ein: Hier lassen sich vor der Installation eines Spiels der Spielstil, Zusammenfassungen von Bewertungen und die Aktivitäten der Gaming-Community einsehen, so Google.

In der Regel werden die Updates der beiden Dienste schubweise verteilt. Auf einem Redaktionsgerät ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels bereits die neue Play-Systemdienste-Version vorhanden, der Play Store lag derweil noch in einer älteren Version vor; auch durch ein manuelles Anstoßen des Updates in den Einstellungen des Play Stores ließ sich die neue Version nicht installieren.

(afl)

Source: Heise · Andreas Floemer

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