Wieder mal zurück nach Azeroth: Seit Donnerstag ist „World of Warcraft: Forever“ weltweit spielbar. Blizzards neue Variante des MMORPGs greift die ursprüngliche Spielwelt von 2004 auf und erweitert sie um neue Gebiete, Quests und Dungeons.

Einen separaten Kauf braucht es dafür nicht: Wer ein aktives „WoW“-Abonnement oder Spielzeit besitzt, kann direkt loslegen. „Forever“ läuft dauerhaft neben dem modernen „World of Warcraft“ und „WoW Classic“. Nur für das neue spielbare Volk der Himmelsgeborenen verlangt Blizzard ein kostenpflichtiges Upgrade ab rund 30 Euro.

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Neue Zonen und Dungeons

Zeitlich ist „Forever“ nach den Ereignissen von „Warcraft III Reforged: Königreich der Verlassenen“ angesiedelt, also in der Frühphase des ursprünglichen „World of Warcraft“. Spieler leveln wie damals bis Stufe 60 und finden auf dem Weg dorthin mehr als 1000 neue Quests. Zu den neuen Gebieten gehören der Berg Hyjal, Shen’dralas, die Flusslande und die Insel Zephras, auf der die Himmelsgeborenen ihr Abenteuer von Stufe 1 bis 12 beginnen.

Hinzu kommen neun neue Dungeons für fünf Spieler. Ab dem 9. Dezember können Spieler auf Stufe 60 außerdem drei Schlachtzüge angehen: Tiefengrabhügel, Hyjalgipfel und Onyxias Hort. Statt eines einzelnen Realms wählen Spieler in „Forever“ einen Realm-Typ wie Normal, PvP oder Rollenspiel. Ein Hardcore-Modus, in dem der Tod eines Charakters endgültig ist, soll einige Zeit nach dem Launch folgen.

Ruhiger Launch

Der Launch verlief bislang weitgehend reibungslos, berichtet das US-Spielemagazin GameSpot. Unmittelbar nach dem Start landeten Spieler zwar in kurzen Login-Warteschlangen, anschließend waren die Realm-Typen zunächst nicht auswählbar. Nach etwa 30 Minuten funktionierte aber alles wie vorgesehen. Frühere Classic-Launches waren dagegen teils von stundenlangen Warteschlangen begleitet.

Mit „Forever“ geht Blizzard einen Schritt weiter als mit dem 2019 veröffentlichten „World of Warcraft Classic“: Lange hatte das Unternehmen offizielle Server mit alten Spielversionen abgelehnt, während Fans das frühe „World of Warcraft“ auf privaten Servern nachbauten. Classic konserviert das alte Spiel, „Forever“ entwickelt das MMORPG auf Basis des Originals dauerhaft weiter. Vorgestellt hatte Blizzard die Neuerfindung des alten Azeroth im September auf der Blizzcon. Die bestehenden Classic-Versionen bleiben unabhängig davon erhalten.

(dahe)

Source: Heise · Daniel Herbig

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