Apple erweitert sein Kursangebot beim Sportdienst Fitness+. Mit der ersten Betaversion von iOS 27.3, die in der Nacht zum Mittwoch bereitgestellt wurde, kommt „Gym Strength“ auf die Geräte, mit dem User einen vierwöchigen Trainingsplan für die Anwendung im Fitness-Studio erstellen können. Die App ermöglicht es dabei vorab, sich genaue Anleitungen anzusehen, wie Übungen an Geräten ausgeführt werden müssen, darunter Hanteln und andere Standardwerkzeuge, die in Trainingseinrichtungen üblich sind. Wiederholungen lassen sich per iPhone oder auch Apple Watch tracken.

Übungen vorgemacht, Tracking per Apple Watch und iPhone

Nutzer können vorab Ziele formulieren und dem System mitteilen, welche Hardware sie zur Verfügung haben, welche Körperbereiche sie trainieren wollen, wie lange Sitzungen sein sollen und was ihr Trainingsziel ist. Anschließend werden automatisiert passende Pläne für Übungen, Sets, Wiederholungen und Gewichtsbelastung erstellt.

Nützlich: Übungen lassen sich in der App aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Apple betont, dass das Angebot auch für Anfänger geeignet ist – etwa Leute, die bislang mit einem Trainer arbeiten mussten. Wie üblich dient die Apple Watch als Erfassungsgerät für Werte wie Herzfrequenz, verbrauchte Kalorien oder VO2max.

Preise und Probephasen für Fitness+

Apple hat für Gym Strength zwei eigene Trainer eingestellt, die durch die Übungen führen. Nach der Testphase, die derzeit nur Entwicklern zur Verfügung steht, und bald auch für Teilnehmer des Public-Beta-Programms geöffnet werden soll, wird Gym Strength mit iOS 27.3, iPad 27.3, tvOS 27.3 und watchOS 27.3 allen Fitness+-Abonnenten zur Verfügung stehen. Apple verlangt also lobenswerterweise keine Extrakosten für den Service, der Fitnessmuffel auch ans Gym heranführen soll.

Fitness+ kostet 9,99 Euro im Monat oder 79,99 Euro im Jahr. Der Service kann einen Monat kostenlos getestet werden, beim Kauf bestimmter Apple-Geräte auch drei Monate. Er ist außerdem Teil von Apple One, Apples Abokombidienst, den es derzeit drei Monate lang im Test gibt. Echtzeitdaten des Herzens werden über Apple Watch, AirPods Pro 3 sowie Powerbeats Pro 2 oder Bluetooth-basierte Herzfrequenzmesser in die Fitness+-App gespielt.

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(bsc)

Source: Heise · Ben Schwan

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