Wetterumstellung Der Hochnebel kommt!
Hoch Jurij macht es sich bei uns gemütlich: Wer viel Sonne will, wird in der Höhe glücklich.
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28.10.2026, 15:44
Die Kaltfront vom Mittwoch bleibt bis auf Weiteres die letzte Front, die die Schweiz erreicht hat. Über Deutschland installiert sich nämlich ab Donnerstag ein kräftiges Hoch.
Zu dieser Jahreszeit sind Hochdrucklagen berüchtigt für ihr «oben blau, unten grau»-Wetter. Und so kommt es auch in den nächsten Tagen.
Das Hoch Jurij sorgt bis in die nächste Woche hinein für Bise. Dadurch sind ab Donnerstag grosse Teile des Mittellandes mit Hochnebel geflutet. Die Obergrenze liegt bis und mit Samstag zwischen 1000 und 1300 m, an den Voralpen lokal auch etwas höher. Am Sonntag wird die Bise stärker und der Hochnebel steigt an.
Wo bleibt die graue Suppe zäh
Der Hochnebel löst sich nur teilweise auf. Besonders zäh bleibt er entlang der Voralpen. Dort kann es auch ab und zu nieseln. Zum Beispiel in Luzern ist es durchaus möglich, dass die Sonne bis Ende Woche gar nicht mehr zum Vorschein kommt.
Auch in Basel ist man nicht durchgehend an der Sonne. Dort drückt morgens Nebel aus dem Rheingraben in die Region. Dieser löst sich im Tagesverlauf auf.
Wer die Sonne im Süden sucht, ist auch dort nicht sicher vor dem Hochnebelgrau. Vor allem am Freitag und Sonntag hat es im Mittel- und Südtessin Hochnebel, der aber in der zweiten Tageshälfte auflockert.
Gute Fernsicht in den Bergen
Die Luft in den Bergen ist ausgesprochen trocken und sauber. Dies sind ideale Voraussetzungen für gute Fernsicht. Weit entfernte Berge sieht man klar und gestochen scharf. Das ist typisch für den Herbst.
Von Donnerstag bis Samstag liegen die Temperaturen auf 2000 m bei rund 7 Grad, auf 2500 m bei rund 2 Grad. Am Sonntag wird es in der Höhe 2 bis 3 Grad kühler. Am Montag und Dienstag liegen die Temperaturen auf 2000 m noch bei rund 2 Grad, auf 2500 m sind die Temperaturen mit ungefähr -2 Grad im frostigen Bereich.
Nicht nur im Flachland, sondern auch auf den Bergen weht der Wind aus Nordosten. Dies kommt nicht so häufig vor in den Bergen.
Source: SRF · Silvan Rusch
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