Sich um andere kümmern ist auch für das eigene Leben bedeutungsvoll

Fürsorge ist eine von 26 empirisch identifizierten Sinnquellen. Die Forscherin Tatjana Schnell erklärt, wer darin Erfüllung findet und auf welche Art sich diese Menschen anderen zuwenden. Der Sinnimpuls.

29.10.2026, 04.00 Uhr

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Illustration Simon Tanner / NZZ

Genau hinschauen, wie es dem anderen geht und erkennen, was er braucht: Das ist die Voraussetzung, um fürsorglich zu handeln.
Die Sinnforscherin Tatjana Schnell, Professorin für existenzielle Psychologie an der MF Specialized University in Oslo, erklärt: «Fürsorge  zeigt sich darin, dass wir uns dem Wohlergehen anderer Menschen zuwenden und für sie da sind.»

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Fürsorge ist eine von 26 empirisch identifizierten Sinnquellen und gehört zum Bereich des Wir- und Wohlgefühls. Sie zeigt sich häufig in kleinen, alltäglichen Handlungen: zuhören, unterstützen, helfen oder sich Zeit für jemanden nehmen. Wer fürsorglich handelt, richtet die Aufmerksamkeit nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf die Bedürfnisse anderer.

Der Sinnimpuls: Wer in meinem Umfeld braucht gerade meine Aufmerksamkeit und wie könnte ich diesem Menschen konkret etwas Gutes tun?

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Source: Neue Zürcher Zeitung · Eva Mell

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