Heute, 05:26

NZZ-Redaktion

Russland und die Ukraine haben einen lokalen Waffenstillstand für die Stadt Oleschki vereinbart

Russland und die Ukraine haben einen begrenzten Waffenstillstand vereinbart, um den Start einer humanitären Hilfsaktion in der von Russland besetzten Stadt Oleschki zu ermöglichen, wie beide Seiten am Dienstag mitteilten.

Das russische Verteidigungsministerium teilte auf Telegram mit, dass es den Beschuss in Richtung der ukrainischen Stadt Cherson ab 4 Uhr morgens Moskauer Zeit eingestellt habe, um die humanitäre Hilfsaktion in Oleschki vorzubereiten, das direkt gegenüber von Cherson am Dnipro liegt. Die Vereinbarung soll Hilfslieferungen und Evakuierungen aus der Stadt an der Front ermöglichen, in der akuter Mangel an Lebensmitteln und Medikamenten herrscht.

Gestern, 21:14

NZZ-Redaktion

Tote und Verletzte durch Raketen in Kiew

Bei einem russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist am Abend mindestens eine Person getötet worden. Zahlreiche Menschen wurden verletzt, wie Bürgermeister Witali Klitschko auf Telegram mitteilte. Neben mehreren Gebäuden wurde laut seinen Angaben auch ein Krankenwagen getroffen. Zwei Rettungssanitäter seien dabei verletzt worden. In einem der getroffenen Wohnhäuser könnten Menschen eingeschlossen sein. 

Gestern, 18:06

NZZ-Redaktion

E5-Staaten wollen Ukraine vor Winter militärisch stärken

Die fünf militärisch stärksten europäischen Nato-Mitglieder wollen die Ukraine vor dem bevorstehenden Winter mit Luftabwehrsystemen und weiterer Ausrüstung militärisch stärken. «Wir haben im Rahmen unserer Ukraine-Unterstützung Winterpakete geschnürt», sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Frankreich, Polen, Grossbritannien und Italien in Paris. «Wir werden darüber hinaus alles dafür tun, dass auch die USA die Ukraine mit ihren Lieferungen unterstützen oder eben vor allem auch mit nachrichtlichen Informationen und Satellitendaten.»

Gestern, 17:42

NZZ-Redaktion

Tote und Verletzte bei russischem Angriff auf Charkiw

Bei einem russischen Angriff auf die ostukrainische Grossstadt Charkiw sind laut offiziellen Angaben mindestens zwei Personen getötet worden. Zudem seien mindestens vier Personen verletzt worden, berichtete Bürgermeister Igor Terechow auf Telegram. «Es wurden Mehrfamilienhäuser, Einfamilienhäuser und Autos beschädigt», fügte er hinzu. Die Rettungsdienste waren am Abend noch im Einsatz.

Gestern, 13:50

NZZ-Redaktion

Selenski: Ukraine wartet seit einem Monat auf amerikanische Unterschrift für Patriot-Raketen

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat erneut Verzögerungen bei der Lieferung von Abwehrraketen beklagt und Pete Hegseth, den Verteidigungsminister der USA, kritisiert. «Insbesondere warten wir seit fast einem Monat auf die Unterschrift von Herrn Hegseth bezüglich der Raketen für Patriots und Nasams», schrieb Selenski auf Telegram. Er habe angeordnet, noch einmal mit der den Vereinigten Staaten zu sprechen. 

Die amerikanischen Systeme vom Typ Patriot gelten als besonders wirksam bei der Abwehr ballistischer Raketen, die Russland in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine einsetzt.

FILE PHOTO: Servicemen patrol in front of the Patriot air defence system during Polish military training on the missile systems at the airport in Warsaw, Poland February 7, 2023. REUTERS/Kacper Pempel/File Photo

Ein Abwehrsystem vom Typ Patriot bei einer Militärübung in Warschau

Kacper Pempel / Reuters

Gestern, 08:12

NZZ-Redaktion

Ukrainische Drohnen beschädigen Zug in Woronesch

Bei massiven ukrainischen Drohnenangriffen sind nach Angaben russischer Behörden im Gebiet Woronesch mindestens zwei Personen getötet und viele weitere verletzt worden. Zudem sei auch ein Zug getroffen worden. Insgesamt gebe es 17 Verletzte, die meisten in dem Zug, teilte Gouverneur Alexander Gusew bei Telegram mit. In Woronesch selbst und in der Region seien insgesamt 113 Drohnen abgeschossen worden. Die Angaben sind von unabhängiger Seite nicht unmittelbar überprüfbar.

Der Zug sei in einem Vorort von Woronesch unterwegs gewesen, als Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne auf ihn gefallen seien, sagte Gusew. Beschädigt worden sei ein Waggon des Zugs Nummer 11 auf dem Weg von Anapa am Schwarzen Meer nach Moskau, teilte die russische Eisenbahngesellschaft RZD mit. Wegen der Angriffe sei der Zugverkehr vorübergehend eingestellt worden in der Region.

Nach Darstellung von Gouverneur Gusew geriet bei den Angriffen in Woronesch auch ein Geschäftszentrum in Brand. Schäden gebe es unter anderem auch an Industrieanlagen, einem Wohnhaus und einer Schulsport-Anlage. Fast in allen Teilen der Stadt gebe es Schäden an Fassaden und Fenstern. Aus der Ukraine gab es zunächst keine Angaben zu dem Angriff.

Sonntag, 25. Okt., 17:05

NZZ-Redaktion

Mehrere Personen in russischer Grenzregion Belgorod durch ukrainische Angriffe getötet

Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf die russische Grenzregion Belgorod sind am Wochenende fünf Personen getötet worden, wie die lokalen Behörden mitteilen. Vier Personen wurden in der Stadt Belgorod getötet und 13 weitere verletzt. Laut dem Regionalgouverneur Alexander Schuwajew wurden bei dem Angriff 30 Wohnhäuser und 35 Autos beschädigt.

Am Sonntag traf eine weitere ukrainische Drohne zudem im nahe gelegenen Dorf Wosnesenowka ein Auto. Dabei wurde laut Behördenangaben eine Person getötet und eine weitere verletzt.

A view of a residential complex hit by what local authorities described as a Ukrainian overnight drone strike, amid the Russia-Ukraine conflict, in central Belgorod, Russia, October 25, 2026. REUTERS/Stringer

Am Wochenende wurde Belgorod Ziel von ukrainischen Angriffen.

Reuters

Sonntag, 25. Okt., 09:07

NZZ-Redaktion

Russland meldet Angriff auf zwei Frachtschiffe

Russische Drohnen haben laut Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau ein Frachtschiff angegriffen, das auf dem Weg zum ukrainischen Schwarzmeerhafen Tschornomorsk war. Ebenfalls habe Russland ein weiteres Frachtschiff auf dem Weg zum Hafen von Odessa angegriffen, teilte das Verteidigungsministerium später mit. 

Beide Schiffe seien zur Versorgung der ukrainischen Armee eingesetzt worden, schreibt Reuters. Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden.

Sonntag, 25. Okt., 04:41

NZZ-Redaktion

Deutsche Bundeswehr beteiligt sich an erstem Manöver der «Koalition der Willigen»

Deutschland beteiligt sich mit rund zehn Stabsoffizieren, Tankflugzeugen und Logistik am ersten Militärmanöver der «Koalition der Willigen» zur Unterstützung der Ukraine.

Bei dem Manöver wird erstmals die Einsatzfähigkeit der multinationalen Truppe getestet, die derzeit unter Führung von Frankreich und Grossbritannien zur Absicherung eines möglichen Waffenstillstands mit Russland aufgebaut wird. Der «Koalition der Willigen» gehören rund 35 Staaten an.

Eine Deutsche Soldatin waehrend der Uebung - Wettiner Heide -. Deutschland stellt 2023 mit der Panzergrenadierbrigade 37 - Freistaat Sachsen - den Leitverband fuer die multinationalen Landanteile der NATO Very High Readiness Joint Task Forc

Deutschland wird an der Militärübung der «Koalition der Willigen» teilnehmen.

Thomas Imo / Imago

Samstag, 24. Okt., 21:00

NZZ-Redaktion

Musk: Ukraine hat Starlink für Offensivangriffe genutzt

US-Tech-Milliardär Elon Musk wirft dem ukrainischen Militär vor, das Satelliteninternet Starlink für offensive Drohnenangriffe eingesetzt zu haben, um Menschen zu töten. Es habe somit gegen die Nutzungsbedingungen von Starlink verstossen, schreibt er auf der Plattform X. Konkrete Belege oder Fälle und Zeiträume nannte er nicht. 

Musk betont in seinem Post, dass Starlink nach wie vor von entscheidender Bedeutung für die Verteidigung der Ukraine sei. Davon abgesehen empfinde er abgrundtiefe Verachtung für Kriegstreiber, die endloses Abschlachten vorantrieben und keine realistische Lösung für den Konflikt anböten. Er nannte dabei keine konkreten Namen.

Source: Neue Zürcher Zeitung · NZZ-Redaktion

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