Er kletterte im Himalaja, in der Antarktis und auf Grönland – jetzt hat Alexander Huber ein Buch über das Überleben im Bergsteigen geschrieben

Im Interview mit Stephanie Geiger spricht der deutsche Bergsteiger und Kletterer über die Sucht nach den Glücksgefühlen auf dem Gipfel, Lebensgefahr am Berg und wie er damit umgeht, dass der Tod immer mitklettert.

Stephanie Geiger30.10.2026, 05.30 Uhr

10 Leseminuten


Eine legendäre Kletterroute und eine experimentelle Absicherung: Alexander Huber 2016 unterwegs auf der Sueño de invierno in Nordspanien, die Absicherung nennt er «Skyhook».

Eine legendäre Kletterroute und eine experimentelle Absicherung: Alexander Huber 2016 unterwegs auf der Sueño de invierno in Nordspanien, die Absicherung nennt er «Skyhook».

Heinz Zak

Alexander Huber, 57, hat das Sportklettern in das alpine Gelände übertragen und so Massstäbe gesetzt. Als «Huberbuam» feierte er gemeinsam mit seinem Bruder Thomas zahlreiche Erfolge. Unter anderem stellten die beiden einen Geschwindigkeitsrekord durch die berühmte Nose-Route am El Capitan im kalifornischen Yosemite Valley auf. Die Dokumentation «Am Limit» vom Regisseur Pepe Danquart begleitete die beiden dabei und machte sie weit über die Kletterszene hinaus bekannt. Immer wieder verschob Alexander Huber in extremen Expeditionen Grenzen. Zuletzt hat er sich als Musiker neu erfunden.

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Die NZZ traf Alexander Huber bei einem Auftritt im oberbayrischen Nantesbuch, wo er in einem Vortrag über sein Klettererleben erzählte und gleichzeitig mit der Band The Ohohohs als Pianist auf der Bühne stand.

Alexander Huber.

Markus Konvalin

Frage: Alexander Huber, Bergsteigen ist immer auch mit dem Tod verbunden. Sie haben jetzt sogar ein Buch geschrieben mit dem Titel «Überleben trotz Bergsteigen». Wundern Sie sich manchmal, dass Sie selbst noch am Leben sind?

Antwort: Prinzipiell nicht. Aber es gab auch in meinem Bergsteigerleben einmal eine brenzlige Situation. Ich war mit mehreren Kameramännern unterwegs. Einer hat meine Hilfe gebraucht. Nur für einen kurzen Moment habe ich nicht genug auf mich selbst geachtet. Nur weil ich richtig reagiert habe, habe ich diese kritische Situation überlebt.

Frage: Sie schreiben in Ihrem Buch, dass bei Ihren Expeditionen glücklicherweise nie etwas passiert ist. Wie präsent ist das eigene Nichtüberleben in Ihrem eigenen Leben?

Antwort: Am Berg muss man sich immer bewusst sein, dass der Tod eine Möglichkeit ist. Man muss am Berg einfach vorsichtig unterwegs sein, weil man so viel Zeit im exponierten Gelände verbringt. Da gibt es Steinschlag, Eisschlag und Lawinen. Man muss alles tun, um mit diesen Gefahren bewusst umzugehen. Und allein, wenn man die Gefahr erkannt hat, ist man schon ein grosses Stück im Bereich der Sicherheit unterwegs.

Frage: Die Huberbuam, also Sie und Ihr Bruder Thomas, haben für sich das Motto gewählt «geht scho». Das klingt nicht wirklich risikoavers.

Antwort: In den Bereichen, in denen es zwar schwierig, aber sicher ist am Berg, gilt das Motto schon. Da fordern mich die Schwierigkeiten heraus, während die genannten Gefahren mich nicht treffen können. Ein Hasardeur, der leichtfertig hohe Risiken eingeht, darf man aber nicht sein. Bei einer Expedition ein Biwak unter einem Sérac zu machen, von dem jederzeit Eisbrocken abbrechen könnten, wäre das Motto «mir feit scho nix» ziemlich gehirnamputiert.

Frage: «Mir feit scho nix» bedeutet so viel wie «passt schon». «Scheiss da nix, dann feit da nix» war ein Wahlspruch der beim Bergsteigen verunglückten Ex-Biathletin Laura Dahlmeier.

Antwort: Für den Wettkampf gilt das schon. Auch für das Sportklettern. Am Berg sollte man sich aber stets bewusst sein, dass der Tod immer mitklettert. Nur wer umsichtig und konzentriert zu Werke geht, kann engagiertes Bergsteigen dauerhaft überleben. Das Bewusstsein, dass ich mein Leben verlieren könnte, ist also meine Lebensversicherung am Berg.

Frage: War Laura Dahlmeier sich dessen nicht bewusst?

Antwort: Aus persönlichen Gründen will ich diese Frage nicht beantworten. Ganz allgemein kann man aber sagen, dass sich im Bergsteigen vieles verändert hat. Nicht nur in den Alpen, sondern auch im Himalaja und im Karakorum. Selbst die Achttausender sind betroffen. Denn auch wenn es in der ganz grossen Höhe immer noch kalt genug ist, nimmt der Steinschlag auch dort in den unteren Bereichen so zu, dass es immer wieder tödliche Unfälle gibt. Dieses Jahr haben wir wegen El Niño das Ziel, nach Peru in die Cordillera Huayhuash zu reisen, aufgegeben.

Frage: El Niño hat die Temperaturen in Südamerika stark ansteigen lassen. Ist das Bergsteigen durch die höheren Temperaturen insgesamt gefährlicher geworden?

Antwort: Die hohen Temperaturen der letzten Jahre haben das Bergsteigen massiv verändert. Im Alpinismus muss man wachsam sein. Beim Abstieg vom Latok II mussten wir durch ein Couloir absteigen, das untertags massiv Steinschlag hatte. Wir hatten überlegt, um Mitternacht mit dem Abstieg zu beginnen. Um halb zwölf gab es dann noch einmal eine riesige Steinlawine. Wir haben dann einfach noch zwei Stunden länger gewartet. In der Folge hatten wir dann aber einen ziemlichen Stress, um vor Sonnenaufgang aus der Gefahrenzone raus zu sein. Na ja, Kaffeefahrten sind auch schön. Sie bleiben aber nicht im Gedächtnis.

Frage: Das soll heissen?

Antwort: Ich klettere gerne Plaisir-Routen, aber ich brauche gleichzeitig auch die Herausforderung der Expedition.

Frage: Ein Testament haben Sie gemacht?

Antwort: Das hatte ich 1997 am Latok II noch nicht. Mittlerweile habe ich eines. Vor allem wegen meiner Familie.

Frage: Und wissen Sie, was in Ihrer Todesanzeige stehen soll?

Antwort: Nein. Das werden dann andere entscheiden.

Frage: Die Einstellung, es einfach mal zu probieren und zu schauen, wie weit man kommt, ist beim Bergsteigen weit verbreitet. Vermutlich kann man nur so Grenzen verschieben. Was treibt Menschen dazu, am Berg mehr zu riskieren, als gut ist?

Antwort: Das hat ganz viel mit der Macht der Gewohnheit zu tun. Man ist oft genug im exponierten Gelände den entsprechenden Gefahren ausgesetzt. Das muss nicht immer extrem sein. Macht man weiter, und es geht gut, dann wird man das das nächste Mal auch wieder so machen. Und beim nächsten Mal wieder. Irgendwann wird man unempfindlich. Das ist wie bei Drogen mit der Steigerung der Dosis. Und irgendwann geht es halt nicht mehr gut.

Frage: Bergsteigen kann süchtig machen?

Antwort: Das Glücksgefühl, das man erlebt, kann süchtig machen. Weil ich weiss, dass es mir am Ende Glücksmomente beschert, bin ich auch bereit, das Risiko einzugehen. Aber es gibt eben Risiken, die kontrollierbar sind, und Risiken, die ausserhalb meines Kontrollbereichs liegen. Steige ich im Sommer in die Eiger-Nordwand ein, dann weiss ich, dass ich mein Leben aufs Spiel setze. Ich bin gerne extrem unterwegs, und da muss ich zwangsläufig Risiken eingehen. Aber ich gehe dabei nur Risiken ein, die ich kontrollieren kann.

Alexander Huber während der Erstbegehung der Route «Mythos» am Grossen Barmstein 2024 im Schwierigkeitsgrad 8c+. In seinem Buch lautet die Bildunterschrift: «Kleine Griffe, eine grosse Route».

Alexander Huber während der Erstbegehung der Route «Mythos» am Grossen Barmstein 2024 im Schwierigkeitsgrad 8c+. In seinem Buch lautet die Bildunterschrift: «Kleine Griffe, eine grosse Route».

Heinz Zak

Frage: Bei einem Free solo ohne Seil und Sicherung in die 550 Meter hohe Wand der Grossen Zinne in den Dolomiten einzusteigen, wie Sie das 2002 gemacht haben, ist aber doch das reinste Spiel mit dem Feuer.

Antwort: Dass mir bei einem Free solo ein Stein auf den Kopf fällt, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschliessen. Da habe ich vorher alles genau ausgecheckt. Auch bei meinen Expeditionen überlege ich genau, was vertretbar ist. So bin ich an den Choktoi Ri gekommen. Wir waren 2015 am Latok I unterwegs. Wegen zu vieler Séracs und zu vieler unkalkulierbarer Bedrohungen sassen wir bei schönstem Wetter im Basislager. Wenn die Null-Grad-Grenze beständig über 6500 Meter liegt, dann reicht es eben nicht, wenn die Temperatur in der Nacht sinkt. Das friert nicht durch. Wenn die Felstürme den ganzen Tag von der Sonne aufgeheizt werden, schützt die Kälte der Nacht oft nicht. Die Sonne killt alle Ambitionen. In dieser Situation ist mir auf der anderen Seite des Gletschers der Choktoi Ri aufgefallen: Sein Südpfeiler ist technisch sehr anspruchsvoll, exponiert, aber immer konvex und deshalb sicher vor Steinschlag, Eisschlag und Lawinen. Eine konkave Struktur wie ein Couloir ist immer Mist. Das gibt es am Choktoi Ri aber nicht. 2018 bin ich mit Fabian Buhl an diesen Berg gegangen.

Frage: Wenn man am Berg ein Ziel erreichen will, braucht man natürlich einen gewissen Ehrgeiz. Da kann es doch schnell passieren, dass man zu viel will. Woran erkennt man denn, dass der Ehrgeiz noch gesund ist und das Risiko vertretbar?

Antwort: Ich hatte einen guten Lehrmeister, meinen Vater, der mittlerweile 87 Jahre alt ist. Als wir damals als Kinder mit ihm in den Dolomiten waren, ist er lieber einmal nicht in eine Route eingestiegen, als zu viel zu riskieren. Er war immer reflektiert. Er ist lieber zu früh umgedreht oder hat eine kürzere Route gewählt. Von ihm habe ich auch gelernt, dass ein guter Bergsteiger nicht nur stark am Berg ist, sondern mit seinem Bergsteigen auch alt wird.

Frage: Und wie wird man alt?

Antwort: Indem man das Hirn einschaltet. Ganz oben zu stehen, ist ein sehr emotionaler Moment. Das ist so geil. Man hat so viel eingesetzt. Man hat so viele Widerstände überwunden. Es hätte auch so viel schieflaufen können. Dass ein Satz Klemmgeräte runterfällt, die Handschuhe, das Feuerzeug oder der Kocher. Wir haben da keine Reserven oder Ersatz, wir sind da auf Kante genäht. Wenn man dann oben ist, ist das schon sehr emotional. Doch wirklich geschafft hat man es erst, wenn man wieder unten ist. Das heisst, konzentriert bleiben bis zum letzten Meter.

Frage: Am Choktoi Ri in Pakistan haben Sie und Fabian Buhl nach etwa 40 Seillängen abgeseilt. Und als das schlechte Wetter durchgezogen war, sind Sie nach einer Woche noch einmal rauf. Insgesamt waren es 56 Seillängen über 2200 Höhenmeter. Da braucht man schon viel Durchhaltevermögen und Leidenschaft.

Antwort: Aber wenn man ein-, zwei- oder auch dreimal umgekehrt ist und man schafft es am Ende doch, den Gipfel zu erreichen, dann ist das Gefühl oben umso geiler. Jeder neue Anlauf steigert den Genuss auf dem Gipfel. Je grösser der Einsatz ist, umso schöner ist es, wenn man es geschafft hat.

Frage: Es ist also kein Scheitern, wenn es beim ersten Anlauf nicht klappt?

Antwort: Ein Scheitern gibt es erst dann, wenn man sich aufgegeben hat.

Frage: In Ihrem Vortrag und auch in Ihrem Buch beschreiben Sie, dass Selbsteinschätzung und das Vertrauen in die eigene Stärke am Berg Ihre zuverlässigsten Seilpartner seien. Sind das aber nicht auch die besten Voraussetzungen für Selbstüberschätzung?

Antwort: Zuerst brauche ich ein gesundes Selbsteinschätzungsvermögen. Kann und darf ich mir das zutrauen? Das ist die Frage, die ich mir immer stelle. Wenn ich diese erste Frage positiv beantwortet habe, muss ich dann mit Selbstvertrauen die mir gestellte Herausforderung angehen. Das Vertrauen in mich selbst, dass ich es kann, ist wichtig, damit sich keine Nervosität oder Panik aufbaut. Denn dann wäre ich im exponierten Umfeld verloren.

Frage: Wenn doch etwas passiert, heisst es fast schon inflationär, das sei das Restrisiko gewesen, das nicht habe ausgeschlossen werden können. Soll heissen, es sei alles richtig gemacht worden, das Schicksal habe zugeschlagen.

Antwort: Freilich passieren immer wieder Unfälle, bei denen das berühmte Restrisiko zugeschlagen hat. Aber das sind am Ende die extrem seltenen Ausnahmen. Der versierte Alpinist weiss meist schon nach kurzer Recherche, ob es nicht tatsächlich offensichtliche Fehlentscheidungen waren, die am Ende fatale Folgen nach sich zogen.

Huber war schon als Jugendlicher viel mit seinem Bruder unterwegs. Das Bild stammt von 1984: Der 16-jährige Alexander nach der Erstbegehung von «Raunachtstanz» in Bayern.

Huber war schon als Jugendlicher viel mit seinem Bruder unterwegs. Das Bild stammt von 1984: Der 16-jährige Alexander nach der Erstbegehung von «Raunachtstanz» in Bayern.

Alexander Huber in seinem Biwak 1985 im berühmten «Weg durch den Fisch» an der Marmolada-Südwand in den Dolomiten.

Alexander Huber in seinem Biwak 1985 im berühmten «Weg durch den Fisch» an der Marmolada-Südwand in den Dolomiten.

Archiv Huberbuam

Frage: Was hat sich mit Blick auf die Sicherheit seit Ihren Anfängen im extremen Bergsteigen verändert?

Antwort: Die Wetterprognose. In den 1990er Jahren gab es das nicht. Mitte der 1990er Jahre sassen wir in Patagonien sechs Wochen im Basislager ohne Wetterbericht. Der Höhenmesser war unsere einzige Wetterinfo und dazu noch unsere eigene Wetterbeobachtung. Ich habe Physik studiert und hatte gerade in Meteorologie meine Diplomarbeit geschrieben, daher wusste ich: Steigender Druck und Südwind, das bedeutet einen Tag lang gutes Wetter.

Frage: Man weiss dank der Wetterprognose nun, was in den nächsten Tagen auf einen zukommt. Verleitet sie aber vielleicht sogar dazu, mehr Risiken einzugehen?

Antwort: Vielleicht verleitet sie den einen oder anderen dazu. Aber für mich überwiegt ganz eindeutig die bessere Kalkulierbarkeit. Ich fühle mich wohler damit. Am Choktoi Ri hatten wir auch kurzfristig schlechtes Wetter. Wir wussten, dass das eine thermische Überentwicklung ist. An dem Nachmittag haben wir nichts gemacht. Und am nächsten Tag haben wir gewartet, bis wir wieder weiterklettern konnten. Ohne Wetterbericht hätten wir vielleicht abgeseilt.

Frage: Und trotzdem liest man immer wieder, Wanderer oder Bergsteigerinnen seien von einem Gewitter oder einer Kaltfront «überrascht» worden.

Antwort: Natürlich gibt es immer noch genug, die irgendwo unterwegs sind, obwohl schlechtes Wetter prognostiziert ist. Das liegt aber daran, dass viele die Wetterprognosen nicht konsultieren. Wer heute ins schlechte Wetter kommt, checkt es einfach nicht. Wenn ich nicht so sehr auf das Wetter geschaut hätte, hätte ich schon mehr Erfolge haben können. Dann wäre aber auch die Wahrscheinlichkeit kleiner, dass ich noch da bin.

Frage: Seit einigen Jahren nutzen Bergsteiger vermehrt auch Drohnen.

Antwort: Ich selbst nicht. Ich bin damit nur in Berührung gekommen, weil Dani Arnold sie im vergangenen Jahr auf unserer Expedition in Peru bei sich hatte. Wir haben uns mit der Drohne den Biwakplatz angeschaut. Was da möglich ist, hat mich total umgeblasen. Es ist einerseits ein starkes Tool zur Vorerkundung, nimmt aber gleichzeitig ein wenig die Spannung. Im Gegensatz zu Flaschensauerstoff ist die Drohne aber nicht leistungssteigernd und damit rein sportlich ethisch korrekt. Und zur Wahrheit gehört auch, dass Bergsteiger schon immer so viele Infos wie möglich gesammelt haben.

Frage: Vor drei Jahren wurde bei Ihnen ein Gehirntumor diagnostiziert. Hat das Ihre Einstellung zum Leben und auch zum Bergsteigen verändert?

Antwort: Nach der Diagnose habe ich mich ins Auto gesetzt und zu mir gesagt: «Alexander, das war’s, aber schee war’s.» Ich hatte aber das Glück, dass es ein gutartiger Tumor war, der auch erfolgreich ohne grosse Folgen entfernt werden konnte. Und so habe ich das Glück, dass ich wieder all das machen kann, was mein Leben davor war und ausgemacht hat. Bergsteigen, Klettern, Vorträge, Konzerte und jetzt auch das neue Buch.

Frage: Noch dazu haben Sie sich im vergangenen Jahr beim Klettern den kleinen Finger gebrochen und waren deshalb einige Wochen ausser Gefecht. Vor neun Wochen war es nun das linke Handgelenk. Wie gehen Sie mit solchen Rückschlägen um?

Antwort: Solche Rückschläge sind hart. Aber das Leben ist so, wie es ist, und vieles muss man so nehmen, wie es ist. Was wichtig ist: dass wir die schönen Seiten in unserem Leben entsprechend bewusst erleben und wertschätzen. Das hilft.

Frage: Sie haben das Sportklettern in das alpine Gelände übertragen und dann mit beeindruckenden Fotos zum Beispiel aus der Salathé am El Capitan im kalifornischen Yosemite Valley auch der Öffentlichkeit ganz neue Perspektiven eröffnet. Sie klettern noch immer Routen, die für einen Freizeitkletterer unerreichbar sind. Kann eine schnöde Wanderung Sie eigentlich begeistern?

Antwort: Freilich. Immer. Genauso auch Touren mit dem Fahrrad, also, um genau zu sein, mit dem E-Bike. Da ist dann die ganze Familie miteinander unterwegs, vom Kleinsten bis zum 87 Jahre alten Opi. Das ist eine grosse Freude.

Alexander Huber geniesst auch einfache Wanderungen und Zeit mit «seiner Herde».

Alexander Huber geniesst auch einfache Wanderungen und Zeit mit «seiner Herde».

Archiv Huberbuam

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Source: Neue Zürcher Zeitung · Stephanie Geiger

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