Bildstrecke

Paul Demari / Getty

Am 28. Oktober 1886 wird in New York die Freiheitsstatue eingeweiht. Bis heute ist sie unverwüstlich: als Versprechen, Ikone und Touristenmagnet.

28.10.2026, 05.30 Uhr

3 Leseminuten


Die Arbeiter, die um 1882 am Bau der Freiheitsstatue in Paris beteiligt waren, dürften damals kaum erahnt haben, wie berühmt ihr Werk dereinst werden würde. Im Bild das erste Modell, das die linke Hand und rechts hinten den Kopf im Kleinfor

Die Arbeiter, die um 1882 am Bau der Freiheitsstatue in Paris beteiligt waren, dürften damals kaum erahnt haben, wie berühmt ihr Werk dereinst werden würde. Im Bild das erste Modell, das die linke Hand und rechts hinten den Kopf im Kleinformat zeigt.

Granger / Imago

Der französische Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi (1834–1904), Erschaffer der Freiheitsstatue, in einer undatierten Aufnahme.

Der französische Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi (1834–1904), Erschaffer der Freiheitsstatue, in einer undatierten Aufnahme.

Nadar / Getty

Die Freiheitsstatue war ein Geschenk des französischen Volkes an die Vereinigten Staaten. Im Bild das Gesicht der Skulptur vor dem Zusammenbau auf Bedloe’s Island (heute Liberty Island) im New Yorker Hafen, 1885.

Die Freiheitsstatue war ein Geschenk des französischen Volkes an die Vereinigten Staaten. Im Bild das Gesicht der Skulptur vor dem Zusammenbau auf Bedloe’s Island (heute Liberty Island) im New Yorker Hafen, 1885.

Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen

NZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.

Bitte passen Sie die Einstellungen an.

Die Freiheitsstatue wurde in Frankreich vorproduziert, in mehr als 300 Einzelteilen nach New York transportiert und dort zusammengebaut. Das Bild zeigt den Bau in Paris, um 1883, mit Erfinder Frédéric-Auguste Bartholdi (Zweiter von rechts).

Die Freiheitsstatue wurde in Frankreich vorproduziert, in mehr als 300 Einzelteilen nach New York transportiert und dort zusammengebaut. Das Bild zeigt den Bau in Paris, um 1883, mit Erfinder Frédéric-Auguste Bartholdi (Zweiter von rechts).

Granger / Imago

Die Zacken der Krone stehen für die sieben Ozeane und Kontinente der Welt: Der Kopf der Statue, ausgestellt in einem Pariser Park. Aufnahme von 1883.

Die  Zacken der Krone stehen für die sieben Ozeane und Kontinente der Welt: Der Kopf der Statue, ausgestellt in einem Pariser Park. Aufnahme von 1883.

Granger / Imago

In der rechten Hand hält die Freiheitsstatue eine Fackel, hier in einer Werkstatt in Paris um 1883, in der linken eine Tafel mit dem Datum der amerikanischen Unabhängigkeit.

In der rechten Hand hält die Freiheitsstatue eine Fackel, hier in einer Werkstatt in Paris um 1883, in der linken eine Tafel mit dem Datum der amerikanischen Unabhängigkeit.

Granger / Imago

Die Freiheitsstatue verkörpert einen Traum, gerade für ankommende Migranten. Im Bild: Mehrere von insgesamt 50 Kindern aus Nazideutschland, die der amerikanische Anwalt Gilbert J. Kraus vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges in Sicherheit bringen konnte, reisen am 3. Juni 1939 in die Vereinigten Staaten ein.

Bettmann / Getty

Die Freiheitsstatue ist über 200 Tonnen schwer, trotzdem schwankt sie bei starken Winden mehrere Zentimeter hin und her: Detailansicht des rechten Fusses, Aufnahme vom Dezember 1985.

Library of Congress

Der Fotograf Thomas Monaster, der in den 1980er Jahren an einer Fotoreportage über die Restaurierung der Statue arbeitet, hält auf dem Gerüst inne, um die Lippen der «Lady Liberty»zu berühren. Aufnahme vom 4. Juli 1984.

Dan Farrell / Getty

Die Freiheitsstatue, bedrängt von Gerüsten: Zwischen 1984 und 1986 findet anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums eine umfassende Restaurierung der Skulptur statt.

Derek Hudson / Getty

Die Freiheitsstatue als tägliche Werkstätte: Mary Ann Zadoroyny arbeitete als Fahrstuhlführerin in der Freiheitsstatue. Aufnahme vom Februar 1984.

Library of Congress

Die Figur ist 46 Meter hoch, die gesamte Statue knapp 93 Meter. Damit gehört Lady Liberty zu den höchsten Statuen der Welt. Im Bild eine Aufnahme um 1955 aus der Froschperspektive der Wendeltreppe, die zur Aussichtsplattform in der Krone der Freiheitsstatue führt.

Getty

Die Freiheitsstatue, ein visuelles Kürzel für die USA: Die deutsche Sängerin Stefanie Hertel posiert mit Souvenirartikeln vor der Freiheitsstatue. Aufnahme vom 11. Oktober 1994.

Peter Bischoff / Getty

Die Freiheitsstatue ist in der Popkultur zu einer Ikone geworden. Im Bild die britische Band Slade, die 1975 durch die Vereinigten Staaten tourt und im berühmten Hafen von Manhattan fotografiert wird. Aufnahme der vier Musiker (von links nach rechts: Dave Hill, Noddy Holder, Don Powell und Jim Lea) vom 4. Juli 1975.

Kent Gavin / Getty

First Lady Nancy Reagan winkt gemeinsam mit Schulkindern  am 4. Juli 1986 anlässlich der 100-Jahr-Feier des Denkmals von der Krone aus. Die 80 Tonnen Kupfer, die mit der Zeit oxidiert sind, verleihen der Statue die charakteristisch grüne Farbe.

Diana Walker / Hulton / Getty

Papst Johannes Paul II. würdigt am 3. Oktober 1979 vor der Freiheitsstatue Einwanderer. Die Freiheitsstatue ist für viele von ihnen ein Symbol der Hoffnung auf ein besseres Leben. Die jüdische Dichterin Emma Lazarus verfasste das Gedicht «The New Colossus», das im Sockel der Freiheitsstatue eingraviert ist. Berühmt sind die Zeilen: «Give me your tired, your poor, your huddled masses yearning to breathe free» (zu Deutsch: «Gebt mir eure Müden, eure Armen, eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren»).

Bettmann / Getty

Die Freiheitsstatue gehört zu den weltweit bekanntesten Sehenswürdigkeiten überhaupt. Im Bild: Passagiere auf dem Deck der Staten-Island-Fähre am 5. Mai 2023.

Shannon Stapleton / Reuters

Rund vier Millionen Touristen besuchen die Freiheitsstatue jährlich: Eine Nahaufnahme von Miniaturmodellen im Schaufenster eines Souvenirladens am Times Square in Manhattan. Aufnahme vom 20. August 2004.

Oliver Morris / Getty

Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ist die Freiheitsstatue auch ein Symbol nationaler Widerstandskraft. Im Bild eine Detailaufnahme einer Tätowierung anlässlich eines Gedenktages 2021, zwanzig Jahre nach den Anschlägen im Herzen von New York.

Alexi Rosenfeld / Getty

Für Sie empfohlen

Source: Neue Zürcher Zeitung · Maja Siebrecht

At a glance

Topic
World
Country
🇨🇭 CH
Publisher language
DE
Added to Allnira