Airline im Umschwung Swiss reduziert Mietflotte – Air Baltic geht, Helvetic bleibt

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  • Swiss reduziert die Anzahl gemieteter Flugzeuge samt Crew.
  • Die Kooperation mit der lettischen Airline Air Baltic läuft per Ende Winterflugplan 2026/27 aus.
  • Künftig setzt die Fluggesellschaft bei externen Partnerschaften vorwiegend auf Helvetic Airways.

Die Fluggesellschaft Swiss will im kommenden Jahr deutlich weniger Maschinen von externen Partnern einsetzen und stattdessen den eigenen Betrieb hochfahren. Statt bisher 26 werden künftig nur noch rund 18 Flugzeuge samt Besatzung von anderen Fluggesellschaften angemietet, wie die Lufthansa-Tochter in einem Communiqué bekannt gab. Grund dafür ist, dass Swiss zusätzliche eigene Maschinen des Typs Airbus A320 wieder in den regulären Flugbetrieb übernimmt.

Legende: Die Airline übernimmt künftig wieder mehr eigene Maschinen des Typs Airbus A320 in den regulären Flugbetrieb. REUTERS/Denis Balibouse

In der Vergangenheit machten vor allem Engpässe bei Triebwerken der Firma Pratt & Whitney, Schulungsbedarf sowie personelle Knappheiten im Cockpit den Rückgriff auf Drittanbieter notwendig. Diese Lage habe sich inzwischen spürbar gebessert: Es stünden wieder mehr Triebwerke zur Verfügung und die Cockpit-Crews seien aufgestockt worden, hiess es von Unternehmensseite. Konzernchef Jens Fehlinger betonte, Ziel sei es, wieder mehr Flüge aus eigener Kraft durchzuführen.

Partnerschaft mit Helvetic Airways bleibt bestehen

Mit diesem Strategiewechsel endet auch die Kooperation mit der lettischen Air Baltic zum Abschluss des Winterflugplans 2026/27. Ganz ohne externe Hilfe geht es allerdings weiterhin nicht: Bei der verbleibenden Anmietung von Fremdkapazitäten will sich die Schweizer Airline künftig im Wesentlichen auf die Zusammenarbeit mit der heimischen Helvetic Airways konzentrieren.

SRF 4 News, 27.10.2026, 14 Uhr ;  awp/schh;barj;brus

Source: SRF · 27.10.2026, 14:36

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