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- Skirennfahrerin Michelle Gisin beendet mit 32 Jahren ihre Aktivkarriere.
- Nach ihrem heftigen Sturz Mitte Dezember im Abschlusstraining zur Abfahrt in St. Moritz befand sie sich bis zuletzt im Aufbautraining und rang mit einem endgültigen Beschluss.
- Die 2-fache Olympiasiegerin rückt nun aber von ihren Comeback-Plänen ab. Diesen Entscheid macht sie am Dienstagvormittag auf dem Titlis an einer Medienkonferenz publik.
Michelle Gisin liess nichts unversucht – und sie gab sich auf ihrem Weg zurück Zeit. Denkbar war für die Engelbergerin eine Rückkehr erst im Winter nach der Heim-WM in Crans-Montana, die vom 1. bis 14. Februar stattfindet. Nun aber zieht sie gleichwohl per sofort einen Schlussstrich.
Wie Michelle Gisin die letzten Monate erlebt hat, aber auch einen Rückblick auf ihre eindrückliche Karriere sehen Sie am Sonntag ab 18 Uhr auf SRF zwei. Dann nämlich ist die Skirennfahrerin im «Sportpanorama» zu Gast.
Ihr Trainingsunfall am 11.12.2025 auf der Corviglia hatte verheerende Konsequenzen: Kreuz- und Innenbandriss, Blessuren am Handgelenk, schwere Verletzung an der Halswirbelsäule. Nach monatelanger Reha nahm Gisin ihr Training im Kraftraum wieder auf und berichtete von stetigen Fortschritten. Zuletzt kämpfte sie sich auch zurück auf den Schnee.
Entsprechend hatte sie Anfang August noch diesen Anspruch geäussert: «Ich will auf den Ski entscheiden und so eine unglaublich schöne, erfolgreiche Karriere nicht auf der Physio-Liege beenden.»
Inzwischen hat Gisin genügend Erkenntnisse gesammelt und entschied sich dazu, ihre Laufbahn als Skirennfahrerin nicht weiterzuverfolgen. Die langjährige Allrounderin tritt als 2-fache Olympiasiegerin in der Alpin-Kombi ab.
- Weltcup-Starts: 291 (u.a. 103 im Slalom, 60 im Riesenslalom, 59 in der Abfahrt, 58 im Super-G)
- 1 Einzel-Sieg im Weltcup: Slalom in Semmering 2020 (und total 21 Podestplätze in allen Disziplinen)
- Weltcup-Debüt: 29. Dezember 2012 in Semmering – im 2. Lauf ausgeschieden
- Ihr letztes Weltcup-Rennen bestritt Michelle Gisin am 23. März 2025 in Sun Valley (17. im Super-G)
Ihr Palmarès zieren neben 2-mal Olympiagold in der Alpinen Kombination (2018 und 2022) Super-G-Bronze bei den Winterspielen 2022 in Peking sowie 2 WM-Kombi-Medaillen 2017 und 2021. In der Saison 2020/21 belegte die Obwaldnerin hinter Petra Vlhova und Landsfrau Lara Gut-Behrami den 3. Rang im Gesamtweltcup.
srf.ch/sport, Web-only-Livestream, 03.11.2026 11:00 Uhr ; SRF
Source: SRF · 03.11.2026, 10:56
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