Online seit heute, 19.09 Uhr

Die Verhandlungen zum Kollektivvertrag (KV) der 90.000 Beschäftigten in der IT-Branche sind heute nach der zweiten Runde ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

Seitens der Arbeitgeber gab es kein neues Angebot, teilte die Gewerkschaft GPA in einer Aussendung mit. Der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) bietet eine Ist-Lohnerhöhung um 1,2 Prozent und ein KV-Plus von 2,0 Prozent an. Die GPA fordert heuer 3,9 Prozent mehr Gehalt. Die nächste Runde findet am 23. November statt.

Kaum rasche Einigung

Mit einer raschen Einigung wird nicht gerechnet, im Vorjahr waren sieben und im Jahr davor neun Gesprächsrunden für eine Einigung zwischen den Arbeitgebervertretern des Fachverbands in der Wirtschaftskammer (WKO) und der Gewerkschaft GPA notwendig gewesen.

Neben Gehaltserhöhungen verlangt die Gewerkschaft Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen – etwa ein Recht auf Stundenerhöhung bei regelmäßiger Mehrarbeit sowie bezahlte freie Tage am 24. und 31. Dezember – und eine Überarbeitung des Ist-Erhöhungsmodells im Kollektivvertrag. Das Mindestgehalt im IT-KV liegt derzeit bei 2.420 Euro brutto, Lehrlinge verdienen im ersten Lehrjahr 960 Euro. Es gilt eine Normalarbeitszeit von 38,5 Stunden.

Nicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.

Source: ORF · ORF.at

At a glance

Topic
World
Country
🇦🇹 AT
Publisher language
DE
Added to Allnira