Online seit heute, 14.12 Uhr

Die EU-Staatsanwaltschaft hat neun Tage nach dem Zugunglück in Spanien mit Dutzenden Toten eine Untersuchung wegen möglichen Betrugs mit EU-Mitteln begonnen.

In Madrid habe die spanische Polizei im Auftrag der EU-Behörde Unterlagen bei dem Schienenbetreiber ADIF, der staatlichen Eisenbahnsicherheitsagentur (AESF) und dem spanischen Rechnungshof gesichtet, teilte die Europäische Staatsanwaltschaft (EUStA) heute in Luxemburg mit.

Es geht um den Verdacht, dass es zu Unregelmäßigkeiten bei der Verwendung von EU-Mitteln für die Instandhaltung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid–Sevilla gekommen sein könnte.

Auf der ältesten Verbindung in Spaniens mittlerweile dichten Hochgeschwindigkeitsnetz starben bereits im Jänner nahe dem Ort Adamuz 46 Menschen bei einem Unfall mit zwei Hochgeschwindigkeitszügen. Am Mittwoch vergangener Woche fuhr dann ein Zug nahe der Gemeinde Urda mit hoher Geschwindigkeit
auf einen stehenden Zug auf. Dabei starben 69 Menschen.

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Source: ORF · ORF.at

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