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Geht es nach Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS), sollen Gymnasien und Realgymnasien ab Herbst spezielle Klassen für Hochbegabte anbieten können. Derzeit gibt es dazu nur Schulversuche, der Gesetzesentwurf für eine neue Sonderform der Allgemein bildenden höheren Schule (AHS) ist aktuell in Begutachtung. Die Zahl der Jugendlichen, die schon während der Schulzeit zusätzlich an einer Hochschule studieren, steigt seit Jahren.

An der Uni Salzburg wurde schon im Jahr 2000 das Pilotprojekt „Schüler/innen an die Uni“ gestartet. Besonders begabte und motivierte Jugendliche können dabei bereits vor der Matura Prüfungen ablegen und dann nach der Inskription für ihr reguläres Studium anrechnen lassen.

38 Unis und Hochschulen als Anbieter

Die Zahl der Teilnehmenden an dem Programm ist seither ebenso stetig gestiegen wie die der Institutionen, aus deren Angebot man wählen kann: Im Wintersemester 2019/20 waren noch 58 Schülerinnen und Schüler dabei, im Wintersemester 2025/26 bereits 170. Die Zahl der beteiligten Hochschulen – darunter auch Fachhochschulen, Privatunis und Pädagogische Hochschulen – hat sich seither von 19 auf 38 verdoppelt.

Am gefragtesten waren bei den jungen Studierenden die Studienrichtungen Informatik und Naturwissenschaften (je 25) sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (22). Die meisten Schüler an einem Standort fanden sich zuletzt an der Uni Salzburg (28), der Uni Wien (22) und der Wiener Wirtschaftsuni (20).

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Source: ORF · ORF.at

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