Höreindrücke

Wie man bei "Wien Modern" 2026 den Wellen, Wäldern und Jelinek lauscht

Das renommierte Neuton-Festival verschafft heuer Mutter Natur Gehör. Ein aufwendiger Schwerpunkt im Musikverein gilt Elfriede Jelinek

Christian Fischer

Bei "Wien Modern" nimmt man 2026 die Musikvorlieben von Elfriede Jelinek gesondert in den Blick: Ein solches akustisches Porträt bliebe ohne Schubert sinnlos.

Von Wien Modern ist man einiges gewohnt. Die Vorgabe, mit festem Schuhwerk bei einem Konzerttermin zu erscheinen, jedoch nicht. Am Samstag der nächsten Woche ist dies beim Neuton-Festival ausnahmsweise der Fall. Unter dem Titel Modified Grounds bitten Judith Unterpertinger und Katrin Hornek zu einer Gipfelbesteigung der anderen Art: Gemeinsam mit einem 120-stimmigen Chor wird in der Donaustadt der (geruchlose) „Berg aus Mist“ der Deponie Rautenweg erklommen.

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Source: Der Standard

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