Tod und Verwüstung
Wie die Bewohner Japans vor 7300 Jahren eine apokalyptische Eruption überstanden
Der Kikai-Ausbruch entvölkerte Teile Kyūshūs; der Norden von Japans drittgrößter Insel profitierte dagegen bevölkerungsmäßig. Womöglich half den Menschen dort das Meer
Das Bild zeigt die rötliche Ascheschicht der Kikai-Akahoya-Eruption im Süden Kyūshūs. Die "Katastrophenschicht" zieht sich als heller Streifen durch die Landschaft. Archäologinnen und Archäologen vergleichen, wie die Menschen vor und nach diesem Ausbruch lebten.
Vor rund 7300 Jahren brach südlich der Insel Kyūshū im Süden Japans ein Vulkan mit einer Wucht aus, wie sie seit dem Ende der letzten Eiszeit nur selten vorgekommen ist. Damals lebten Menschen der Jōmon-Kultur auf den Inseln, ein Jäger-und-Sammlervolk an der Schwelle zur Landwirtschaft. Die gewaltige Eruption entvölkerte die Region in weitem Umkreis – würde man zumindest erwarten. Tatsächlich aber fielen die Folgen überraschend unterschiedlich aus. Ein internationales Forschungsteam hat nun rekonstruiert, wie die Katastrophe die Bevölkerung der Insel verändert hat.
Willkommen bei DER STANDARD
Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen. Ihr Gerät erlaubt uns derzeit leider nicht, die entsprechenden Optionen anzuzeigen.
Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Z.B. Browser-AddOns wie Adblocker oder auch netzwerktechnische Filter.
Sie haben ein PUR-Abo?
Source: Der Standard
At a glance
- Topic
- World
- Country
- 🇦🇹 AT
- Publisher language
- DE
- Added to Allnira