Wiedergesehen

Was die heitere Ratesendung "Was bin ich?" mit der Verfolgung der Juden zu tun hatte

Das Berufsquiz aus der Boomer-Periode hat auch aus heutiger Sicht seinen Reiz. Dass Moderator Robert Lembke die Nazizeit nur knapp überlebte, wurde erst nach Jahrzehnten bekannt

imago images / United Archives

Robert Lembke mit fünf seiner "Schweinderl": pro Nein-Antwort auf Fragen des Rate-Kollegiums kamen fünf Euro in die Sau.

In früheren Jahrzehnten, den goldenen Zeiten der Boomer, gab es in vielen Haushalten einmal monatlich an einem Dienstagabend einen Pflichttermin. Um 20:15 Uhr gaben sich die vor dem Patschenkino Versammelten dem "heiteren Beruferaten" hin. So lautete die unverfängliche Titel-Unterzeile einer Quizsendung, die von 1955 bis 1958 und dann wieder ab 1961 bis 1989 im Ersten Deutschen Fernsehen sowie im Bayerischen Rundfunk lief – und die auch vom ORF übernommen wurde.

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Source: Der Standard

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