Trauerbewältigung
Wann darf und soll man weinen? Und ab wann ist es zu viel?
Die Autoren Teresa Präauer und Vedran Džihić geben verschiedene Antworten auf uralte Fragen der Trauerbewältigung
Welchen Sinn hat dieser höchst eigenwillige Ausdruck unserer Stimmungen überhaupt? Hier eine sehr komische Version des Weinens: Die US-amerikanische Comedian Fanny Brice in den 1940er-Jahren.
„Als mein Vater gestorben ist, habe ich auch viel geweint“, erzählt uns Teresa Präauer gegen Ende ihres literarischen Essays, in dem sie nicht nur durch ihre eigene mitunter tränenreiche Lebensgeschichte („Ich weine im Kino, ich weine im Theater, ich weine bei Bachs Matthäuspassion im Konzerthaus“ – und das ist erst der Beginn von Präauers Aufzählungen) führt, sondern durch weite Teile der Kultur- und Wissensgeschichte des Weinens. Nie mehr weinen, so lautet der Titel ihres Buchs, ist eine mitunter immer wieder fast heitere Spurensuche: Was bringt uns zum Weinen? Was geht beim Weinen physiologisch und psychologisch in uns vor? Und welchen Sinn hat dieser höchst eigenwillige, menschliche Ausdruck unserer Stimmungen überhaupt?
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Source: Der Standard
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