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Eine milliardenschwere Porsche-Abschreibung, schwache Geschäfte in China und Kosten für den Konzernumbau haben Volkswagen im dritten Quartal tief in die roten Zahlen gedrückt. Das Konzernergebnis nach Steuern lag in den Monaten Juli bis September bei rund minus 5,8 Milliarden Euro, wie der deutsche Autokonzern heute mitteilte. Im Vorjahresquartal hatte VW ebenfalls einen Fehlbetrag gemeldet, damals war es rund eine Milliarde Euro.
Wesentlicher Grund für das Minus waren laut VW Sondereffekte von 7,8 Milliarden Euro. Außerdem belasteten den Angaben nach das schwache Marktumfeld in China, der weltweit zunehmende Preis- und Wettbewerbsdruck sowie der gestiegene Anteil von margenschwächeren E-Autos an den Verkäufen. Der Umsatz des Konzerns sank im dritten Quartal um 6,3 Prozent auf rund 75 Milliarden Euro.
Schwerwiegende Abschreibung bei Porsche
Besonders stark schlägt eine Abschreibung auf den Firmenwert der Sport- und Geländewagentochter Porsche zu Buche. Sie beläuft sich den Angaben zufolge auf rund 6,4 Milliarden Euro. Bereits ein Jahr zuvor war die Lage bei Porsche einer der Hauptgründe für den Quartalsverlust.
Die frühere Cashcow des Konzerns steckt schon länger in der Krise. Belastend wirkten insbesondere der Einbruch beim China-Geschäft, die US-Zollpolitik und Kurskorrekturen bei der Elektro-Strategie. Zuletzt hatten sich die Geschäftszahlen von Porsche stabilisiert.
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Source: ORF · ORF.at
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