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Syrien hat auf Angriffe der jordanischen Luftwaffe nach einem Anschlag auf eine griechisch-orthodoxe Kirche in Jordanien mit der Schließung seines seinen wichtigsten Grenzübergangs zu dem Nachbarland reagiert.

Die syrische Grenz- und Zollbehörde kündigte heute die Schließung des Grenzübergangs Nassib im Süden des Landes an, der auf jordanischer Seite unter dem Namen Dschaber bekannt ist. Sie erklärte außerdem, der gesamte Personen- und Warenverkehr werde „in beide Richtungen“ ausgesetzt. Als Grund nannte sie „aktuelle Umstände“.

Nach Anschlag Angriffe auf syrisches Gebiet

Die jordanische Armee hatte gestern Abend Angriffe auf Ziele im benachbarten Syrien gemeldet, dabei sprach sie von einer Vergeltungsaktion für den Anschlag vom Freitag. Die jordanische Armee erklärte, ihre Kampfflugzeuge hätten im Süden Syriens mehrere Stellungen von „Terrororganisationen“ zerstört, die mit den Attentätern in Verbindung stünden.
Die syrische Regierung erklärte, Jordanien habe die Luftangriffe nicht mit ihr abgestimmt.

Bei dem Anschlag auf die griechisch-orthodoxe St.-Georgs-Kirche in Hammud in der südjordanischen Provinz Karak hatten bewaffnete Männer am Freitag während einer Trauerfeier neun Menschen getötet. König Abdullah II. hatte den Tätern Vergeltung angedroht.

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Source: ORF · ORF.at

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