Online seit heute, 11.01 Uhr
Österreichs Senioren und Seniorinnen wollen trotz der rasanten digitalen Entwicklung auch weiterhin analog leben können. Ein dementsprechendes Recht auf staatliche Leistungen in dieser Form forderten heute die Präsidentinnen des überparteilichen Seniorenrats, Ingrid Korosec (ÖVP) und Birgit Gerstorfer (SPÖ).
In Kooperation mit dem Sozialministerium wird daher gerade am Ausbau eines flächendeckenden Beratungsnetzwerks gearbeitet.
Konkret geht es dem Seniorenrat um einen Rechtsanspruch, der sicherstellt, dass staatliche Leistungen und Dienste der Daseinsvorsorge dauerhaft auf Papier, telefonisch oder in persönlichem Kontakt zugänglich bleiben.
Offen für Digitalisierung
Allerdings werden digitale Angebote nicht grundsätzlich abgelehnt, im Gegenteil: Das geplante Beratungsnetzwerk soll ältere Menschen auch dabei unterstützen, technisch affin zu werden.
„Grundsätzlich sind wir für die Digitalisierung“, betonte Korosec. Allerdings müsse eine Alternative möglich sein, „wenn man es nicht kann oder wenn man es nicht will“.
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Source: ORF · ORF.at
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