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Die Entwicklungsorganisation Oxfam wirft den reichsten Menschen der Welt vor, durch ihren Lebensstil und ihre Investitionsentscheidungen die Klimakrise stark zu verschärfen.
Im vergangenen Jahr hätten Privatjets weltweit in nur zwei Sekunden mehr CO2 verursacht als ein Mensch aus der ärmsten Hälfte der Weltbevölkerung im gesamten Jahr, heißt es in einem heute veröffentlichten Bericht.
Die Organisation legte die Studie „Disaster Divide“ rund zwei Wochen vor der UNO-Klimakonferenz COP31 in der Türkei vor und fordert, Superreiche stärker zur Verantwortung zu ziehen – etwa durch die Besteuerung hoher Vermögen.
Privatjets verursachten 2025 16 Millionen Tonnen CO2
Nichts symbolisiere den klimaschädlichen Lebensstil der Superreichen eindrücklicher als Flüge mit Privatjets, erklärte Oxfam. Weltweit seien durch sie 2025 insgesamt 16 Millionen Tonnen CO2 verursacht worden.
Neben dem Lebensstil trage vor allem das Investitionsverhalten dazu bei, die Klimakrise zu verschärfen. Der Bericht untersuchte die Investitionen von 1.000 Milliardären im Jahr 2025. Davon flossen 71 Prozent in besonders klimaschädliche Sektoren wie Erdöl, Gas oder Chemie.
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Source: ORF · ORF.at
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