Geschichtsbewusstsein

Österreichs Rolle im Nationalsozialismus: "Opferthese" nimmt laut Studie stark ab

26 Prozent glauben noch an die "Opferthese", während 59 Prozent auf die Mittäterschaft Österreichs verweisen. Im Vergleich zu 1987 haben sich die Zahlen deutlich verändert

IMAGO/Andreas Stroh

In Wien gibt es zahlreiche Denkmäler, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern.

Wien – Die Beliebtheit der "Opferthese" über die Rolle Österreichs im Nationalsozialismus hat über die letzten Jahrzehnte abgenommen. 2026 gab in einer Umfrage mit 26 Prozent ein Viertel an, dass Österreich das erste Opfer Hitlerdeutschlands war. 2008 glaubte das mit 33 Prozent ein Drittel, 1987 mit 48 Prozent knapp die Hälfte, wie eine Studie des Analytix-Instituts anlässlich der Novemberpogrome 1938 zeigt. Die damaligen Gewaltakte an Juden jähren sich Montagnacht zum 88. Mal.

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Source: Der Standard

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