Feuriger Abschied

Nach Rettungsversuch: Nasa-Observatorium Swift verglühte über Südostasien

Ein Roboter sollte den Satelliten in eine höhere Umlaufbahn schieben, doch schon kurz nach dem Start geriet er in Schwierigkeiten. Nun ist Swift nach 21 Jahren im All über Sumatra abgestürzt

Illustr.: NASA's Goddard Space Flight Center/Chris Smith (KBRwyle)

Das Neil-Gehrels-Swift-Observatorium erfasste über 2000 GRBs, darunter auch den bis dahin hellsten Gammablitz aller Zeiten ("The BOAT").

Knapp 22 Jahre nach seinem Start ist das Nasa-Observatorium Swift wieder zur Erde zurückgekehrt. Die US Space Force registrierte den Wiedereintritt am Mittwoch um 13.39 Uhr mitteleuropäischer Zeit über der indonesischen Provinz Nordsumatra. Der größte Teil des knapp eineinhalb Tonnen schweren Satelliten dürfte dabei verglüht sein, einige Komponenten könnten den Sturz laut Nasa aber überstanden haben. Wo genau sie niedergegangen sein könnten, ist nicht bekannt.

Willkommen bei DER STANDARD

Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen. Ihr Gerät erlaubt uns derzeit leider nicht, die entsprechenden Optionen anzuzeigen.

Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Z.B. Browser-AddOns wie Adblocker oder auch netzwerktechnische Filter.

Sie haben ein PUR-Abo?

Source: Der Standard

At a glance

Topic
Science
Country
🇦🇹 AT
Publisher language
DE
Added to Allnira