Geduldsprobe am CERN

Nach 40 Jahren Suche: Hinweise auf extrem seltenen Teilchenzerfall

Nur eines von zehn Milliarden B-Mesonen zerfällt in zwei Myonen. Das LHCb-Experiment am CERN hat dafür nun Evidenz gefunden, für eine Entdeckung reicht es noch nicht

Cern

Seit seinem Umbau zeichnet der LHCb-Detektor am CERN fünfmal so viele Daten auf wie zuvor. Das reichte für erste belastbare Hinweise auf einen Zerfall, der nur bei einem von zehn Milliarden B-Mesonen auftreten sollte.

Die Teilchen, mit denen sich das LHCb-Experiment am Kernforschungszentrum CERN beschäftigt, leben nur sehr kurz. Sogenannte B-Mesonen entstehen im Large Hadron Collider (LHC) in großer Zahl und sind nach etwa anderthalb Billionstel Sekunden schon wieder zerfallen. In welche Bruchstücke, ist eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Meistens nehmen sie ausgetretene Pfade. Manche Zerfallswege sind aber so selten, dass schon ihr Nachweis zum Kraftakt wird.

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Source: Der Standard

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