Gerichtsreportage
Mordprozess um erwürgten Freund bei Streit um verschütteten Wodka
Ein vorbestrafter 36-Jähriger soll in seiner Wohnung einen Mann bei einem Streit getötet haben. Er spricht von einem Unfall, nach dem er die Leiche ein Monat unter der Matratze versteckte
Das ehemalige Wohnhaus in Wien-Penzing, in dem ein Angeklagter einen Freud ermordet und die Leiche versteckt haben soll.
"Es tut mir verdammt leid. Beschissen gelaufen", sagt Angeklagter R. den Tränen nahe in seinem Schlusswort zu den Geschworenen, die darüber urteilen müssen, ob er Anfang März in seiner Wohnung einen langjährigen Freund ermordet oder es sich um einen Unfall gehandelt hat. Die Leiche ließ der 36-Jährige mindestens eine Woche lang auf dem Parkettboden seiner kleinen Unterkunft in Wien-Penzing liegen, ehe er sie in eine Plane eingewickelt im Bettkasten verstaute und mehrere Wochen über ihr schlief.
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Source: Der Standard
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