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Nach zahlreichen Sachbeschädigungen und Plünderungen bei Protesten sollen Geschäfte in Frankreich bis Weihnachten sonntags öffnen dürfen. Dies solle helfen, den Einnahmeausfall auszugleichen, sagte Regierungssprecherin Maud Bregeon heute dem Sender BFM.
Die Regierung komme damit den Wünschen der Einzelhändler nach. Sie werde die zuständigen Präfekten und Bürgermeister anhalten, diese Öffnungen zu erlauben.
Arbeitsminister Jean-Pierre Farandou zeigte sich ebenfalls offen für diese Lösung. Er wolle sich aber vergewissern, dass die beschädigten Geschäfte in der Lage seien, unter guten Bedingungen neu zu öffnen.
„Wenn es den Einzelhändlern helfen kann, das Geschäft anzukurbeln, sollten wir es aus Solidarität mit diesen Berufsgruppen tun, die hart getroffen wurden“, betonte Farandou. Er stellte klar, dass es den Beschäftigten freigestellt sein müsse, am Sonntag zu arbeiten.
2.500 Beschädigungen und Plünderungen
Bei den jüngsten Ausschreitungen waren innerhalb von zwei Wochenenden rund 2.500 Geschäfte beschädigt oder geplündert worden. Am kommenden Wochenende sind erneut Protestaktionen gegen die gestiegenen Lebenshaltungskosten und die Lernbedingungen an Schulen und Universitäten geplant.
Source: ORF · ORF.at
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