Eurasia-Blog
Kommt der Rosenkranz aus Indien?
Religiöse Zählketten wurden unabhängig in verschiedenen eurasischen Kulturen erfunden
Die ersten Träger religiöser Perlenketten in Südasien waren Asketen.
Gebetsketten oder Rosenkränze – passender wäre eigentlich die neutrale Bezeichnung "devotionale Zählketten" – kennt man nicht nur aus dem Christentum, sondern auch aus Religionen wie dem Islam, dem Hinduismus und dem Buddhismus. Auch in der modernen Yoga-Szene sind sie weit verbreitet. Sie dienen dem Zählen von kurzen religiösen Formeln wie zum Beispiel Gebeten oder Mantras. Darüber hinaus fungieren sie oft als Devotionale: Sie signalisieren Frömmigkeit oder die Zugehörigkeit zu einer religiösen oder spirituellen Tradition.
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Source: Der Standard
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