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Gut acht Monate nach Beginn des Iran-Kriegs ist die iranische Armee nach eigenen Angaben stärker als zuvor. Durch die „Erfahrungen aus der direkten Konfrontation mit den USA und dem israelischen Regime“ seien die Streitkräfte heute „in höherer Alarmbereitschaft und stärker als zu Beginn des Krieges“, sagte Armeesprecher Mohammad Akraminia heute laut einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA.
Die Armee habe nun „mehr Motivation, Engagement und Selbstvertrauen“, betonte der Sprecher. Unter dem Befehl des Obersten Führers Modschtaba Chamenei werde ihre Reaktion auf mögliche neue Angriffe „unverzüglich, wirksam und ohne geografische Begrenzung erfolgen“.
Der Armeesprecher betonte, Teheran habe weiterhin die Kontrolle über die strategisch wichtige Straße von Hormus. Diese bleibe geschlossen, bis die USA den Forderungen des Iran nachkämen.
Straße von Hormus weiter blockiert
Seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar hat Teheran die für den weltweiten Handel mit Öl und Gas wichtige Meerenge weitgehend blockiert. Durch diese wird normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs transportiert. Der Iran greift dort regelmäßig Schiffe an, denen er eine Durchfahrt ohne seine Genehmigung vorwirft.
Ein Ende des Krieges zeichnet sich weiterhin nicht ab. Zwar führten die Kriegsparteien nach Angaben Teherans zuletzt wieder indirekte Verhandlungen über die Vermittlerstaaten Katar und Pakistan. Ergebnisse der Gespräche wurden aber nicht bekannt.
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Source: ORF · ORF.at
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