Auswertung
Essstörungen nehmen weltweit zu – und Prognosen zufolge könnten die Zahlen weiter steigen
Eine Auswertung zeigt, dass die Diagnosen von Anorexie und Bulimie zunehmen. Der Trend könnte sich zudem noch weiter fortsetzen – und die Studie das tatsächliche Ausmaß sogar noch unterschätzen, glauben Fachleute
Der Vergleich mit vermeintlichen Schönheitsidealen in sozialen Medien kann die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper verstärken – insbesondere Mädchen und junge Frauen sind von Essstörungen betroffen, doch auch bei Burschen steigen die Zahlen.
Zwischen 1990 und 2023 ist die Zahl der Menschen, die weltweit an Anorexie oder Bulimie erkrankt sind, deutlich gestiegen. Die Erkrankungsraten nahmen in diesem Zeitraum um rund 20 Prozent zu. Für das Jahr 2023 schätzen die Forschenden die Zahl der Betroffenen weltweit auf insgesamt 18,1 Millionen. Besonders häufig sind Mädchen und junge Frauen betroffen. Allerdings zeigt sich auch bei Jungen und Männern ein zunehmender Trend. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie, die im Fachjournal JAMA Psychiatry erschienen ist.
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Source: Der Standard
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