Adelheid Wölfl
Es braucht mehr Ernst mit Serbien
Noch fehlt der serbischen Studentenbewegung eine außenpolitische Linie. Doch die EU sollte ihrer Beziehung zu Belgrad eine neue Chance geben
Auch am Tag nach dem fulminanten Wahlsieg der Studentenbewegung wurde im Pionirski Park noch getanzt.
Die Studierenden-Liste hat einen Elf-Punkte-Plan, um nach dem autokratischen Vučić-Regime wieder Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit einzuführen. Nur auf eine außenpolitische Ausrichtung konnte sie sich bisher nicht einigen – zu unterschiedlich sind die ideologischen und geopolitischen Präferenzen. Manche sind russlandfreundlich, manche eher der EU zugeneigt, manche links, viele konservativ und einige auch sehr rechts.
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Source: Der Standard
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