Gerald John

Ein Schritt gegen die Heim-und-Herd-Prämie in der Sozialhilfe

Dass geflüchtete Frauen selten im Berufsleben stehen, ist ein im feministischen Diskurs weitgehend ausgeblendetes Übel. Die Regierung übt nun zu Recht mehr Druck aus

Getty Images/iStockphoto

Die Küche als begrenztes Betätigungsfeld: Die Erwerbsquote von Frauen aus Flüchtlingsgruppen liegt weit hinter jener der Männer.

Es ist ein Beispiel missglückter Integration: Bedenklich wenige Frauen, die mit der vor gut zehn Jahren angelaufenen Fluchtbewegung nach Österreich gekommen sind, stehen im Berufsleben. An Diskriminierung oder einer generellen Chancenlosigkeit dieser Zuwanderergruppe kann das kaum liegen. Denn die geflüchteten Männer haben deutlich besser Fuß gefasst, ihre Erwerbsquote ist weitaus höher. Verhältnismäßig vielen fehlt derzeit zwar ein (dauerhafter) Job, doch prinzipiell stehen sie dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, absolvieren Schulungen – was sich bei einem etwaigen Aufschwung bezahlt machen kann.

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Source: Der Standard

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