Rundumerneuert

Die lange S-Klasse von Mercedes: Fahren oder gefahren werden

Lässiger Luxus und eine selbstverständliche Souveränität entfalten in der S-Klasse von Mercedes ihre Wirkung. 585 PS helfen dabei nicht unwesentlich

Andreas Stockinger

Für die Chinesen ist es noch ein weiter Weg bis in diese Liga hochrepräsentativer Fahrzeuge. Unbegreiflich, dass Audi sich mit dem A8 daraus zurückzog.

Wem Rolls-Royce zu protzig ist und Bentley zu snobistisch, wer aber tatsächlich Geld hat und es auch ausgeben möchte, wer seinen Wohlstand nicht zeigen, sondern genießen will, der ist mit und in der S-Klasse von Mercedes perfekt bedient. Es gibt Autos, in die steigt man ein, weil man wohin muss. Und es gibt Limousinen, in die begibt man sich mit einer wohligen Vorfreude, weil man wieder einen Ortswechsel vornimmt. Und sei es zum Bäcker. In der Langversion als S 580 e 4matic treibt Mercedes die Kunst der automobilen Hingabe auf eine geradezu unanständige Spitze. Hier wird nicht gefahren. Hier wird verreist, auch auf kurzen Distanzen.

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Source: Der Standard

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