Online seit heute, 14.42 Uhr
Das Arbeitsmarktservice (AMS) muss an rund 250.000 Personen in Summe etwa 135 Millionen Euro an Arbeitslosengeld und Notstandshilfe nachzahlen. Woher das Geld kommt, stellte AMS-VorstĂ€ndin Petra Draxl heute im Ă1-âMittagsjournalâ klar.
âWir stemmen die Arbeitslosenversicherung nicht selbstâ, sagte Draxl. Alle Mittel in der Gebarung Arbeitsmarktpolitik, die dem Arbeitslosengeld zuzurechnen seien, wĂŒrden auf Rechnung des Bundes laufen.
âEs gibt die Einnahmen aus der Arbeitslosenversicherung und wenn die Ausgaben den Betrag an Einnahmen ĂŒbersteigen, dann ist der Betrag, in dem Fall vom Finanzministerium, also vom Staat, zu deckenâ, erklĂ€rte die AMS-VorstĂ€ndin. âDas Finanzministerium ist involviert, die wissen, dass der Betrag auf uns zukommt.â
Abwicklung durch AMS
Ăhnlich Ă€uĂerte sich auch das Finanzministerium. âDie Finanzierung der AMS-Nachzahlungen wird durch den Bund gewĂ€hrleistetâ, sagte eine Sprecherin heute. Das AMS sei lediglich fĂŒr die Abwicklung der Auszahlung zustĂ€ndig.
Laut Sozialministerium gibt es fĂŒr die Nachzahlung kein Sonderbudget, die Zahlung speise sich aus dem sogenannten âvariablen Budgetâ. Dabei handle es sich um eine variable Mittelbereitstellung durch den Bund, die sich automatisch an die monatliche Entwicklung des Arbeitsmarktes anpasse, so ein Sprecher laut APA.
Source: ORF · ORF.at
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