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Seit dem Start mit Juli sind beim Unterstützungsfonds für Alleinerziehende rund 5.000 Anträge gestellt worden. Derzeit sind noch etwa 4.500 Anträge in Bearbeitung, 250 Ansuchen wurden negativ beschieden, teilte das Sozialministerium auf APA-Anfrage mit.
Mehrere hundert Betroffene hätten bereits Geld auf das Konto überwiesen bekommen. In zahlreichen Fällen der derzeit 4.500 noch nicht abschließend erledigten Anträge seien noch Nacherhebungen notwendig. Das Sozialministeriumsservice arbeite daran, die eingelangten Anträge sorgfältig zu prüfen und möglichst rasch zu erledigen, hieß es.
„Wir haben diesen Fonds geschaffen, weil es nicht sein kann, dass Alleinerziehende und ihre Kinder finanziell im Stich gelassen werden, nur weil ein unterhaltspflichtiger Elternteil seiner Verantwortung nicht nachkommt“, sagte Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ). Die rund 5.000 eingelangten Anträge würden den bestehenden Bedarf verdeutlichen.
Der Unterstützungsfonds ist mit bis zu 35 Millionen Euro jährlich dotiert und sieht eine monatliche Zuwendung von 240,60 Euro pro Kind vor. Dieser Betrag soll jährlich angepasst werden. Die Auszahlung erfolgt grundsätzlich zwölfmal jährlich. Für Halbwaisen, die keinen Anspruch auf Hinterbliebenenleistungen haben, sind 14 Auszahlungen pro Jahr vorgesehen.
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Source: ORF · ORF.at
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