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Air France-KLM hat im dritten Quartal dank einer starken Nachfrage nach Langstreckenflügen und Premiumangeboten die Gewinnerwartungen übertroffen. Der operative Gewinn lag bei 1,34 Milliarden Euro, wie die Fluggesellschaft heute mitteilte.

Von dem Unternehmen befragte Analysten hatten im Schnitt mit 1,1 Milliarden Euro gerechnet. Konzernchef Ben Smith erklärte, die Nachfrage in strategisch wichtigen Märkten habe den Umsatz gesteigert.

Zudem hätten Disziplin bei den Ausgaben und eine Absicherung der Treibstoffpreise die Stückkosten weitgehend stabil gehalten. Besonders gefragt waren demnach Direktflüge nach Indien und Asien.

Gewinneinbruch bei Emirates

Für das Gesamtjahr 2026 dämpfte der Lufthansa-Rivale jedoch seine Erwartungen beim Kapazitätswachstum. Die Fluggesellschaften kämpfen seit Ausbruch des Iran-Krieges mit steigenden Kerosinpreisen. Größere Netzwerk-Airlines wie Air France-KLM oder die Lufthansa zeigten sich zuletzt jedoch widerstandsfähiger.

Die größte Fluggesellschaft der Golf-Staaten, Emirates, hingegen erlitt wegen der Folgen des Nahost-Konflikts in der ersten Hälfte ihres Geschäftsjahres einen Gewinneinbruch von 66 Prozent. Grund dafür sind Luftraumsperrungen und gestiegene Kerosinpreise.

Die Zahl der beförderten Passagiere und Passagierinnen sank in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres um 22 Prozent auf 21,8 Millionen. Die Auslastung der Flugzeuge ging auf 72 Prozent zurück, nach 79,5 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Source: ORF · ORF.at

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