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Bei einem russischen Luftangriff in dem ukrainischen Dorf Komyschuwacha in der Region Saporischschja sind nach ersten Angaben mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Dies sei bei der Ausgabe von humanitärer Hilfe in einer Schule geschehen, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj heute via Telegram sowie auf X mit. Mindestens fünf Personen seien verletzt worden. Es werde nach weiteren Opfern gesucht.

Selenskyj erhob den Vorwurf eines gezielten Bombardements. „Russland konnte nicht entgangen sein, dass die in Komyschuwacha verbliebenen Einwohner jede Woche eben dort humanitäre Hilfe erhalten“, schrieb der Präsident. Nach der humanitären Aktion von Oleschky in der Vorwoche habe es einen Moment gegeben, nach dem die nächsten Schritte einen möglichen Frieden hätten zeigen können. „Mit diesen Morden hat Russland ein absolut gegensätzliches Signal gegeben – Russland zählt auf weitere Morde“, schrieb der Staatschef. Er forderte eine weltweite „starke und harte“ Reaktion.

Regelmäßig Ziel von Angriffen

Die Siedlung wurde demnach mehrfach bombardiert. Insgesamt seien mehr als zehn Bomben abgeworfen worden. Eine schlug Selenskyj zufolge direkt in einem Luftschutzkeller ein. Komyschuwacha befindet sich etwa 25 Kilometer östlich von Saporischschja und ist gut ein Dutzend Kilometer von der Frontlinie entfernt.

Die frontnahe Region Saporischschja ist seit Monaten immer wieder Ziel schwerer russischer vor allem Luftangriffe. Bei einem Angriff auf die Großstadt Saporischschja Mitte Oktober wurden 23 Menschen getötet, darunter vier Minderjährige. Selenskyj erhob danach Vorwürfe gegen Moskau.

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Source: ORF · ORF.at

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