Aufnahmen von brennenden Häusern und Autos werden mit dröhnenden Beats unterlegt. Dazwischen sind obskure Schmierereien geschnitten – solche Videos kursieren in Chatgruppen der sogenannten Com-Szene.

Ihre Mitglieder feiern Gewalt und Zerstörung: je krasser die Tat, desto mehr Anerkennung. Dahinter stecken oft erschreckend junge Täter, viele sind noch Teenager.

Westliche Sicherheitsbehörden beobachten die Chats schon länger, und sie fragen sich: Könnten russische Geheimdienste darüber versuchen, Jugendliche zu rekrutieren, damit sie Unruhe im Westen stiften?

In dieser Folge von »Firewall« geht es um einen jungen Deutschen, der hinter solchen Taten stecken soll. Er hat eine Connection Richtung Russland. Seine Anwältin Sandra Jung will sich nicht zu den konkreten Vorwürfen gegen den 19-Jährigen äußern, solange die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien.

Trotzdem gehen die Behörden einer Hypothese nach: Gibt es tatsächlich auch eine Verbindung zum russischen Geheimdienst? Was dafür spricht und was uns zweifeln lässt. Das hören Sie hier:

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Source: Der Spiegel · Max Hoppenstedt Heinrichs, Sandra Sperber

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