Im Oktober wurden demnach etwa 76 Liter pro Quadratmeter Niederschlag gemessen. Der Deutsche Wetterdienst vergleicht die Werte immer mit einer sogenannten Referenzperiode. Dafür wird von den Jahren 1961 bis 1990 ein Mittelwert gebildet. Der Oktober war seit Februar der erste Monat, in dem es im Vergleich mit dem Monatsmittel dieser Periode mehr geregnet hat.
Die Temperatur lag im Mittel bei 10,6 Grad, wie der Wetterdienst mitteilte. Damit war der Oktober um 1,6 Grad wärmer als der Mittelwert aus den Jahren 1961 bis 1990. »Besonders mild war es im Norden und Westen, wohingegen es im Südosten vor allem nachts durch eine fehlende schützende Wolkendecke teils empfindlich frisch wurde«, heißt es vom DWD.
An mehreren Tagen 20 Grad
Besonders warm seien die ersten Oktobertage gewesen, an mehreren Tagen sei die 20-Grad-Marke erreicht worden. Am wärmsten war es in diesem Monat direkt am 1. Oktober mit 27,5 Grad in Mehringen (Sachsen-Anhalt). Den Kälterekord für diesen Oktober stellte voraussichtlich Dippoldiswalde-Reinberg in Sachsen mit -3,1 Grad am 20. Oktober auf.
Die Sonne schien diesen Monat rund 122 Stunden. Davon fielen allerdings bereits 80 Sonnenstunden auf die erste Monatshälfte. Es war laut Deutschem Wetterdienst der achte Monat in Folge, der sonniger als im langjährigen Mittel war.
Das letzte Oktoberwochenende sollen Nebel, Hochnebel und viele Wolken prägen. Am Sonntag soll von der Nordsee her Regen aufziehen. Im Südwesten kann sich gebietsweise die Sonne durchsetzen, aber auch hier soll es am Sonntag regnen. In den Alpen und im Bayerischen Wald ist am Wochenende sogar Schnee zu erwarten. Im Westen soll es hingegen trocken bleiben.
Halloweenkostüme sollten eher warm statt knapp sein: Die Temperaturen liegen laut Vorhersage am Samstag zwischen sechs und 13 Grad. Stellenweise könne es auch leichten Frost geben.
Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL
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