Der Herbst bringt am Wochenende Sturm und Regen nach Deutschland. Bei Höchstwerten von 16 Grad wird es in großen Teilen des Landes ungemütlich.

Im Westen Deutschlands können ab dem Nachmittag Sturmböen bis zu 90 Kilometer pro Stunde auftreten. In exponierten Lagen kann der Wind orkanartig werden. Für den Brocken im Harz hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Unwetterwarnung herausgegeben.

In der Nacht auf Samstag werde es vor allem im Norden und in der Mitte windig bis stürmisch, sagt DWD-Meteorologe Thore Hansen. Tagsüber schwäche sich der Wind ab, bevor er später wieder zunehme. Grund seien mehrere Tiefs: »Von Westen zieht bis Sonntag ein weiteres Sturmtief zum Nordteil der Nordsee.«

Laut DWD kann der Regen bis zum Sonntagvormittag teils »unwetterwartige Mengen« erreichen. Besonders stark weht der Wind an der Nordsee. Dort sind am Sonntag laut DWD  Böen bis zu 100 Kilometern pro Stunde zu erwarten. Es bestehe die Gefahr eines schweren Sturms, einzelne orkanartige Böen seien nicht ausgeschlossen.

Sturm und Unwetter in Frankreich

Im Westen Frankreichs sind durch den Sturm »Austen« 161.000 Haushalte ohne Strom. Der französische Wetterdienst Météo France  rief im Norden des Landes die zweithöchste Warnstufe Orange aus.

In der Nacht zogen Windböen von 120 bis 140 Stundenkilometern über die Bretagne und das benachbarte Département Manche. Im besonders stark betroffenen Manche wurde der Verkehr an der Küste eingeschränkt, auch der Zugang zu den Stränden.

Die Behörden hatten am Donnerstag mitgeteilt, dass bei schweren Unwettern im Südosten Frankreichs mindestens vier Menschen ums Leben gekommen seien. Die Region war am Montag und Dienstag von heftigen Unwettern heimgesucht worden.

Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL

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