US-Präsident Trump zufolge steht das Kommunikationssystem Starshield der Ukraine wieder ungedrosselt zur Verfügung. Kyjiw kann das nicht bestätigen und meldet noch immer Signalverluste.

23.10.2026, 16.13 Uhr

Donezk in der Ukraine: Ukrainische Sicherheitskräfte richten ein Starlink-Terminal ein Donezk in der Ukraine: Ukrainische Sicherheitskräfte richten ein Starlink-Terminal ein

Donezk in der Ukraine: Ukrainische Sicherheitskräfte richten ein Starlink-Terminal ein

Foto: NurPhoto / IMAGO

Nachdem US-Präsident Donald Trump ein Ende der Drosselung von Starshield verkündet hat, meldet die Ukraine weiter Probleme mit dem für die Kriegsführung wichtigen Kommunikationssystem. »Auch heute Vormittag sind noch Fälle von Signalverlust zu beobachten«, hieß es aus Kreisen des Verteidigungsministeriums. Es gebe »keine Bestätigung dafür, dass die Einschränkungen aufgehoben wurden«.

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Musk hingegen erklärte, »alle Beschränkungen bei Geschwindigkeit oder Nutzung« des Starshield-Systems würden vom US-Militär und letztlich vom Präsidenten entschieden.

Wichtige Rolle an der Front

Der Starlink-Dienst spielt eine wichtige Rolle bei der Kommunikation der ukrainischen Streitkräfte an der Front und ist auch für die Steuerung von Drohnen beziehungsweise deren Abwehr wichtig.

Die Beziehungen zwischen Kyjiw und Washington haben sich in den vergangenen Wochen deutlich verschlechtert. Trump hat ein Abkommen mit Moskau über die Lieferung von Dieselkraftstoff geschlossen und geplante Sanktionen gegen Russland ausgesetzt. Als der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den Diesel-Deal kritisierte, forderte Trump dessen Ablösung.

asc/AFP

Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL

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