US-Präsident Donald Trump hat den Chef der Ultimate Fighting Championship (UFC), Dana White, als nächsten Sprecher des Weißen Hauses ins Gespräch gebracht. Er habe den Job White angeboten, schrieb Trump in einem Beitrag auf seiner Onlineplattform Truth Social. »Dana, bitte nimm den Job an«, schrieb der Präsident.

Zunächst blieb unklar, ob es ein ernst gemeintes Jobangebot an White ist oder Teil einer Kampagne des Präsidenten gegen die Demokratische Partei, die bei der Parlamentswahl einen erdrutschartigen Sieg gegen Trumps Republikaner erzielt hatte. Er habe White auch gebeten, Kämpfer der von ihm geführten Kampfsport-Liga UFC als »Assistenten« mitzubringen, fuhr Trump fort. Man brauche diese Leute zum Schutz vor den »wahnsinnigen Linken«.

White ist ein Freund drastischer und vulgärer Sprache

Der Sprecherposten im Weißen Haus ist schon seit Wochen unbesetzt. Die im Oktober eingesetzte Katie Zacharia gab das Amt nach nur wenigen Tagen auf. Sie hatte nur eine kurze Pressekonferenz gegeben, in der sie mit Unsicherheit auffiel.

White ist bekannt als ein Freund drastischer Sprache. In Interviews, Podcasts und Pressekonferenzen nutzt er häufig auch vulgäre Schimpfwörter. White verfügt über beste Beziehungen zum US-Präsidenten, trat in der Vergangenheit bei zahlreichen Wahlkampfveranstaltungen auf und lädt den überzeugten UFC-Fan Trump regelmäßig zu großen Kampfsportevents ein.

Die UFC ist der größte Veranstalter von Mixed-Martial-Arts-Kämpfen der Welt. Die Grundidee: Experten im Ju-Jutsu, Karate oder Kung-Fu messen sich mit ausgebildeten Ringern, Judoka oder Thaiboxern. Sie schlagen, treten, werfen und würgen einander, bis einer nicht mehr kann. Fäuste kommen ebenso zum Einsatz wie Ellbogen, Knie und alles andere, womit man dem Gegner wehtun kann.

Source: Der Spiegel · DER SPIEGEL

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