Eine Akku-Grasschere sorgt dort für saubere Rasenkanten und gepflegte Sträucher, wo Rasenmäher und Heckenschere zu groß sind. Wir haben fünf Modelle getestet.

Bei wild wuchernden Büschen und ausufernden Rasenkanten greift man meist zur Heckenschere oder zum Rasentrimmer. Ist dafür aber zu wenig Platz, ist eine Alternative gefragt. Hier sind Akku-Grasscheren ideal: Sie sind klein und erleichtern so die Arbeit. Die meisten Geräte haben zwei Schneidaufsätze. Einer ist für Graskanten gedacht, der andere für Büsche und Sträucher.

Welche ist die beste Akku-Grasschere?

Das Gute vorweg: Im Test ist kein schlechtes Gerät dabei. Es gibt zwar Unterschiede, aber alle Akku-Grasscheren machen ihre Arbeit ordentlich. Wer schon Akku-Werkzeuge oder Gartengeräte eines Herstellers besitzt, sollte ein Modell für dessen Akkus wählen. Das spart Geld.

Bei Leistung, Einstellmöglichkeiten und Schnittbild liegt die Makita DUM604ZX für 18-V-Akkus vorn. Das Modell ist unser Testsieger und kostet ohne Akku ab 71 Euro (Preisvergleich).

Unser Technologiesieger ist die Gardena Powercut 20/18V P4A, ohne Akku ab 58 Euro (eBay, Raiffeisen-Markt Lembeck). Sie punktet mit sauberem Schnitt, langer Laufzeit und werkzeuglosem Messerwechsel. Mit dem optionalen Teleskopstiel schneidet sie Rasenkanten im Stehen.

Die AGT ZX-5894 von Pearl ist mit 31 Euro (Amazon) inklusive Akku mit Abstand am günstigsten und erledigt kleine Schnittarbeiten zuverlässig. Damit wird sie unser Preis-Leistungs-Sieger.

Hier unser vollständiges Ranking:

  1. Makita DUM604ZX ohne Akku ab 71 Euro
  2. Gardena Powercut 20/18V P4A ohne Akku ab 58 Euro
  3. AGT ZX-5894 inklusive Akku für 31 Euro
  4. Stihl HSA 26 ohne Akku ab 82 Euro
  5. Einhell GE-CG 18/100 Li 3-in-1 ohne Akku ab 70 Euro

KURZÜBERSICHT

Makita DUM604ZX

Makita DUM604ZX im Test: Kräftige Akku-Grasschere mit fummeligem Messerwechsel

Die Akku-Grasschere Makita DUM604ZX ab 71 Euro schneidet kräftig und sauber. Sie ist hochwertig verarbeitet und sehr handlich. An Rasenkanten und kleinen Sträuchern arbeitet sie zuverlässig. Der Umbau auf das Strauchmesser ist aber fummelig und braucht Werkzeug. Für Besitzer von LXT-Akkus ist sie eine gute Wahl.

VORTEILE

  • Hohe Verarbeitungsqualität und kräftige Schnittleistung
  • Handlich und einfach zu bedienen
  • Dreifach verstellbare Schnitthöhe, beidseitig geschliffene Messer
  • Nutzt LXT-Akkus mit Kapazitätsanzeige und Tiefentladeschutz

NACHTEILE

  • Messerwechsel frickelig, Exzenter schwer auszurichten
  • Strauchmesser braucht Werkzeug, entgegen der Herstellerangabe
  • Schmutzige Finger beim Umbau

Akku-Grasschere Gardena PowerCut 20/18V P4A

Gardena PowerCut 20/18V P4A im Test: Gras- und Strauchschere mit Stiel

Die Gardena PowerCut 20/18V P4A ab ab 58 Euro ist eine leise und ausdauernde Gras- und Strauchschere, die besonders Besitzern von P4A-Akkus viel fürs Geld bietet. Messerwechsel und Bedienung sind einfach. Der optionale Teleskopstiel ist an Rasenkanten praktisch, beim Heckenschnitt aber nur eingeschränkt nützlich.

VORTEILE

  • 18-V-Akkus der Power for All Alliance
  • Lange Laufzeit
  • Werkzeugloser, einfacher Wechsel zwischen Gras- und Strauchmesser
  • Vergleichsweise leise und leicht
  • Teleskopstiel mit Rädern für Rasenkanten im Stehen

NACHTEILE

  • Teleskopstiel ist fummelig zu montieren
  • Kleiner Verstellwinkel macht Heckenschnitt über Kopf mühsam
  • Sehr kleine Anleitung

Akku-Grasschere AGT ZX-5894

Akku-Gartenschere AGT ZX-5894 von Pearl im Test: günstig, mit USB-C und zwei Aufsätzen

Die AGT ZX-5894 ist eine günstige Akku-Gras- und Strauchschere, die per USB-C lädt und kleine Schnittarbeiten zuverlässig erledigt. Dafür ist sie laut, und der Messerwechsel ist schwergängig, was bei fest verbautem Akku ein Sicherheitsgefühl-Problem ist. Für Gelegenheitsgärtner mit kleinem Garten ist das Modell vom Versandhändler Pearl eine sinnvolle Wahl für nur 31 Euro.

VORTEILE

  • Sehr günstig
  • Zwei Scherblätter für Gras und Sträucher
  • Lädt per USB-C, Kabel liegt bei
  • Kompakt und handlich
  • Zweihand-Sicherheitsschaltung

NACHTEILE

  • Kein Netzteil im Lieferumfang
  • Akku fest verbaut, daher nicht tauschbar und beim Messerwechsel nicht zu entfernen
  • Messerwechsel schwergängig, Messer stark gefettet
  • Laut (89 dB in Kopfhöhe)
  • Ladezeit nicht angegeben, Ersatzteilversorgung unklar

Ratgeber

Warum eignet sich eine Grasschere so gut für den Akkubetrieb?

Viele Gartengeräte laufen inzwischen elektrisch statt mit Benzinmotor. Dank Akku kommen sie auch ohne Stromkabel aus. Der Akku ist oft nicht fest eingebaut, sondern austauschbar. Es gibt sogar Systeme, die über mehrere Marken hinweg funktionieren. Kleine Gras- und Strauchscheren benötigen nur wenig Energie. Deshalb gab es sie nie mit Benzinmotor und mit Kabel nur als größere Profi-Modelle.

Akku-Gartenschere, -Grasschere oder -Strauchschere?

Die Anbieter sind sich nicht einig, wie sie diese kleinen Geräte nennen sollen. Das liegt daran, dass sie verschiedene Aufgaben übernehmen. Zum einen arbeiten sie wie ein Rasentrimmer: Sie säubern Rasenkanten, an die der Mäher nicht herankommt. Zum anderen arbeiten sie mit dem Strauchmesser wie eine kleine Heckenschere: Damit bringt man Buchsbäume in Form und schneidet einzelne „Ausreißer“ an der Hecke ab, ohne gleich einen Gartendienst zu beauftragen.

Die Gardena Powercut 20/18V P4A gibt es solo, mit Akku oder im Set mit Teleskopstiel.

Die Gardena Powercut 20/18V P4A gibt es solo, mit Akku oder im Set mit Teleskopstiel. heise bestenlisten

Im Handel stehen sie deshalb mal als Grasschere bei den Rasentrimmern und mal als Strauchschere bei den Heckenscheren. Mit beiden kann man sie aber nicht fair vergleichen. Sie leisten weniger als richtige Rasentrimmer oder Heckenscheren und würden im Test zu Unrecht schlecht abschneiden. Wir führen sie daher als eigene Geräteklasse „Akku-Grasschere“. Interessant ist sie vor allem für alle, die einen kleinen Garten oder nur einen Vorgarten haben.

Welche Vor- und Nachteile hat eine Akku-Grasschere?

Die Vorteile: Akku-Grasscheren sind günstiger als große Rasentrimmer und Heckenscheren. Außerdem kommen sie an enge und heikle Stellen, ohne etwas zu beschädigen. Darum lohnen sie sich auch in großen Gärten als Ergänzung. Und im Gartenhaus nehmen sie wenig Platz ein.

Die Nachteile: Für Rasenkanten muss man in der Regel auf die Knie gehen und am Boden arbeiten. Bequem im Stehen wie mit einem normalen Rasentrimmer geht es nicht. Ausnahmen sind Modelle, die man an einen Teleskopstiel stecken kann. Darüber hinaus sind viele der kleinen Geräte laut, im Test messen wir in Kopfhöhe bis zu 89 dB(A). Für eine Schalldämmung ist kaum Platz, zudem hält man sie nah am Kopf. Trotz Elektromotor ist ein Gehörschutz daher dringend zu empfehlen.

Gibt es Profi-Tipps für den richtigen Einsatz?

Profis empfehlen, zuerst die Rasenkanten zu schneiden und erst danach zu mähen. Liegt das Schnittgut weit genug im Rasen, sammelt der Mäher es gleich mit ein. Viele Gartenbesitzer machen es aus dem Bauch heraus genau umgekehrt.

Wie unterscheiden sich die Akkus der Grasscheren?

Grasscheren verbrauchen weniger Energie als Rasenmäher, Laubsauger oder Heckenscheren. Ein Wechselakku in der üblichen Größe für große Geräte, etwa 18 V und 4 Ah, macht sie aber deutlich schwerer. Darum haben Grasscheren noch oft fest eingebaute Akkus.

Akku-Grasschere AGT ZX-5894 von Pearl hat einen fest integrierten Akku.

Akku-Grasschere AGT ZX-5894 von Pearl hat einen fest integrierten Akku. heise bestenlisten

Das hat Nachteile: Geht der Akku kaputt, muss man das ganze Gerät als Elektroschrott entsorgen. Ist er leer, steht eine längere Ladepause an. Zum Laden ist meist auch ein eigenes Netzteil mit eigener Spannung und eigenem Stecker nötig. Standardlösungen wie USB-C-PD-Ladegeräte von Smartphone oder Laptop helfen da nicht. Eine Ausnahme im Test ist die AGT ZX-5894: Sie lädt per USB-C, auch an einem einfachen USB-Netzteil. Holt man die Geräte nach dem Winter wieder heraus, ist das Ladegerät oft verschwunden. Ein neues ist dann meist teuer.

Stihl bietet mit dem AS-System Wechselakkus speziell für kleine Geräte an, die dadurch leicht bleiben. Richtig lohnt sich das aber erst, wenn man mehrere kleine Stihl-Geräte nutzt. Rasenmäher und Laubsauger von Stihl arbeiten nämlich mit größeren Systemakkus.

Systemakkus haben einen klaren Vorteil: Ein Satz Akkus und Ladegeräte reicht für alle Geräte. Das spart Platz und Geld und schont die Umwelt. Die großen Systeme im Überblick:

Einhell: Power X-Change

Eines der größten Systeme in Deutschland bietet Einhell mit Power X-Change. Es umfasst schon mehr als 350 Akkugeräte. Die 18-V-Lithium-Ionen-Akkus gibt es mit unterschiedlicher Kapazität. Je nach Gerät steckt man einen oder zwei Akkus ein. Zwei Akkus liefern in Reihe geschaltet 36 V. Die Akkus passen auch in Geräte anderer Marken, die dem System beigetreten sind. Dazu gehören Drehmomentschrauber für die Industrie, Staubsauger, kleine E-Bikes, Scooter und sogar ein Elektroauto für Kinder. Selbst Wohnwagen von Knaus Tabbert lassen sich so über Nacht mit Strom versorgen, passenderweise unter dem Namen „One Night Stand“. Länger als eine Nacht hält der Akku ohne Nachladen zwar nicht, aber immerhin. Rasenmäher hat Einhell natürlich auch mehrere im Angebot.

Gardena, Bosch & Co.: Power for All Alliance

Gartenspezialist Gardena hält mit einem ähnlichen 18-V-System dagegen, das allerdings nicht zu Einhell passt. Es entstand gemeinsam mit Bosch in der „Power for All Alliance“. Auch dieses System funktioniert über Herstellergrenzen hinweg und umfasst mehr als 150 Geräte von mehr als 10 Marken. Gardena bietet Rasenmäher und Rasentrimmer, Heckenscheren, Kettensägen, Baumscheren, Entaster, Laubsauger, Pumpen, Reiniger und Fugenbürsten. Es gibt sogar einen Gartenschlauch, der sich per Akku selbst aufrollt. Der hat jedoch seinen Preis.

Heimwerker-Werkzeuge hat Gardena nicht im Programm, Bosch dafür umso mehr. Die Gardena-Akkus passen also auch in Staubsauger und Hochdruckreiniger von Bosch. Dazu kommen aktuell 78 Elektrowerkzeuge und 50 Gartengeräte, etwa Rasenmäher, Trimmer, Heckenscheren, Kettensägen, Laubsauger und Pumpen. Auch in Gartengeräte von Gloria und Flymo passen die Akkus der Power for All Alliance. Flymo gehört wie Gardena zum Husqvarna-Konzern, der auch unter eigenem Namen Geräte verkauft. Hinzu kommen Werkzeuge, Lampen und Baustellenradios anderer Marken.

Andere Akku-Systeme

Auch andere Hersteller wie Makita, Black+Decker und Stihl setzen inzwischen auf solche Baukastensysteme:

  • Black+Decker nutzt das Powerconnect-System mit 18-V-Akkus und hat zusätzlich eigene 36-V-Akkus.
  • Makita setzt auf 18-V-LXT-Akkus, die insgesamt 360 Elektrowerkzeuge und Gartengeräte versorgen.
  • Stihl hat mehrere Akkusysteme: kleine für Handgeräte wie Gras- und Heckenscheren, größere für Rasenmäher und Laubsauger und Akkurucksäcke für große Gartenarbeiten.
  • Discounter und Versandhändler bieten ebenfalls Wechselakkus an, etwa Aldi mit Ferrex, Lidl mit Parkside und Pearl mit AGT. Bei AGT liefert ein Akku 20 V, zwei zusammen 40 V.

Ein weiterer Vorteil: Ist ein Akku leer, tauscht man ihn einfach gegen einen geladenen und muss keine Pause machen. Und geht ein Akku kaputt, landet nicht gleich das ganze Gerät im Elektroschrott.

Bevor man sich für ein System entscheidet, sollte man prüfen, ob es dafür alle gewünschten Geräte gibt. Wichtig ist auch: Von den hier vorgestellten Systemen passen nur die von Einhell und Gardena/Bosch auch zu Geräten anderer Marken. Die Parkside-Akkus von Lidl sehen denen von Einhell zwar sehr ähnlich. Sie haben aber andere Anschlüsse und können nicht getauscht werden.

Ist die Montage von Akku-Grasscheren aufwendig?

Gras- und Strauchscheren werden meist schon fertig montiert geliefert. Je nach Einsatz muss man nur den Schneidaufsatz wechseln. Das geht in der Regel mit wenigen Handgriffen und oft ohne Werkzeug. Danach lädt man den Akku und setzt ihn ein.

Was muss man bei der Bedienung beachten?

Markenhersteller bauen in Gras- und Strauchscheren in der Regel Sicherheitssysteme ein, die vor Verletzungen schützen. Meist muss man zwei Taster oder Griffe gleichzeitig drücken. Mindestens einen davon hält man gedrückt, damit der Motor weiterläuft. Weil die Geräte klein und leicht sind, ist das normalerweise kein Problem.

Vor dem Wechsel des Schneidwerkzeugs sollte man den Akku abnehmen. Sonst drückt man aus Gewohnheit vielleicht doch beide Taster und verletzt sich. Gefährlich wird es, wenn der Akku fest eingebaut und der Wechsel umständlich ist, wie bei der AGT ZX-5894.

Noch sicherer ist es, den Akku nach der Arbeit abzunehmen und mit ins Haus zu nehmen. Das ist ohnehin sinnvoll: So lässt er sich vor dem nächsten Einsatz laden und bleibt bei Zimmertemperatur. Hitze und Kälte schaden Akkus, sie verlieren dann an Leistung und halten weniger lange. Geräte mit eingebautem Akku nimmt man am besten ganz mit ins Haus, statt sie im Gartenhaus überwintern zu lassen. Nach dem Gebrauch sollte man das Gerät reinigen, aber erst nach dem Abnehmen des Akkus! Danach schiebt man die Schutzhüllen wieder auf die Schneidwerkzeuge. Das schützt die eigenen Hände und die Klingen.

Fazit

Akku-Grasscheren schließen die Lücke zwischen Rasenmäher, Rasentrimmer und Heckenschere. Sie sind günstig und leicht und benötigen kaum Platz. Ihre Stärken zeigen sie an engen Stellen, an Beetkanten und bei Buchsbäumen. Im Test enttäuscht kein Gerät: Die Makita DUM604ZX überzeugt mit Leistung und Schnittbild, die Gardena Powercut 20/18V P4A mit ihrer Laufzeit und die AGT ZX-5894 von Pearl mit ihrem Preis. Wer schon Geräte mit einem bestimmten Akku-System besitzt, sollte dabeibleiben. Das spart Geld und Platz. Es gibt aber auch Nachteile: Für Rasenkanten muss man meist auf die Knie, ein Gehörschutz gehört dazu.

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BESTENLISTE

Makita DUM604ZX

Makita DUM604ZX im Test: Kräftige Akku-Grasschere mit fummeligem Messerwechsel

Die Makita DUM604ZX schneidet Rasenkanten und kleine Sträucher mit 18-V-LXT-Akku. Wie gut die Grasschere arbeitet, zeigt der Test.

VORTEILE

  • Hohe Verarbeitungsqualität und kräftige Schnittleistung
  • Handlich und einfach zu bedienen
  • Dreifach verstellbare Schnitthöhe, beidseitig geschliffene Messer
  • Nutzt LXT-Akkus mit Kapazitätsanzeige und Tiefentladeschutz

NACHTEILE

  • Messerwechsel frickelig, Exzenter schwer auszurichten
  • Strauchmesser braucht Werkzeug, entgegen der Herstellerangabe
  • Schmutzige Finger beim Umbau

Makita DUM604ZX im Test: Kräftige Akku-Grasschere mit fummeligem Messerwechsel

Die Makita DUM604ZX schneidet Rasenkanten und kleine Sträucher mit 18-V-LXT-Akku. Wie gut die Grasschere arbeitet, zeigt der Test.

Akku-Grasscheren gehören zu den kleinsten Gartengeräten mit Akku. Sie stutzen Rasenkanten dort, wo der Mäher nicht hinkommt. Außerdem bringen sie kleine Sträucher in Form. Die Makita DUM604ZX nutzt die 18-V-Akkus des LXT-Systems. Makita liefert sie für rund 71 Euro als Solo-Gerät ohne Akku und Ladegerät, aber mit Gras- und Strauchmesser. Wir haben getestet, wie kräftig die türkisfarbene Schere schneidet. Außerdem zeigen wir, warum der Messerwechsel Nerven kostet.

Ausstattung und Design

Die DUM604ZX trägt das typische Makita-Türkis mit schwarzen Akzenten. Sie misst 35,3 × 17,7 × 13,1 cm und wiegt laut Hersteller 1,13 kg. Die Verarbeitung ist hochwertig, das Gehäuse wirkt solide. Der ergonomisch geformte Griff liegt angenehm in der Hand.

Bilderstrecke: Makita DUM604ZX

Akku-Grasschere Makita DUM604ZX

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Akku-Grasschere Makita DUM604ZX

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Akku-Grasschere Makita DUM604ZX

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Akku-Grasschere Makita DUM604ZX

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Akku-Grasschere Makita DUM604ZX

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Akku-Grasschere Makita DUM604ZX

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Akku-Grasschere Makita DUM604ZX

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Akku-Grasschere Makita DUM604ZX

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Akku-Grasschere Makita DUM604ZX

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Akku-Grasschere Makita DUM604ZX

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Akku-Grasschere Makita DUM604ZX

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Zum Lieferumfang gehören zwei verschiedene Schneiden. Mit dem Grasmesser stutzt man Rasenkanten und Beetränder. Die Schnitthöhe lässt sich in drei Stufen einstellen. Das etwas größere Strauchmesser ist im Grunde eine Mini-Heckenschere. Es eignet sich für kleine Sträucher, überstehende Triebe und den Formschnitt. Beide Messer sind beidseitig geschliffen. Sie schneiden also in beide Bewegungsrichtungen und hinterlassen ein sauberes Schnittbild. Ein Tiefentladeschutz schaltet das Gerät bei zu niedriger Akkuspannung automatisch ab. Das schont den Akku.

Lieferumfang und Montage

Makita verkauft die DUM604ZX als Solo-Gerät. Akku und Ladegerät liegen nicht bei. Im Karton finden sich das Grundgerät, das Grasmesser und das Strauchmesser samt Klingenschutz und Anleitung. Wer schon LXT-Akkus besitzt, kann sie direkt weiterverwenden. Wer neu einsteigt, muss Akku und Ladegerät zusätzlich kaufen – hier ist es in der Regel aber sinnvoller, zum Bundle zu greifen.

Zum Start schiebt man den Akku ein und kann dann sofort mit der Grasschere loslegen. Aufwendiger ist dann aber der Umbau auf das Strauchmesser. Makita wirbt mit einem werkzeuglosen Messerwechsel. In der Praxis müssen wir das Heckenscherenmesser aber mit zwei Schrauben befestigen – und dafür braucht man Werkzeug. Die Angabe des Herstellers trifft für diesen Umbau also nicht zu.

Bedienung und Ergebnis

Im praktischen Einsatz überzeugt uns die DUM604ZX. Die Schere von Makita hat ordentlich Kraft und schneidet sauber. Die Vibrationen am Gerät halten sich in Grenzen, die Lautstärke ist dann aber mit anderen Grasscheren vergleichbar. Bei längeren Einsätzen sollte man deshalb besser mit einem Gehörschutz arbeiten.

Die Gartenschere von Makita ist trotz ihres Gewichts noch ausreichend handlich und lässt sich einfach und sicher bedienen. Besonders gut gelingt im Test das Schneiden von Rasenrändern. Auch kleine Sträucher im Garten stutzten wir damit problemlos. Dank der kompakten Bauweise erreichen wir auch enge Stellen, wo Rasenmäher und Heckenschere zu groß sind.

Das Sicherheitskonzept gegen ungeplantes Einschalten, mittels zwei gut erreichbarer Taster, ist bei Gartengeräten leider keine Selbstverständlichkeit. Makita wird seinem Ruf als Marken-Hersteller an diesem Punkt voll gerecht.

Deutliche Kritik gibt es von uns dann allerdings am Messerwechsel. Der ist unnötig frickelig und umständlich. Das lange Strauchmesser ist nämlich mit zwei Schrauben am Gerät befestigt. Obendrauf muss man den Exzenter per Hand in die richtige Stellung bringen, um die Klingen überhaupt richtig einsetzen zu können. Der Exzenter wandelt dann die Drehung des Motors in die Hin- und Herbewegung der Messer um. Steht er bei der Montage falsch, greift das Messer nicht und die Schere funktioniert erst gar nicht. Bis bei uns endlich alles passt, braucht es im Test einige Versuche und fast zehn Minuten. Hinzu kommt das Schmierfett an den Messern. Beim Wechsel macht man sich leicht die Finger und die Kleidung schmutzig. Das haben andere Hersteller besser gelöst.

Akku-Grasschere Makita DUM604ZX heise bestenlisten

Die Klingen der beiden Aufsätze sind sehr scharf und können auch bei ausgeschaltetem Gerät verletzen. Vor dem Wechsel der Schneide sollte man deshalb immer den Akku entnehmen und den Klingenschutz aufziehen. Handschuhe schützen zusätzlich vor Schnitten und Fett.

Für den Alltag heißt das: Wer meist nur Rasenkanten schneidet, wechselt selten und merkt von der Problematik wenig. Wer oft zwischen Gras und Sträuchern wechselt, ärgert sich allerdings regelmäßig über das unglückliche Konzept. Für uns ist der Umbau der einzige echte Schwachpunkt. Er kostet die Schere einen halben Stern.

Akkulaufzeit

Akku-Grasscheren verbrauchen generell eher wenig Strom. Eine konkrete Laufzeit nennt Makita für die DUM604ZX nicht. Die reale Laufzeit hängt immer von der Kapazität des verwendeten LXT-Akkus und der Beschaffenheit des Schnittguts ab. Kleine Akkus, wie unser 2-Ah-Modell, halten das Gerät leicht und versorgen die Schere in der Praxis trotzdem für mehrere Stunden mit Strom. Im Test konnten wir mit nur einem Akku problemlos einen ganzen Nachmittag arbeiten.

Preis

Im Preisvergleich ist das Solo-Gerät Makita DUM604ZX ohne Akku und Ladegerät ab 71 Euro erhältlich. Im Bundle mit 3,0-Ah-Akku und Ladegerät steigt der Preis auf etwa 150 Euro. Für ein Markengerät ein fairer Preis – wer bereits Akkus der LXT-Reihe nutzt, kann zur günstigen Solo-Variante greifen.

Fazit

Die Makita DUM604ZX ist eine kräftige und hochwertig verarbeitete Akku-Grasschere. Sie schneidet sauber, ist handlich und einfach zu bedienen. An Rasenkanten spielt sie ihre Stärken voll aus. Auch kleine Sträucher bringt sie mit dem Strauchmesser problemlos in Form. Die dreifach verstellbare Schnitthöhe und die beidseitig geschliffenen Messer sorgen für ein gleichmäßiges Ergebnis.

Der Messerwechsel trübt den guten Eindruck. Entgegen der Herstellerangabe braucht man für das Strauchmesser Werkzeug. Die Ausrichtung des Exzenters ist fummelig, und das Fett verschmutzt die Finger. Wer selten umbaut, kann damit leben.

Die Schere lohnt sich vor allem für alle, die bereits Akkus aus dem Makita-LXT-System besitzen. Wer neu einsteigt, muss Akku und Ladegerät extra kaufen.

Akku-Grasschere Gardena PowerCut 20/18V P4A

Die Gardena PowerCut 20/18V P4A schneidet Rasenkanten und Sträucher mit P4A-Akku. Was die 2-in-1-Schere mit Stiel in der Praxis leistet, zeigt der Test.

VORTEILE

  • 18-V-Akkus der Power for All Alliance
  • Lange Laufzeit
  • Werkzeugloser, einfacher Wechsel zwischen Gras- und Strauchmesser
  • Vergleichsweise leise und leicht
  • Teleskopstiel mit Rädern für Rasenkanten im Stehen

NACHTEILE

  • Teleskopstiel ist fummelig zu montieren
  • Kleiner Verstellwinkel macht Heckenschnitt über Kopf mühsam
  • Sehr kleine Anleitung

Gardena PowerCut 20/18V P4A im Test: Gras- und Strauchschere mit Stiel

Die Gardena PowerCut 20/18V P4A schneidet Rasenkanten und Sträucher mit P4A-Akku. Was die 2-in-1-Schere mit Stiel in der Praxis leistet, zeigt der Test.

Akku-Grasscheren gehören zu den kleinsten Gartengeräten mit Akku. Die Gardena PowerCut 20/18V P4A nutzt die 18-V-Akkus der Power for All Alliance. Sie bringt ein Gras- und ein Strauchmesser mit, auf Wunsch auch einen Teleskopstiel mit Rädern. Wir haben getestet, wie gut die türkisfarbene Schere an Rasenkanten und Hecken arbeitet und wo das Gerät ab 58 Euro an seine Grenzen kommt.

Ausstattung und Design

Gardena-Geräte erkennt man traditionell an ihrer orange-türkisen Farbgebung mit schwarzen Akzenten. Neuere Produkte sind überwiegend schwarz. Die PowerCut 20/18V P4A trägt aber noch das klassische Gardena-Türkis.

Wie bei Akku-Grasscheren üblich, liegen zwei Messer bei. Das Grasmesser schneidet 8 cm breit. In den meisten Gärten dürfte es am häufigsten zum Einsatz kommen. Damit stutzt man Rasenkanten dort, wo der Rasenmäher nicht hinkommt, ähnlich wie mit einem Rasentrimmer. Auch Unkraut im Rasen, zwischen Steinen oder im Pflaster lässt sich damit entfernen. Dünne Triebe in oder unter der Hecke schafft es ebenfalls.

Das Strauchmesser ist für Büsche, Sträucher und kleine Hecken gedacht. Mit 20 cm Schnittlänge ist es im Grunde eine Mini-Heckenschere. Es eignet sich für kleine Korrekturen, für das Kürzen überstehender Triebe und für den Formschnitt von Buchsbäumen. Mit einem optionalen Stiel wird aus der PowerCut eine Teleskop-Heckenschere.

Alle 18-V-Akkus der Power for All Alliance passen. Angenehmer in der Hand sind die kleinen Akkus mit 1,5 bis 2,5 Ah und unter 400 g Gewicht. Mit Teleskopstiel und Rädern spielt das Akkugewicht kaum noch eine Rolle. Größere Akkus ab 4 Ah lohnen sich vor allem für Geräte mit höherem Strombedarf, etwa Laubsauger oder Rasenmäher.

Bilderstrecke: Gardena PowerCut 20/18V P4A

Gardena Set PowerCut 20/18V P4A

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Gardena Set PowerCut 20/18V P4A

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Gardena Set PowerCut 20/18V P4A

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Gardena Set PowerCut 20/18V P4A

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Gardena Set PowerCut 20/18V P4A

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Gardena Set PowerCut 20/18V P4A

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Gardena Set PowerCut 20/18V P4A

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Gardena Set PowerCut 20/18V P4A

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Gardena Set PowerCut 20/18V P4A

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Gardena Set PowerCut 20/18V P4A

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Gardena Set PowerCut 20/18V P4A

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Gardena Set PowerCut 20/18V P4A

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Gardena Set PowerCut 20/18V P4A

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Lieferumfang und Montage

Die PowerCut 20/18V P4A gibt es in drei Varianten:

  • Solo: Grundgerät mit Gras- und Strauchmesser samt Schutzabdeckungen, ohne Akku und Ladegerät
  • Ready-To-Use-Set: wie Solo, zusätzlich mit 2,0-Ah-Akku und Ladegerät
  • Set mit Stiel: Grundgerät mit beiden Messern, Teleskopstiel und Rädern, aber wieder ohne Akku und Ladegerät

Die Anleitung fällt bei diesem Gerät auffällig klein aus. Sonst sind Gardena-Anleitungen mit DIN-A4-Format eher groß.

Das Grundgerät wiegt mit Grasmesser 590 g. Mit einem 2,5-Ah-Akku (370 g) kommt man auf 960 g, mit Strauchmesser auf rund 1.160 g. Damit liegt die PowerCut auf dem Niveau von Geräten mit fest verbautem oder kleinerem Akku.

Bedienung und Ergebnis

Wie bei Gartengeräten üblich, schaltet man die Schere über zwei Bedienelemente ein. Das verhindert ein versehentliches Anlaufen. Die PowerCut arbeitet kräftig und hält dank Wechselakku lange durch. Mit 81 dB gehört sie zu den leiseren Geräten. Wer sie nah am Kopf benutzt, sollte trotzdem einen Gehörschutz tragen. Mit Teleskopstiel ist das Messer am Boden. Für kurze Arbeiten kann man dann auf Gehörschutz verzichten.

Der Messerwechsel klappt ohne Werkzeug und unkompliziert. Mit dem Schmierfett kommt man dabei kaum in Berührung. Die Messer sind aber sehr scharf und können auch bei ausgeschaltetem Gerät Verletzungen verursachen. Vor dem Wechsel sollte man deshalb den Akku entnehmen und die Schutzhülle aufstecken.

Der Teleskopstiel ist eine sinnvolle Ergänzung. Mit dem Grasmesser schneidet man Rasenkanten im Stehen. Mit dem Strauchmesser wird die PowerCut zur Teleskop-Heckenschere. Zum Set gehören Räder, die das Arbeiten auf Asphalt und Stein erleichtern. Sie werden am Grasmesser montiert, nicht am Grundgerät. Das ist praktisch.

Einen Teleskopstiel gab es schon für ältere Gardena-Modelle mit fest verbautem Akku. Bei der PowerCut 20/18V P4A sitzt er elektrisch zwischen Grundgerät und Akku. Zusätzlich wird er mechanisch über das Gerät gestülpt. So hält er die beiden Sicherheitstaster dauerhaft gedrückt, sonst ließe sich das Gerät über den Stiel nicht bedienen. Die Montage ist etwas fummelig. Sie gelingt nur, wenn man die Taster dabei eingedrückt hält.

Der Winkel zwischen Stiel und Gerät lässt sich in einem Bereich von etwa 90° verstellen. Für Rasenkanten reicht das gut. Beim Heckenschnitt enttäuscht die Lösung. Gerade bei Hecken von 2 bis 2,5 m Höhe wäre eine leichte Teleskopschere eine gute Alternative zur Leiter.

Gardena Set PowerCut 20/18V P4A heise bestenlisten

Wegen des begrenzten Winkels lässt sich die Schere über Kopf aber nur in einer Ausrichtung nutzen. Dabei steht das Gerätegehäuse dem Schnitt im Weg. Auf der Heckenoberseite kann man deshalb nur die 20 cm Messerlänge vom Rand her nutzen. Von beiden Seiten zusammen sind das 40 cm. Für tiefere Hecken reicht das nicht.

Stihl hat das bei der Strauchschere HSA 26 besser gelöst. Dasselbe gilt für die meisten echten Teleskop-Heckenscheren: Ihr Verstellwinkel ist deutlich größer, sodass das Messer flach über die Hecke geführt werden kann.

Akkulaufzeit

Akku-Grasscheren verbrauchen wenig Strom. Laut Gardena läuft die PowerCut mit einem 2,0-Ah-Akku bis zu 220 Minuten mit dem Grasmesser. Mit Strauchmesser sind es bis zu 280 Minuten. Das entspricht knapp vier beziehungsweise gut viereinhalb Stunden.

Mit einem 4-Ah-Akku steigt die Laufzeit auf 480 bzw. 600 Minuten, also 8 bzw. 10 Stunden. In der Praxis reicht so schon ein kleiner Akku für mehrere Runden durch den Garten.

Preis

Im Preisvergleich ist das Solo-Gerät ohne Verlängerung ab 58 Euro erhältlich. Im Bundle mit 2,0-Ah-Akku und Ladegerät, allerdings ohne Verlängerung, geht es bei rund 80 Euro los. Im Solo-Set mit der Verlängerung, allerdings ohne Akku und Ladegerät, kostet die PowerCut 20/18V P4A rund 86 Euro.

Fazit

Die Gardena PowerCut 20/18V P4A ist leise, ohne Akku günstig und schneidet sauber. Sie lohnt sich vor allem für alle, die bereits Akkus der Power for All Alliance besitzen. Bedienung und Messerwechsel sind einfach, die Laufzeit ist auch mit kleinem Akku hoch. Für Rasenkanten ist der Teleskopstiel mit Rädern eine echte Erleichterung, weil man im Stehen arbeiten kann. Er lässt sich allerdings nur umständlich montieren.

Zum Heckenschneiden ist er wegen des kleinen Verstellwinkels weniger geeignet als bei vergleichbaren Geräten. Wer vor allem Rasenkanten und kleine Sträucher pflegt, bekommt ein solides Werkzeug. Für größere Hecken ist eine echte Heckenschere die bessere Wahl.

Akku-Grasschere AGT ZX-5894

Die Akku-Gartenschere AGT ZX-5894 von Pearl kostet 33 Euro, lädt per USB-C und hat ein Gras- und ein Strauchmesser dabei. Wir haben sie getestet.

VORTEILE

  • Sehr günstig
  • Zwei Scherblätter für Gras und Sträucher
  • Lädt per USB-C, Kabel liegt bei
  • Kompakt und handlich
  • Zweihand-Sicherheitsschaltung

NACHTEILE

  • Kein Netzteil im Lieferumfang
  • Akku fest verbaut, daher nicht tauschbar und beim Messerwechsel nicht zu entfernen
  • Messerwechsel schwergängig, Messer stark gefettet
  • Laut (89 dB in Kopfhöhe)
  • Ladezeit nicht angegeben, Ersatzteilversorgung unklar

Akku-Gartenschere AGT ZX-5894 von Pearl im Test: günstig, mit USB-C und zwei Aufsätzen

Die Akku-Gartenschere AGT ZX-5894 von Pearl kostet 33 Euro, lädt per USB-C und hat ein Gras- und ein Strauchmesser dabei. Wir haben sie getestet.

Akku-Grasscheren gehören zu den kompaktesten Akku-Gartengeräten. Sie stutzen Rasenkanten dort, wo der Mäher nicht hinkommt, und bringen kleine Sträucher in Form. Pearl verkauft unter seiner Eigenmarke AGT ein Modell für aktuell 31 Euro. Es hat zwei Aufsätze und lädt per USB-C. Im Test zeigen wir, ob die günstige Gartenschere im Alltag überzeugt und wo ihre Grenzen liegen.

Ausstattung und Design

Pearl verkauft regelmäßig günstige Elektrogeräte. Anders als beim Direktimport über große Online-Marktplätze kontrolliert der Händler die Ware nach eigenen Angaben selbst. Größere Gartengeräte wie Akku-Rasenmäher hatte Pearl schon früher im Sortiment. Aktuell gibt es dort vor allem kleine Gartengeräte, die sich gut verschicken lassen, so wie diese Gartenschere. Pearl verkauft sie unter der Eigenmarke AGT als „Akku-Gartenschere mit 2 Aufsätzen“ unter der Bezeichnung ZX-5894-625.

Das Gehäuse ist knallig hellgrün. Das passt zum Thema Garten und die Schere fällt gut auf, wenn man sie einmal abgelegt hat. Für den niedrigen Preis ist die Ausstattung ordentlich: Zur Schere gehören zwei verschiedene Scherblätter.

Das Grasscherblatt hat laut Hersteller eine Schnittbreite von 10 cm. Es dürfte in den meisten Gärten am häufigsten zum Einsatz kommen. Damit stutzt man Rasenkanten dort, wo der Rasenmäher nicht hinkommt. Ein Rasentrimmer erledigt das auch, aber die Grasschere ist kleiner und arbeitet genauer. Auch einzelne Unkrautbüschel im Rasen oder in Pflasterfugen lassen sich gut entfernen.

Das Strauchscherblatt ist eine kleine Heckenschere mit bis zu 15 cm Schnittlänge. Es eignet sich für kleine Korrekturen, um überstehende Triebe an Hecken und Sträuchern zu entfernen oder um Buchsbäume in Form zu schneiden. Laut Pearl dreht der Motor mit 800 U/Min.

Der Akku ist fest eingebaut und hat 7,2 Volt und 1.500 mAh für bis zu 40 Minuten Betrieb. Er lädt per USB-C. Ein Netzteil liegt nicht bei. Wer keins hat, muss es separat erwerben.

Bilderstrecke: Akku-Grasschere AGT ZX-5894

Akku-Grasschere AGT ZX-5894 von Pearl

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Akku-Grasschere AGT ZX-5894 von Pearl

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Akku-Grasschere AGT ZX-5894 von Pearl

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Akku-Grasschere AGT ZX-5894 von Pearl

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Lieferumfang und Montage

Im Karton liegen Strauch-Scherblatt, Rasen-Scherblatt, USB-Ladekabel (USB-C zu USB-A) und deutsche Anleitung, dazu das Grundgerät und Schutzabdeckungen für beide Scherblätter. Wegen des USB-A-Kabels lädt das Gerät trotz 7,2-Volt-Akku auch an einem einfachen 5-Volt-USB-Netzteil, wenn auch vermutlich langsam. Ein eigenes Netzteil muss man also nicht unbedingt mitbestellen.

Mit Grasscherblatt und ohne Schutzabdeckung wiegt das Gerät in unserer Messung 644 g. Pearl gibt für das Handgerät ca. 350 g an, offenbar ohne Scherblatt. Das Grasscherblatt ist ab Werk montiert. Man nimmt die Schutzabdeckung ab, lädt den Akku, und die Schere ist einsatzbereit.

Bedienung und Ergebnis

Wie bei Gartengeräten üblich, schaltet man die Schere über zwei Tasten ein. Das verhindert ein versehentliches Anlaufen. Sie ist nicht die kräftigste Gras- und Strauchschere, erfüllt ihren Zweck aber ordentlich. Für größere Flächen sind die handlichen Helfer ohnehin nicht gedacht. Mit 89 dB in Kopfhöhe ist sie allerdings unangenehm laut, ein Gehörschutz ist dringend zu empfehlen.

Weniger angenehm ist auch der Wechsel der Scherblätter. Pearl beschreibt ihn als werkzeuglos per Druckknopf, im Test saßen die Messer aber recht fest. Weil sich der Akku nicht herausnehmen lässt, bleibt beim Hantieren ein ungutes Gefühl. Drückt man aus Versehen beide Schalter, läuft das Messer an, während die Hand am Scherblatt ist. Außerdem sind die Messer reichlich gefettet. Das schützt vor Verschleiß, kann beim Wechsel aber Finger und Kleidung verschmutzen.

Akku-Grasschere AGT ZX-5894 von Pearl heise bestenlisten

Wer nur Gras oder nur Sträucher schneidet, muss die Messer kaum wechseln und kommt mit der AGT ZX-5894 gut zurecht. Wer beides regelmäßig braucht, kann über zwei Geräte nachdenken. Das kostet mehr, erspart aber den Wechsel. Zudem hat man dann ein zweites geladenes Gerät und Ersatz bei einem Defekt.

Akkulaufzeit

Für ein so kleines Gerät reicht der fest eingebaute Akku mit 7,2 V und 1,5 Ah aus. Pearl verspricht bis zu 40 Minuten Laufzeit. Wie lange das Laden dauert, hängt vom Netzteil ab. Mit dem beiliegenden USB-A-auf-USB-C-Kabel an einem einfachen 5-Volt-Netzteil kann es mehrere Stunden dauern. Eine Ladezeit nennt Pearl nicht. Ob die Schere an einem USB-C-PD-Netzteil schneller lädt, gibt der Hersteller ebenfalls nicht an.

Preis

Pearl verkauft die AGT ZX-5894 aktuell für 31 Euro. Damit gehört sie zu den günstigsten Akku-Gartengeräten überhaupt.

Fazit

Die AGT ZX-5894 von Pearl bietet nicht den Komfort deutlich teurerer Markengeräte, erfüllt aber ihren Zweck. Sie passt zu Gelegenheitsgärtnern mit kleinem Vorgarten. Auch wer eine platzsparende, günstige Grasschere als Ergänzung sucht, ist mit ihr gut beraten. In Sachen Service macht Pearl aber ebenfalls einen guten Job und so ist diese Grasschere ein echter Preis-Hit.

Man muss allerdings mit dem schwergängigen Messerwechsel und der hohen Lautstärke leben. Das fehlende Netzteil sollte in der Regel kein Problem sein.

Akku-Grasschere Stihl HSA 26

Die Stihl HSA 26 schneidet Rasenkanten und Sträucher, wiegt mit Akku rund 1 kg und wird mit Teleskopschaft zur Stabschere. Wir haben sie getestet.

VORTEILE

  • geringes Gewicht (930 g mit Grasmesser und Akku)
  • Wechselakku mit langer Laufzeit und kurzer Ladezeit
  • zwei Messer für Gras und Sträucher, ohne Werkzeug wechselbar
  • leise und vibrationsarm
  • praktischer Teleskopschaft mit Rollen und verstellbarem Winkel (optional)

NACHTEILE

  • AS-Akku passt nur in Geräte des AS-Systems
  • Teleskopschaft kostet extra
  • keine Akkuanzeige mit montiertem Schaft
  • Schmierfett liegt beim Messerwechsel offen
  • Strauchmesser nur für dünne Zweige

Stihl HSA 26 im Test: Leichte Akku-Gras- und Strauchschere mit Wechselakku

Die Stihl HSA 26 schneidet Rasenkanten und Sträucher, wiegt mit Akku rund 1 kg und wird mit Teleskopschaft zur Stabschere. Wir haben sie getestet.

Stihl kennen viele vor allem von lauten Motorsägen und Laubbläsern mit Verbrennungsmotor. Inzwischen hat der Hersteller aber auch zahlreiche Akku-Gartengeräte im Programm. Zu den kleinsten zählen Gras- und Strauchscheren, bei denen der Akku oft fest verbaut ist. Die HSA 26 nutzt dagegen den wechselbaren 10,8-V-Akku AS 2 aus Stihls kompaktem AS-System. Im Lieferumfang stecken ein Gras- und ein Strauchmesser, optional gibt es einen Teleskopschaft für die Arbeit im Stehen. Wie sich die Kombischere ab 83 Euro schlägt, zeigt unser Test.

Ausstattung und Design

Die HSA 26 trägt die Stihl-Farben Orange und Weiß, dazu kommen schwarze Elemente an Gerät und Akku. Für ein Gartengerät wirkt die Signalfarbe zunächst ungewöhnlich. Sie hat aber Vorteile: Man findet die Schere im Gras schnell wieder.

Stihl verkauft seine Geräte grundsätzlich über den Fachhandel. Dazu kommt ein eigener Online-Shop, in den die Fachhändler eingebunden sind. Auch einzelne Baumärkte, die Stihls Kriterien für den Fachhandel erfüllen, führen die Marke. Der Vorteil: Bei Fragen, Problemen und Reparaturen gibt es einen Ansprechpartner vor Ort. Bei einer kleinen Schere ist das weniger wichtig als bei einem Rasenmäher, denn man kann sie bei einem Defekt leicht einschicken. Die HSA 26 hat aber noch andere Stärken.

Wie in dieser Geräteklasse üblich, liegen zwei Messer bei. Man wechselt sie ohne Werkzeug. Das Grasmesser schneidet 12 cm breit. Damit bringt man Rasenkanten dort in Form, wo der Mäher nicht hinkommt, ähnlich wie mit einem Rasentrimmer. In den meisten Gärten dürfte das die Hauptanwendung sein. Auch einzelne Unkrautbüschel im Rasen oder am Wegrand lassen sich damit entfernen. Für Äste ist das Grasmesser nicht gedacht.

Das Strauchmesser ist 20 cm lang und arbeitet wie eine kleine Heckenschere. Es eignet sich für kleine Korrekturen an Hecken und Sträuchern, zum Kürzen überstehender Triebe und für den Formschnitt von Buchs, etwa bei Kugeln oder kleinen Figuren. Für dicke Äste ist es nicht ausgelegt. Mit einem optionalen Teleskopschaft lässt sich die HSA 26 außerdem im Stehen nutzen (siehe unten).

Bilderstrecke: Akku-Grasschere Stihl HSA 26

Stihl HSA 26

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Stihl HSA 26

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Stihl HSA 26

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Lieferumfang

Im Set liefert Stihl die HSA 26 mit Gras- und Strauchmesser samt Messerschutz, dem Akku AS 2, dem Ladegerät AL 1 sowie Anleitungen und Garantieunterlagen. Dazu kommt eine Transporttasche, in der alles Platz findet. Wir haben das Grundgerät ohne Akku und Ladegerät getestet. Es kam ohne Tasche in einem einfachen Karton.

Mit Grasmesser wiegt die HSA 26 auf unserer Waage 720 g, mit Akku 930 g. Mit dem Strauchmesser kommen etwa 100 g hinzu. Das deckt sich weitgehend mit Stihls Angaben (0,8 kg ohne Akku, 0,9 kg mit Grasmesser und Akku). Das Gerät bleibt damit angenehm leicht.

Zubehör

Kaum bekannt ist der Teleskopschaft HA03 710 7100, der im Fachhandel rund 45 bis 50 Euro kostet. Man kann ihn stufenlos von 95 auf 110 cm ausziehen. Der Verstellbereich ist klein, reicht aber aus. Der Arbeitswinkel ist um 125 Grad verstellbar. Leichtgängige Rollen erleichtern das Führen entlang von Rasenkanten.

Die Montage ist einfach: Der Schaft wird in die Akkuaufnahme der HSA 26 gesteckt, der Akku kommt in den Handgriff des Schafts. Bedient wird die Schere dann am Schaft, genauso wie direkt am Gerät. Der Vorteil: Zum Kantenschneiden muss man nicht mehr knien, und das Gerät ist weit vom Kopf entfernt, was die Ohren schont.

Der einzige Nachteil: Mit montiertem Schaft kann man den Ladezustand nicht abfragen. Der Schaft hat keine eigene Anzeige, und die LED-Anzeige der HSA 26 funktioniert in dieser Kombination nicht.

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Stihl bewirbt den Schaft für die Rasenpflege. Wir haben ihn auch mit dem Strauchmesser ausprobiert. Dank des verstellbaren Winkels entsteht so eine leichte Stab-Heckenschere für dünne Triebe. Sie reicht nicht so hoch wie klassische Teleskop-Heckenscheren, ist dafür aber leichter zu führen. An Hecken bis etwa 2,5 m Höhe kamen wir damit gut zurecht. Klassische Teleskop-Heckenscheren sind für deutlich höhere Hecken gebaut, teils bis etwa 4 m. An normal hohen Hecken muss man sich mit ihnen eher bücken. Außerdem spürt man die Hebelwirkung selbst bei leichten Modellen schon nach wenigen Minuten.

Bedienung und Ergebnis

Eingeschaltet wird die HSA 26, wie bei Gartengeräten üblich, über zwei Bedienelemente. Das verhindert ein versehentliches Anlaufen. Trotz des kleinen Akkus schneidet die Schere kräftig genug für ihren Zweck. Stihl gibt einen Schalldruckpegel von 67 dB(A) und einen Schallleistungspegel von 80 dB(A) an. Den Vibrationswert nennt der Hersteller mit 1 m/s². Im Test war die HSA 26 angenehm leise. Wer lärmempfindlich ist, trägt bei der Arbeit in Kopfnähe trotzdem einen Gehörschutz. Mit Teleskopschaft ist das nicht nötig.

Der Messerwechsel ist unkompliziert. Den Akku sollte man vorher trotzdem herausnehmen, auch wenn ein versehentliches Einschalten wegen der Anordnung der Bedienelemente unwahrscheinlich ist. Beim Wechsel liegen Messer und Mechanik samt Schmierfett offen. Man sollte also aufpassen, dass weder Fett an die Kleidung noch Schmutz an die Mechanik kommt.

Akkusystem

Das Besondere an der HSA 26 ist ihr Akku. Stihl bietet drei Wechselakku-Systeme an: AS, AK und AP beziehungsweise ALLPRO. Dazu kommt die AI-Linie mit fest verbautem 18-V-Akku. Die Systeme passen nicht zueinander. Einen Akku für alle Stihl-Geräte gibt es also nicht. Anders als bei herstellerübergreifenden Plattformen wie der Power for All Alliance oder CAS laufen die Stihl-Akkus außerdem nur in Stihl-Geräten. Eine Ausnahme sind ALLPRO-Akkus: Sie funktionieren auch in Geräten anderer Hersteller, die Stihl dafür zugelassen hat. Der Vorteil der Aufteilung: Jedes System ist auf seinen Einsatzzweck zugeschnitten.

  • AK ist das 36-V-System für ambitionierte Privatanwender. Die Akkus sind größer und schwerer als viele 18- oder 20-V-Akkus anderer Marken.
  • AP richtet sich an Profis. ALLPRO ist die Weiterentwicklung und passt auch in AP-Geräte. Für stundenlange Einsätze, etwa mit der Motorsense, gibt es zusätzlich Rückenakkus.
  • AS ist das kleinste System für kompakte Handgeräte, bei denen ein AK-Akku zu schwer wäre. Neben der HSA 26 gehören etwa der Gehölzschneider GTA 26 und die Heckenschere HSA 30 dazu.

Für das AS-System gibt es bislang nur einen Akku: den AS 2 mit 10,8 V, 2,6 Ah (28 Wh) und gut 200 g Gewicht. Das ist eine ordentliche Kapazität für Kleingeräte, ohne das Gewicht der AK- oder AP-Akkus. Gegenüber einem fest verbauten Akku hat der Wechselakku zwei Vorteile: Einen leeren Akku kann man sofort gegen einen vollen tauschen. Und ist der Akku defekt, muss man nicht gleich das ganze Gerät entsorgen.

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Akkulaufzeit

Laut Stihl reicht der AS 2 für bis zu 110 Minuten mit dem Strauchmesser und bis zu 80 Minuten mit dem Grasmesser. In Gärten normaler Größe braucht man damit keinen Zweitakku. Das Standardladegerät AL 1 lädt den Akku in 55 Minuten auf 80 Prozent und in 70 Minuten ganz auf.

Preis

Im Handel kostet die HSA 26 ohne Akku und Ladegerät rund 83 Euro. Das Set mit AS 2, AL 1 und Tasche gibt es ab etwa 112 Euro. Wer noch keinen AS-Akku hat, greift deshalb besser zum Set. Der Teleskopschaft ist ab rund 46 Euro erhältlich. Für Set und Schaft zahlt man also etwa 165 Euro. Dafür bekommt man eine Gras- und Strauchschere, die man mit dem Schaft auch als Rasenkantenschere im Stehen und als leichte Stab-Heckenschere nutzen kann.

Fazit

Die Stihl HSA 26 ist eine angenehm kompakte Kombischere für Rasenkanten und kleine Sträucher. Trotz Wechselakku bleibt sie leicht, außerdem arbeitet sie leise und vibrationsarm. Der Akku hält lange und ist in gut einer Stunde wieder voll. Sehr zu empfehlen ist der optionale Teleskopschaft: Mit ihm schneidet man Rasenkanten im Stehen und kann auf Gehörschutz verzichten. Mit dem Strauchmesser wird daraus eine leichte Stab-Heckenschere für dünne Triebe.

Einschränkungen gibt es beim Akku: Der AS 2 passt nur in Geräte aus Stihls AS-System. Wer schon Akkus eines anderen Systems besitzt, kann sie hier nicht nutzen. Dafür bietet der Fachhandel Beratung vor Ort. Zubehör wie den Teleskopschaft kann man sich dort vor dem Kauf zeigen lassen und ausprobieren.

Akku-Gartenschere Einhell GE-CG 18/100 Li 3-in-1

Grasschere, Strauchschere und Harke in einem: Die Einhell GE-CG 18/100 Li 3 in 1 ist günstig und vielseitig. Was sie taugt, zeigt der Test.

VORTEILE

  • 3-in-1: Gras-, Strauchmesser und Harke
  • 18-V-Akkus von Power X-Change
  • Lange Laufzeit und sicherer Betrieb
  • Einfacher Aufsatzwechsel ohne Werkzeug

NACHTEILE

  • Solo-Version ohne Akku und Ladegerät
  • Mit 87 dB recht laut, Gehörschutz empfehlenswert
  • Harke wegen 6 cm Breite nur für kleine Flächen
  • Strauchmesser schafft nur Zweige bis 8 mm und ersetzt keine Heckenschere

Akku-Grasschere mit Strauchschere und Harke im Test: Einhell GE-CG 18/100 Li

Grasschere, Strauchschere und Harke in einem: Die Einhell GE-CG 18/100 Li 3 in 1 ist günstig und vielseitig. Was sie taugt, zeigt der Test.

Akku-Grasscheren schneiden Rasenkanten, zupfen Unkraut aus Fugen und bringen kleine Sträucher in Form. Die Einhell GE-CG 18/100 Li 3 in 1 kann noch mehr: Neben Gras- und Strauchmesser liegt ein Harkenaufsatz zum Lockern von Beet- und Topferde bei. Betrieben wird sie mit Akkus aus dem 18-V-System Power X-Change. Wie gut das Gerät ab 85 Euro arbeitet, wie lange der Akku hält und für wen sich der Aufpreis für die Harke lohnt, zeigt unser Test.

Ausstattung und Design

Einhell bietet zahlreiche Akku-Geräte für Werkstatt und Garten an. Sie nutzen die 18-V-Akkus des Systems Power X-Change (PXC), die sich zwischen allen Geräten der Reihe tauschen lassen. Das leuchtende Rot mit schwarzen Akzenten weist die GE-CG 18/100 Li 3 in 1 klar als Einhell-Gerät aus. Hat man sie im Garten abgelegt, findet man sie dadurch schnell wieder. Anders als die meisten Akku-Grasscheren hat sie ein drittes Werkzeug dabei.

Das Grasmesser ist 100 mm breit und dürfte in den meisten Gärten am häufigsten zum Einsatz kommen. Damit stutzt man Rasenkanten dort, wo der Rasenmäher nicht hinkommt, ähnlich wie mit einem Rasentrimmer. Auch einzelne Unkrautbüschel im Rasen, zwischen Steinen oder im Pflaster lassen sich damit entfernen.

Die Typenbezeichnung erklärt sich so: "18" steht für die Akkuspannung, "100" für die Schnittbreite des Grasmessers in Millimetern und "3 in 1" für die drei Werkzeuge.

Das zweite Messer macht das Gerät zur Strauchschere. Es hat 200 mm Schnittlänge und schafft Zweige bis 8 mm Stärke. Damit eignet es sich für kleine Korrekturen an Büschen, Sträuchern und Hecken, etwa um überstehende Triebe zu kürzen. Auch Buchsbäume lassen sich damit in Form schneiden. Für große Hecken ist eine richtige Heckenschere die bessere Wahl.

Das dritte Werkzeug ist ein 6 cm breiter Harkenaufsatz aus beschichtetem Metall. Damit lockert man Erde in Blumentöpfen, Kübeln, Hochbeeten und kleinen Beeten auf. Von Hand ist das mühsam, der motorisch bewegte Aufsatz ist deutlich schneller. Für größere Flächen ist die schmale Harke jedoch nicht gedacht. Außerdem ist Vorsicht geboten: An einer bewegten Harke verletzt man sich leichter als an einer Handharke. Handschuhe sind daher sinnvoll.

Bilderstrecke: Akku-Gartenschere Einhell GE-CG 18/100 Li 3-in-1

Akku-Gartenschere Einhell GE-CG 18/100 Li 3-in-1

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Lieferumfang und Montage

Zum Lieferumfang gehören das Grundgerät, die drei Werkzeuge mit Schutzabdeckungen und die Anleitung. Einhell verkauft die GE-CG 18/100 Li 3 in 1 nur als Solo-Gerät ohne Akku und Ladegerät. Für alle, die schon PXC-Geräte besitzen, ist das praktisch und günstiger. Wer noch keinen Akku hat, muss Akku und Ladegerät separat kaufen, zum Beispiel als Starter-Set. Weil das Gerät wenig Strom braucht, reicht schon ein kleiner 2-Ah-Akku.

Ab Werk ist das Grasmesser montiert. Ohne Akku wiegt das Gerät mit Harke 455 g, mit Grasmesser 681 g und mit Strauchmesser 851 g. Mit Grasmesser und einem 4-Ah-Akku sind es 1267 g, mit einem 5,2-Ah-Akku 1574 g. Ein leichter 2-Ah-Akku hält das Gewicht niedrig. In stromhungrigen Geräten wie Rasenmähern oder Laubbläsern ist er dagegen schnell leer.

Das Gerät ist einsatzbereit, sobald der geladene Akku eingesetzt und die Schutzabdeckung abgenommen ist. Wer die Harke nicht braucht, kann zur GE-CG 18/100 Li-Solo greifen. Sie ist bis auf die fehlende Harke baugleich und hat wie die meisten Konkurrenzmodelle nur Gras- und Strauchmesser.

Bedienung und Ergebnis

Der Griff ist größer als bei vielen anderen Grasscheren und dank Softgrip angenehm zu halten. Eingeschaltet wird, wie bei Gartengeräten üblich, über zwei Sicherheitstasten. Das verhindert ein versehentliches Anlaufen. Der 18-V-Akku liefert genug Leistung. Ob als Gras- oder Strauchschere oder als Harke: Im Test gab es nichts zu beanstanden. Mit 87 dB in Kopfnähe ist das Gerät nicht schrill, aber deutlich hörbar. Ein Gehörschutz ist empfehlenswert.

Der Werkzeugwechsel ist einfach und braucht kein Werkzeug: Ein Knopfdruck löst den Aufsatz. Trotz Sicherheitsschaltung sollte man vorher den Akku herausnehmen, um ein versehentliches Einschalten auszuschließen. Praktisch ist das abgedeckte Getriebegehäuse: Bei der Arbeit und beim Reinigen kommt man nicht mit geschmierten Teilen in Berührung. Bei anderen Geräten kann das durchaus passieren.

Akkulaufzeit

Gras- und Strauchscheren gehören zu den sparsamsten Akku-Gartengeräten. Schon mit einem 2-Ah-Akku läuft die GE-CG 18/100 Li 3 in 1 rund vier Stunden. Mit einem 4-Ah-Akku wären es rechnerisch etwa acht Stunden, mit einem 8-Ah-Akku etwa 16. So lange arbeitet ohnehin niemand am Stück. Sinnvoll ist eine andere Reihenfolge: Erst die Rasenkanten schneiden, dann mit demselben Akku im Rasenmäher weitermachen. Die Grasschere verbraucht dabei kaum Kapazität.

Variante mit Stiel: Einhell GE-CG 18/100 Li T

Unter der Typenbezeichnung GE-CG 18/100 Li T bietet Einhell eine äußerst praktische Variante seiner Gartenschere – eine mit Teleskopstab. Mit diesem kann man mit der Schere am Boden agieren, ohne dazu auf die Knie gehen zu müssen. Gerade bei der Unkrautentfernung zwischen Steinen ist dies sehr bequem und durch die größere Entfernung vom Kopf ist die Grasschere dann auch lärmtechnisch weniger unangenehm. Räder unter der Grasschere erleichtern dabei die Arbeit und man vermeidet so, mit dem Schneidwerkzeug auf den Steinen aufzukommen und es damit abzustumpfen.

Bilderstrecke: Einhell GE-CG 18/100 Li T

Einhell GE-CG 18/100 Li T

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Einhell GE-CG 18/100 Li T

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Einhell GE-CG 18/100 Li T

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Zudem kann man die GE-CG 18/100 Li T-Solo mit dem Strauchscherblatt zur kleinen Teleskop-Heckenschere aufmotzen. Die hat gegenüber speziell dafür konstruierten Teleskop-Heckenscheren sogar noch ein erträglicheres Gewicht und einen günstigeren Preis zu bieten.

Allerdings fehlt bei dieser Variante der Harkenaufsatz, der alternativ auch als Ersatzteil dazu gekauft werden kann – wenn er einem wichtig ist. Ohne Akku und Ladegerät kostet die 2-in-1-Variante inklusive Teleskopstab rund 71 Euro. Das Set inklusive Ladegerät und einem 2,5-Ah-Akku gibt es für rund 90 Euro.

Preis

Die UVP der Einhell GE-CG 18/100 Li 3 in 1 liegt bei knapp 85 € – der aktuelle Bestpreis liegt etwa 10 Euro darunter. Für drei Werkzeuge ist das angemessen. Die GE-CG 18/100 Li-Solo ohne Harke kostet im Handel rund 50 €. Die Variante GE-CG 18/100 Li T ohne Harke, aber mit Verlängerung, gibt es ab 71 Euro. Das Set aus 2,5-Ah-Akku und Ladegerät gibt es für weniger als 20 Euro. Auch ohne vorhandene PXC-Akkus bleibt der Einstieg also günstig.

Fazit

Die Einhell GE-CG 18/100 Li 3 in 1 ergänzt die übliche Kombination aus Gras- und Strauchschere um einen Harkenaufsatz. Damit ist sie vielseitiger als die meisten Konkurrenzmodelle. Ob sich der Aufpreis gegenüber dem Set mit nur zwei Scheraufsätzen lohnt, hängt davon ab, wie oft man die Harke nutzt. Gut gefallen uns die lange Akkulaufzeit und das Sicherheitssystem mit zwei Tastern.

Besonders sinnvoll ist die 3-in-1-Gartenschere für alle, die bereits Akkus aus dem Power-X-Change-System besitzen. Bedienung und Werkzeugwechsel sind einfach. Durch den Wechselakku ist das Gerät etwas schwerer, der große Softgrip-Griff gleicht das aber gut aus.

Source: Heise · Philipp Sussmann

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