Akku-Rasentrimmer kürzen Gras an Kanten, unter Hecken und rund ums Beet. Wir zeigen, worauf es bei den kabellosen Gartenhelfern ankommt.
Viele Gartengeräte kommen inzwischen ohne Benzinmotor aus – und dank Akku auch ohne Stromkabel. Dabei braucht nicht jedes Gerät einen eigenen Akku: Die Energiespeicher lassen sich zwischen passenden Geräten wechseln, teils sogar über Markengrenzen hinweg. Auch Rasentrimmer nutzen solche Systeme. Die „lange Leitung“ kann also im Gartenhaus bleiben.
Am Mähen kommt kaum ein Gartenbesitzer vorbei, auch wenn er wilde Blumenwiesen mag. Irgendwann wächst einem sonst alles über den Kopf: Bei feuchtem Wetter erinnert die Wiese an eine Feuchtsavanne, im Sommer eher an eine Trockensavanne. Für den Rasenmäher kann der Bewuchs dann schon zu hoch sein – und eher ein Fall für eine (Motor-)Sense.
Doch auch im gepflegten Garten löst der Rasenmäher nicht alle Probleme: An Rändern und unter Hecken bleiben oft einige Zentimeter breite Grasstreifen stehen, die sein rotierendes Messer nicht erreicht. Für Unkraut zwischen den Pflastersteinen des Carports ist er ebenfalls nicht zuständig. Rund um Blumen-, Gemüse- und Hochbeete macht sich ebenso gern Wildwuchs breit. Selbst offene Lichtschächte vor Kellerfenstern können zuwachsen und den Keller ungewollt verdunkeln.
Zunächst erscheint es logisch, erst mit dem Rasenmäher das Grobe zu erledigen und danach mit dem Trimmer die Ränder zu säubern. Die umgekehrte Reihenfolge hat aber einen Vorteil: Der Rasenmäher sammelt anschließend auch den Schnitt des Trimmers auf, sofern dieser weit genug auf dem Rasen gelandet ist und der Mäher einen Fangkorb nutzt.
Anders sieht es aus, wenn Trimmer, Freischneider oder Sense größere Flächen bearbeiten sollen, etwa weil der Untergrund für einen Rasenmäher zu uneben ist. Dann arbeitet man sich am besten von einer bereits gemähten Fläche aus vor.
Welcher Rasentrimmer ist der beste?
Testsieger ist der Stihl FSA 30. Er lässt sich einfach bedienen und ist fair bepreist: Ohne Akku und Ladegerät kostet er ab 112 Euro. Nur die Akkulaufzeit ist eher kurz. Wir empfehlen deshalb das Set mit zwei Akkus und Ladegerät für rund 155 Euro.
Technologiesieger ist der Einhell GP-CT 36/35 Li BL-Solo: Zwei 18-V-Akkus liefern zusammen 36 V und damit viel Kraft. Er kostet ohne Akkus rund 141 Euro. Zwei Akkus und ein Ladegerät kosten abermals 160 Euro.
Preis-Leistungs-Sieger ist der Einhell GE-CT 18/25-1 Li-Solo: Für nur 68 Euro ohne Akku bekommt man einen leichten, ausdauernden Trimmer mit zwei Schneidköpfen. Nur leise ist er nicht. Akku und Ladegerät gibt es für 30 Euro.
KURZÜBERSICHT
Stihl FSA 30
Der Stihl FSA 30 ist leicht, leise und angenehm zu führen, aber eine Akkuladung reicht nur für 10 bis 15 Minuten. Ohne Akku und Ladegerät kostet er im Handel ab 112 Euro. Sinnvoller ist das Set mit zwei Akkus und Ladegerät für rund 155 Euro.
VORTEILE
- angenehm zu führen
- verstellbarer Mähkopf und drehbare Mäheinheit
- vergleichsweise leise
- nur 2,3 kg mit Akku
NACHTEILE
- nur 10 bis 15 Minuten pro Akkuladung
- zweiter Akku fast Pflicht
Einhell Professional GP-CT 36/35 Li BL-Solo
Der Einhell GP-CT 36/35 Li BL-Solo trimmt kräftig und hält mit zwei 5,2-Ah-Akkus im Test bis zu 70 Minuten durch, nur der Faden reißt zu schnell. Im Handel kostet er rund 141 Euro. Wer noch keine Akkus hat, zahlt für das Set mit Ladegerät knapp 160 Euro dazu.
VORTEILE
- angenehme Bedienung
- kräftig
- 35 cm Schnittbreite
- Tragegurt dabei
- 10 Jahre Garantie auf den Motor (nach Registrierung)
NACHTEILE
- mit Akkus und Ladegerät rund 300 Euro
- recht laut
- mit Akkus rund 5 kg schwer
- Faden reißt häufig
Einhell Expert GE-CT 18/25-1 Li
Leicht, ausdauernd und mit zwei Mähköpfen für Faden und Kunststoffmesser: Der Einhell GE-CT 18/25-1 Li überzeugt im Test. Schon mit einem 4-Ah-Akku reicht eine Ladung für einen normalen Garten. Nur leise ist er nicht. Ohne Akku kostet der Trimmer ab 68 Euro.
VORTEILE
- gut zu bedienen
- leicht
- zwei Schneidwerkzeuge
- Ersatzteile verfügbar
NACHTEILE
- relativ laut
Ratgeber
Grasschere, Rasentrimmer oder Freischneider?
Für kleine Gärten und einzelne Problemstellen ist eine Grasschere (Bestenlisten) eine gute Lösung, auch mit Akku. Bei längeren Rasenkanten und größeren Flächen erleichtert ein Rasentrimmer die Arbeit. Für dichteren Bewuchs kommen kräftigere Motorsensen oder Freischneider infrage.
Die Bezeichnungen sind allerdings nicht einheitlich. Rasentrimmer sind meist die leichtesten Geräte und schneiden Gras mit einem Mähfaden oder Kunststoffmessern. Motorsensen bieten in der Regel mehr Leistung, Freischneider sind die besonders kräftigen Modelle für anspruchsvolle Mäh- und Rodungsarbeiten. Die Grenzen sind fließend; entscheidend sind die Leistung und das zugelassene Schneidwerkzeug.
Bei vielen Geräten lassen sich unterschiedliche Schneidwerkzeuge einsetzen. So kann ein Freischneider je nach Modell auch mit Fadenkopf oder Kunststoffmessern arbeiten. Umgekehrt eignet sich nicht jedes Metallmesser für Gehölz: Ein Grasschneideblatt ist für Gras und kräftiges Unkraut gedacht, für verholzten Bewuchs braucht es ein geeignetes Dickichtmesser oder Sägeblatt. Werkzeug, Schutz und Gerät müssen dabei zusammenpassen und vom Hersteller für diese Kombination freigegeben sein.
Schneidwerkzeuge: Unterschiede, Vor- und Nachteile
Mähfaden: Der Nylonfaden ist das einfachste Schneidwerkzeug. Beim Mähen nutzt er sich ab und wird kürzer. Bei vielen Fadenköpfen tippt man deshalb kurz auf den Boden, damit neuer Faden nachrückt. Ist er zu lang, kürzt ihn eine kleine Klinge an der Schutzhaube. Fäden gibt es in verschiedenen Stärken; welche zum Gerät passen, steht in der Anleitung. Bei versehentlichem Kontakt gibt der Faden eher nach als ein Metallmesser. Harmlos ist er dennoch nicht: Auch er kann verletzen und Steinchen wegschleudern. Beim Verschleiß entsteht zudem Kunststoffabrieb, der in der Umgebung zurückbleibt.
Kunststoffmesser: Sie schneiden Gras und nicht verholzten Bewuchs, nutzen sich aber ebenfalls ab. Beschädigte oder bis zur Verschleißgrenze abgenutzte Messer muss man ersetzen. Steine und andere harte Hindernisse sollte man meiden: Sie können die Messer beschädigen und weggeschleudert werden. Auch Kunststoffmesser erzeugen beim Verschleiß Abrieb; wie viel es im Vergleich zum Faden ist, lässt sich nicht pauschal sagen.
Metallmesser: Je nach Bauform eignen sie sich für Gras, dichtes Gestrüpp oder dünnes Gehölz. Ein Grasschneideblatt schneidet allerdings keine Äste – dafür braucht es ein anderes, für das Gerät zugelassenes Werkzeug. Wer mit einem Metallmesser gegen Betonkanten oder eine Hauswand schlägt, riskiert Schäden an Messer und Hindernis sowie einen Rückschlag. Auch die Rinde von Bäumen kann man damit leicht verletzen. Welches Werkzeug verwendet werden darf und welcher Schutz dazu gehört, legt der Hersteller fest.
Das Schneidwerkzeug führt man knapp über dem Boden. Nur einen Fadenkopf mit Tippautomatik tippt man zum Nachstellen kurz auf. Bei größeren und schwereren Geräten erleichtert ein richtig eingestellter Schultergurt die Führung.
Nicht mehr angebunden: Akkubetrieb
Seit einigen Jahren sind Lithium-Ionen-Akkus so leistungsfähig, dass sie weit mehr antreiben als nur Akkuschrauber. In der Werkstatt laufen heute auch Trennschleifer, Bohrmaschinen, Bandsägen, Kompressoren, Hochdruckreiniger und sogar Fliesenschneider mit Akku. Im Garten gilt das für Rasenmäher, Heckenscheren, Vertikutierer, Häcksler, Laubsauger, Trimmer und Kettensägen. Im Winter gibt es außerdem Schneefräsen mit Akku.
Rasentrimmer benötigen allerdings mehr Strom, als man bei so einem schlanken Gerät erwartet. Kleine, leichte Akkus wie bei Stihl machen sie handlicher, halten aber nur kurz durch. Kräftigere Modelle mit gleich zwei großen Systemakkus sind deutlich schwerer. Dafür ist man mit ihnen schneller fertig, wenn größere Arbeiten anstehen.
Anfangs hatte jedes Gerät seinen eigenen Akku, manchmal sogar fest eingebaut. Inzwischen haben sich Wechselakkus durchgesetzt, die in verschiedene Geräte passen. Wer bei einem Akkusystem bleibt, braucht also nur einen Satz Akkus und Ladegeräte für alle Geräte. Das spart Platz und Geld und schont die Umwelt. Obendrein fallen die Akkukosten beim Rasentrimmer dann weniger ins Gewicht, und der Preisunterschied zu einem Gerät mit Kabel wird kleiner.
Einhell: Power X-Change
Eines der größten Akkusysteme in Deutschland hat Einhell mit Power X-Change. Inzwischen gehören über 350 Geräte dazu. Das System beruht auf 18-V-Lithium-Ionen-Akkus mit unterschiedlicher Kapazität. Je nach Gerät steckt man einen Akku ein oder zwei. Im zweiten Fall schaltet das Gerät beide in Reihe, und so entstehen 36 V. Einhell nennt das „Twin-Pack“.
Die Akkus passen auch in Geräte anderer Marken, die sich dem System angeschlossen haben: in Drehmomentschrauber für die Industrie, in Staubsauger, ein Falt-E-Bike, einen E-Scooter und sogar in Elektroautos für Kinder. Selbst Wohnwagen von Knaus Tabbert lassen sich damit über Nacht mit Strom versorgen. Das System heißt passend „One Night Stand“. Länger als eine Nacht halten die Akkus ohne Nachladen zwar nicht durch, aber immerhin. Und natürlich gibt es bei Einhell auch etliche Rasenmäher und Rasentrimmer für das System.
Gardena, Bosch & Co.: Power for All Alliance
Gardena hält mit einem ähnlichen 18-V-System dagegen, das aber nicht zu Einhell passt. Zusammen mit Bosch hat der Gartenspezialist dafür die „Power for All Alliance“ gegründet. Auch hier passen die Akkus in Geräte verschiedener Hersteller: in mehr als 150 Produkte von über zehn Partnern. Gardena bietet dafür unter anderem Rasenmäher und Trimmer, Heckenscheren, Kettensägen, Astscheren und Hochentaster, Laubbläser, Pumpen, Reiniger und Fugenbürsten an. Es gibt sogar eine Wand-Schlauchbox, die den Gartenschlauch per Akku aufrollt, allerdings zu einem entsprechenden Preis.
Werkzeuge für Heimwerker hat Gardena nicht im Programm, Bosch dafür umso mehr. Gardena-Akkus aus der Power for All Alliance passen auch in die entsprechenden 18-V-Geräte von Bosch für Haus und Garten, etwa Bohrmaschinen und Sägen. Bosch Professional nutzt dagegen ein anderes Akkusystem; dessen 18-V-Geräte sind nicht kompatibel. Außerdem lassen sich die Power-for-All-Akkus in passenden Geräten weiterer Partnermarken wie Gloria und Husqvarna verwenden.
Andere Systeme
Auch Makita, Black+Decker und Stihl setzen inzwischen auf Wechselakkus. Makita versorgt mit seinen 18-V-LXT-Akkus über 430 Werkzeuge und Gartengeräte. Black+Decker hat das 18-V-System Powerconnect, dazu eigene 36-V-Akkus. Stihl hat mehrere Systeme: kleine Akkus für Handgeräte wie Strauchscheren, größere für Rasenmäher und Laubbläser und Rückentragakkus für lange Einsätze. Auch Discounter und Versandhändler bieten Wechselakkus an, etwa Aldi mit Ferrex, Lidl mit Parkside oder Pearl mit AGT. Sie arbeiten meist mit 20 V, zwei Akkus zusammen liefern 40 V.
Ein weiterer Vorteil: Ist ein Akku leer, tauscht man ihn sofort gegen einen vollen und muss nicht warten. Und wenn ein Akku kaputtgeht, muss man nicht das ganze Gerät wegwerfen.
Bevor man sich für ein Akkusystem entscheidet, sollte man prüfen, ob es die gewünschten Geräte dafür gibt – und ob die konkreten Akkus passen. Markenübergreifend arbeiten nicht nur Power X-Change und Power for All: Auch AMPShare rund um Bosch Professional und CAS rund um Metabo verbinden Geräte verschiedener Hersteller. Gleiche Spannung oder ähnliches Aussehen reichen für die Kompatibilität nicht aus. Die Parkside-Akkus von Lidl passen beispielsweise nicht in Einhell-Geräte.
Montage
Rasentrimmer kommen überwiegend teilweise montiert im Karton. Ein paar Handgriffe sind trotzdem nötig: Je nach Modell bringt man Zusatzgriff, Abstandsbügel und Schutzhaube an und montiert das zugelassene Schneidwerkzeug. Welcher Schutz zu welchem Werkzeug gehört, steht in der Anleitung. Darauf darf man nicht verzichten. Mähfäden und Kunststoffmesser nutzen sich ab; den Faden füllt man nach oder ersetzt die Spule, abgenutzte Kunststoffmesser tauscht man aus. Für die Montage und jeden späteren Werkzeugwechsel bleibt der Akku draußen. Erst wenn alles richtig sitzt, setzt man den geladenen Akku ein.
Bedienung
Rasentrimmer und Motorsensen haben Einschaltsperren, damit sie nicht versehentlich anlaufen. Je nach Modell muss man dazu zwei oder sogar drei Bedienelemente betätigen. Während der Arbeit hält man den Schalter gedrückt; lässt man ihn los, wird der Antrieb abgeschaltet. Wie die Sperre im Einzelnen funktioniert, zeigt die Anleitung.
Die Einschaltsperre ersetzt aber keine Vorsicht beim Arbeiten. Beide Hände gehören an die vorgesehenen Griffe, nicht in die Nähe des Schneidwerkzeugs. Feste, geschlossene Schuhe, eng anliegende lange Kleidung und eine Schutzbrille sind wichtig; bei Motorsensen können je nach Einsatz weitere Schutzmittel wie Gesichtsschutz, Handschuhe und Gehörschutz nötig sein. Auch mit Schutzhaube können Pflanzenteile und Steinchen weggeschleudert werden. Andere Menschen und Tiere müssen deshalb Abstand halten – Stihl nennt für die Arbeit mit einer Motorsense mindestens 15 m zu unbeteiligten Personen
Umgang mit dem Akku
Bevor man das Schneidwerkzeug reinigt, wechselt oder neuen Faden einlegt, nimmt man den Akku heraus. Auch bei längeren Arbeitspausen und zur Lagerung sollte er nicht im Gerät bleiben. Gerät und Akku bewahrt man so auf, dass Kinder keinen Zugriff darauf haben.
Für den Winter muss der Akku nicht grundsätzlich ins Haus: Ein trockener, geeigneter Keller, eine Garage oder ein entsprechend geschützter Schuppen können ebenfalls passen. Entscheidend sind die Temperaturvorgaben des Herstellers. Für längere Lagerzeiten ist ein teilweise geladener Akku meist besser als ein ganz voller oder leerer. Geräte mit fest eingebautem Akku lagert man als Ganzes nach den Vorgaben ihrer Anleitung. Einen stark ausgekühlten Akku sollte man vor dem Laden erst auf eine zulässige Ladetemperatur kommen lassen.
Fazit
Wer nach dem Mähen saubere Kanten will, kommt um einen Rasentrimmer kaum herum. Für ein paar Ecken reicht eine Grasschere. Bei längeren Rändern hilft ein leichter Trimmer, und für dichten Bewuchs braucht es eine kräftige Motorsense oder einen Freischneider. Akkugeräte haben Benziner und Kabel inzwischen weitgehend abgelöst. Bevor man kauft, sollte man aber das Akkusystem prüfen: Am meisten spart, wer seine Akkus auch in anderen Geräten nutzen kann. Und bei jedem Gerät gilt: Schutzbrille, feste Schuhe und lange Hosen gehören immer dazu.
Testsieger ist der leichte, einfach zu bedienende Stihl FSA 30, Technologiesieger der kräftige Einhell GP-CT 36/35 Li BL-Solo, der zwei 18-V-Akkus zu 36 V koppelt, und Preis-Leistungs-Sieger der günstige Einhell GE-CT 18/25-1 Li-Solo mit zwei Schneidköpfen.
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BESTENLISTE
Stihl FSA 30
Stihl kann auch leicht: Der Akku-Rasentrimmer Stihl FSA 30 setzt auf ein kompaktes Akkusystem. Wie gut er Kanten und Ränder schafft, zeigt unser Test.
VORTEILE
- angenehm zu führen
- verstellbarer Mähkopf und drehbare Mäheinheit
- vergleichsweise leise
- nur 2,3 kg mit Akku
NACHTEILE
- nur 10 bis 15 Minuten pro Akkuladung
- zweiter Akku fast Pflicht
Stihl FSA 30 im Test: Leiser Rasentrimmer ist gut zu bedienen
Stihl kann auch leicht: Der Akku-Rasentrimmer Stihl FSA 30 setzt auf ein kompaktes Akkusystem. Wie gut er Kanten und Ränder schafft, zeigt unser Test.
Ein frisch gemähter Rasen sieht erst richtig gepflegt aus, wenn auch die Kanten sauber sind. Dafür gibt es Rasentrimmer: Sie kürzen die Halme an Zaun, Mauer und Beet, die der Mäher stehen lässt.
Bei Stihl denken viele an schwere, laute Motorsägen und Freischneider. Das stimmt aber schon lange nicht mehr: Auch Stihl setzt inzwischen stark auf Akkus. Damit hängt man nicht mehr an der Steckdose, und Lärm und Abgase eines Zweitakters bleiben einem erspart. Der Stihl FSA 30 nutzt sogar ein besonders leichtes Akkusystem. Wie arbeitet es sich damit?
Ausstattung und Design
Orange und Weiß sind die aktuellen Stihl-Farben. Am Griff des FSA 30 und am Akku kommt noch Schwarz dazu. Für ein Gartengerät wirkt das zunächst ungeschickt, denn es steht in Signalfarbe wie ein Fremdkörper in der Landschaft. Die Farben haben aber einen Vorteil: Auf der hellen Oberfläche sieht man sofort, wo Schmutz klebt. Das erleichtert das Putzen.
Stihl verkauft seine Geräte vor allem über den Fachhandel. Deshalb sind sie etwas teurer, dafür hat man bei Problemen, Reparaturen und Fragen einen Ansprechpartner vor Ort. Bei einem Rasentrimmer ist das zwar nicht so wichtig wie bei einem Rasenmäher, denn einen Trimmer kann man im Notfall auch einschicken. Der FSA 30 hat aber noch mehr zu bieten: Man kann verschiedene Mähköpfe montieren. Mitgeliefert wird einer mit Mähfaden und Tippautomatik zum Nachstellen und ein Mähkopf mit rotierenden Kunststoffmessern. Der Fadenkopf gehört nicht zum regulären Lieferumfang.
Am interessantesten ist beim FSA 30 das Akkusystem. Stihl hat gleich drei davon im Programm. Der Nachteil: Nicht jeder Stihl-Akku passt in jedes Stihl-Gerät. Und anders als bei den Allianzen Power X-Change und Power for All funktionieren Stihl-Akkus nur in Geräten von Stihl. Dafür bekommt jedes Gerät einen Akku, der zu ihm passt:
- AK ist der klassische Systemakku mit 36 V. Er bringt mehr Leistung als die 18- oder 20-V-Akkus anderer Marken, ist aber auch größer und schwerer.
- AP ist für Profigeräte gedacht. Dazu gehören auch schwere und teure Rucksackakkus, mit denen man stundenlang mähen kann, auch weit weg von jeder Steckdose.
AS schließlich ist ein kleiner Akku für Handgeräte wie Gartenscheren, bei denen ein AK-Akku schon unangenehm schwer wäre. Bisher gibt es ihn nur in einer Größe: Der AS 2 liefert 10,8 V und 28 Wh und wiegt 220 g. Für ein kleines Gerät ist das eine ordentliche Kapazität, und er ist viel leichter als ein AK- oder gar AP-Akku. Gegenüber einem fest eingebauten Akku hat er zwei Vorteile: Ist er leer, tauscht man ihn gegen einen vollen und muss nicht warten. Und wenn er kaputtgeht, muss man nicht das ganze Gerät wegwerfen.
Stihl FSA 30: Bilder
Stihl FSA 30
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Stihl FSA 30
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Stihl FSA 30
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Stihl FSA 30
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Stihl FSA 30
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Stihl FSA 30
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Stihl FSA 30
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Stihl FSA 30
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Lieferumfang und Montage
Stihl verkauft den FSA 30 im Set mit einem oder zwei AS-2-Wechselakkus und Ladegerät. Außerdem liegen eine Anleitung, Sicherheitshinweise und ein Garantieheft im DIN-A5-Format bei. Vor dem ersten Einsatz muss man den gewünschten Mähkopf, den Haltegriff, den Abstandsbügel und die Schutzhaube montieren. Danach kommt der geladene Akku hinein.
Ohne Akku wiegt das Gerät 2,1 kg, mit Akku 2,3 kg. Damit ist es leichter als die meisten Konkurrenten. Mit 23 cm Schnittkreis kommt man trotzdem gut voran, und schwer wird einem der Trimmer dabei nicht.
Bedienung und Ergebnis
Damit der FSA 30 nicht aus Versehen anläuft, muss man ihn über zwei Bedienelemente freigeben. Trotz des kleinen Akkus hat er viel Kraft und eignet sich hervorragend für seine Aufgabe. Mit 91 dB ist er leiser als viele andere Trimmer, und das hört man auch. Bei längeren Arbeiten ist Gehörschutz trotzdem sinnvoll.
Geschlossene Schuhe, lange Hosen und eine Schutzbrille sind beim Trimmen Pflicht. Handschuhe sind empfehlenswert, damit man sich nicht an Dornen oder Brennnesseln verletzt. Vor allem benötigt man sie, wenn man an der Mechanik arbeitet. Das geht natürlich nur bei herausgenommenem Akku.
Die Arbeit mit dem FSA 30 ist ausgesprochen angenehm, auch weil sich die Neigung des Mähkopfs einstellen lässt. Das hilft zum Beispiel in offenen Lichtschächten vor Kellerfenstern, wo man mit flach eingestelltem Kopf kaum hinkommt. Außerdem lässt sich die Mäheinheit um 90 Grad drehen. So kann man auch senkrechte Kanten schneiden.
Akkulaufzeit
Beim Trimmen fließt viel Strom. Für diese Aufgabe ist der AS 2 mit 10,8 V und 28 Wh etwas knapp. Mit dem Kunststoffmesser-Kopf verspricht Stihl gerade einmal 15 Minuten Laufzeit, dann muss der Akku an das Ladegerät oder gegen einen vollen getauscht werden. Mit Faden sind es sogar nur 10 Minuten. Ein zweiter Akku ist deshalb fast Pflicht.
Preis
Mit einem Listenpreis von 159 Euro mit Akkus und Ladegerät ist der Stihl FSA 30 im mittleren Preisbereich, doch immer noch günstiger als andere Fabrikate und durch sein geringes Gewicht und die wechselbaren Mähköpfe sehr interessant für auch weniger trainierte Gartenarbeiter.
Ohne Akku und Ladegerät kostet der Stihl FSA 30 im Handel ab 112 Euro. Mit einem AS-2-Akku und Ladegerät sind es rund 130 Euro, mit zwei Akkus rund 155 Euro. Das Set mit zwei Akkus lohnt sich: Ein einzelner Akku reicht nur für 10 bis 15 Minuten, ein zweiter kostet ab 23 Euro.
Fazit
Der Stihl FSA 30 ist leicht, und die Arbeit damit geht mühelos von der Hand. Da macht Rasentrimmen richtig Spaß, allerdings nicht lange: Eine Akkuladung reicht nur für kurze Zeit. Wer mehr als ein paar Rasenkanten und etwas Unkraut zwischen den Pflastersteinen stutzen will, muss öfter Pause machen oder einen zweiten Akku bereithalten.
Praktisch ist, dass Stihl zwei Schneidsysteme mitliefert. Der Nylonfaden ist für Laien am einfachsten. Er schont Mauern, und am Schneidwerkzeug geht kaum etwas kaputt. Dafür braucht er mehr Strom und lässt sich nicht so genau führen wie der Mähkopf mit Kunststoffmessern.
Einhell Professional GP-CT 36/35 Li BL-Solo
Zwei Akkus, 36 Volt: Der Akku-Rasentrimmer Einhell GP-CT 36/35 Li BL-Solo kostet rund 140 Euro. Hält er lange genug durch? Unser Test zeigt es.
VORTEILE
- angenehme Bedienung
- kräftig
- 35 cm Schnittbreite
- Tragegurt dabei
- 10 Jahre Garantie auf den Motor (nach Registrierung)
NACHTEILE
- mit Akkus und Ladegerät rund 300 Euro
- recht laut
- mit Akkus rund 5 kg schwer
- Faden reißt häufig
Einhell GP-CT 36/35 Li BL im Test: leistungsstarker Rasentrimmer mit zwei Akkus
Zwei Akkus, 36 Volt: Der Akku-Rasentrimmer Einhell GP-CT 36/35 Li BL-Solo kostet rund 140 Euro. Hält er lange genug durch? Unser Test zeigt es.
Rasentrimmer helfen dort, wo der Rasenmäher an seine Grenzen stößt. Mit Akku arbeitet man dabei deutlich freier: kein Zweitakter, der lärmt und stinkt, kein Kabel, das hinterherschleift. Doch ein Trimmer benötigt fast so viel Energie wie die viel größeren Rasenmäher oder Laubsauger. Einhell hat diesen Fakt aber bei dem Modell berücksichtigt: Der GP-CT 36/35 Li BL-Solo läuft mit zwei Akkus. Hält er damit lange genug durch?
Ausstattung und Design
Einhell hat sehr viele Akkugeräte für Werkstatt und Garten im Programm. Die Akkus gehören zum System Power X-Change und passen auch in Geräte anderer Hersteller. Den GP-CT 36/35 Li BL-Solo erkennt man sofort als Einhell: leuchtend rot mit schwarzen Akzenten. Wer ihn im Garten liegen lässt, findet ihn schnell wieder. Bei seiner Größe dürfte das aber ohnehin kaum passieren.
Die wichtigsten Daten stecken schon im Namen: Die 36 steht für 36 V Betriebsspannung aus zwei 18-V-Systemakkus, die 35 für 35 cm Schnittbreite. Die beiden Akkus sitzen oben an der Stange, direkt am Haltegriff.
Der Trimmer hat zwei Leistungsstufen, also zwei Drehzahlen. Sein Motor arbeitet bürstenlos. Wer das Gerät registriert, bekommt darauf zehn Jahre Garantie. Geschnitten wird nur mit Faden: Auf dem Fadenkopf sind 8 m Nylonfaden mit 2 mm Stärke aufgewickelt. Ist der Faden abgenutzt, tippt man den Kopf kurz auf den Boden, und die Tippautomatik schiebt neuen Faden nach.
Lieferumfang und Montage
Akkus und Ladegerät muss man beim GP-CT 36/35 Li BL-Solo extra kaufen. Er benötigt zwei Akkus, und beide sollten die gleiche Kapazität haben. Im Karton liegen dafür die zwei Hälften der Stange, die Schutzhaube, der Fadenkopf, ein zusätzlicher Führungsgriff, ein Tragegurt und ein Abstandsbügel. Dazu kommen Schrauben, ein Sechskantschlüssel sowie Anleitung, Sicherheitshinweise und Garantieunterlagen. Bevor es losgeht, muss man also erst einmal schrauben und, falls nötig, die Akkus laden.
Ein Nylonfaden ist zwar die harmloseste Bestückung für einen Trimmer. Verletzen kann man sich damit trotzdem, und Baumrinde oder Stauden nehmen schnell Schaden. Deshalb gehören Abstandsbügel und Schutzhaube montiert, bevor die Akkus ins Gerät kommen.
Ohne Akkus wiegt der Trimmer etwa 3,4 kg. Zwei 5,2-Ah-Akkus bringen noch einmal rund 1,6 kg mit. Zusammen sind das etwa 5 kg, mit dem Tragegurt lässt sich das aber gut tragen.
Einhell GP-CT 36/35 Li BL: Bilder
Einhell Professional GP-CT 36/35 Li BL
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Einhell Professional GP-CT 36/35 Li BL
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Einhell Professional GP-CT 36/35 Li BL
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Einhell Professional GP-CT 36/35 Li BL
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Einhell Professional GP-CT 36/35 Li BL
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Einhell Professional GP-CT 36/35 Li BL
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Einhell Professional GP-CT 36/35 Li BL
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Einhell Professional GP-CT 36/35 Li BL
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Einhell Professional GP-CT 36/35 Li BL
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Bedienung und Ergebnis
Das Gerät hat zwei angenehme Griffe, einer davon verstellbar, die eine stabile Führung bieten. Kraft hat der GP-CT 36/35 Li BL-Solo genügend: Mit einer zweiten Leistungsstufe kann er auch dichtes, wild gewachsenes Gras stutzen.
Für Gestrüpp und Äste ist er allerdings weniger geeignet, hier fehlt einem ein Schneidmesser: Bei zu harten Gegnern bricht der Mähfaden schnell ab und kann dann nur durch Abschalten des Trimmers, Entnahme der Akkus und Öffnen des Mähkopfes wieder herausgeführt und aktiviert werden. Die auch beim GP-CT 36/35 Li BL-Solo vorgesehene Verlängerung des Mähfadens per Tippautomatik scheidet hier aus: Der Faden bricht bei Kontakt mit harten Ästen oder anderen massiven Hindernissen oft direkt am Auslass aus dem Mähkopf, statt nur gekürzt zu werden.
Da der GP-CT 36/35 Li BL-Solo einen sehr flachen Ansatz des Griffrohrs hat, lassen sich auch größere Flächen zügig und entspannt stutzen; in offene Lichtschächte von Kellerfenstern kommt man dadurch allerdings nicht so gut hinunter. Ein gutes Arbeitstempo liefert er dagegen beispielsweise beim Stutzen des Wildwuchses unter Hecken am Straßenrand – so dabei keine verborgenen Äste zum Fadenbruch direkt am Mähkopf führen. Derartiges bewirkt dann immer eine etwas längere Unterbrechung, um den Faden wieder aus dem Mähkopf zu holen.
Der Trimmer startet nur, wenn man zwei Bedienelemente betätigt: die Einschaltsperre und den Einschalter. Die Sperre lässt sich von beiden Seiten des Griffs bedienen – praktisch für Rechts- und Linkshänder.
Bei der Nutzung des Rasentrimmers sollte man Vorsicht walten lassen: Mit 96 dB ist der GP-CT 36/35 Li BL-Solo nicht ganz so leise und ein Gehörschutz für längere Arbeiten anzuraten. Geschlossene Schuhe und lange Hosen sind Pflicht, Schutzhandschuhe empfehlenswert, um sich nicht zu kratzen oder an Brennnesseln zu geraten, aber insbesondere beim Hantieren an der Mechanik, selbstverständlich nur bei entnommenem Akku.
Akkulaufzeit
Rasentrimmer sind gefräßiger, als man denkt. Für die kleinste Kombination aus zwei 2,0-Ah-Akkus gibt Einhell nur 30 Minuten auf der niedrigen Stufe und 20 Minuten auf der hohen an.
Besser passen 4,0-Ah-Akkus. Mit ihnen soll der Trimmer eine Stunde auf der niedrigen und eine halbe Stunde auf der hohen Stufe laufen. Mit 8,0-Ah-Akkus sollen es zwei Stunden und eine Stunde sein. Im Test mit zwei 5,2-Ah-Akkus hielt er 70 und 55 Minuten durch. Mit der großen Schnittbreite kommt man dabei zügig voran. Im Laufe der Nutzung fühlt sich der Trimmer aber trotz Tragegurt schwer an. Kurze Pausen sind ohnehin sinnvoll, denn laut Anleitung kann das Gerät bei Dauerbetrieb überhitzen.
Sind die Akkus nach dem Trimmen nicht ganz leer, kann man damit gleich mit dem Rasenmäher oder dem Laubsauger weitermachen. Sonst müssen sie an das Ladegerät. Mit einem Einhell-Ladegerät dauerte das im Test fast zwei Stunden.
Preis
Einhell nennt für den GP-CT 36/35 Li BL-Solo-Solo einen Listenpreis von knapp 178 Euro, ohne Akkus und Ladegerät. Damit gehört er zu den teureren Akkutrimmern. Im Handel bekommt man ihn aber schon für rund 141 Euro.
Wer noch keine Einhell-Akkus hat, braucht zusätzlich ein Set mit zwei 5,2-Ah-Akkus und Ladegerät für knapp 160 Euro. Insgesamt kostet das dann rund 300 Euro. Dafür passen die Akkus auch in alle anderen Geräte mit Power X-Change.
Fazit
Der Einhell GP-CT 36/35 Li BL-Solo ist kein Schnäppchen, aber dennoch ein starker Trimmer. Mit ihm bringt man auch größere Randflächen vor dem Rasenmähen schnell in Form. Ein Messer als zweites Schneidwerkzeug hätten wir uns dennoch als Ausstattungsmerkmal gewünscht. Der Nylonfaden schont zwar Mauern, und nach einem „Feindkontakt“ ist kein teures Teil kaputt. Beim GP-CT 36/35 Li BL-Solo reißt er aber schnell, und dann muss man jedes Mal unterbrechen, um den Faden wieder in Ordnung zu bringen.
Wer schon Geräte und Akkus mit Power X-Change hat, kommt deutlich günstiger weg. Die Bedienung ist angenehm, und die Griffe liegen gut und sicher in der Hand. Zusammen mit dem Tragegurt wird so auch längeres Trimmen nicht zur Plage.
Einhell Expert GE-CT 18/25-1 Li
Leicht, vielseitig, kabellos: Der Einhell Expert GE-CT 18/25-1 Li setzt auf wenig Gewicht. Im Test zeigt der Rasentrimmer, dass er für normale Gärten völlig ausreicht.
VORTEILE
- gut zu bedienen
- leicht
- zwei Schneidwerkzeuge
- Ersatzteile verfügbar
NACHTEILE
- relativ laut
Einhell Expert GE-CT 18/25-1 Li im Test: Akku-Rasentrimmer ab 68 Euro überzeugt
Leicht, vielseitig, kabellos: Der Einhell Expert GE-CT 18/25-1 Li setzt auf wenig Gewicht. Im Test zeigt der Rasentrimmer, dass er für normale Gärten völlig ausreicht.
Rasentrimmer erledigen, was der Rasenmäher nicht kann. Mit Akku arbeitet man freier: kein Zweitakter-Lärm, kein Gestank, kein Kabel. Doch auch Trimmer benötigen viel Energie. Der Einhell GE-CT 18/25-1 Li ist eher ein leichtes Modell. Läuft er auch lang genug? Das zeigt der Testbericht.
Ausstattung und Design
Einhell bietet viele Heimwerker- und Gartengeräte mit Akku an. Die Akkus gehören zum System Power X-Change, das über 350 Geräte umfasst. Sie passen auch in Werkzeuge von Handelsmarken wie Kraftronic und in Produkte von Partnern, etwa E-Roller, Kinderfahrzeuge oder Wohnwagen. Den GE-CT 18/25-1 Li erkennt man mit dem schwarz-roten Gehäuse sofort als Einhell-Produkt.
Der Trimmer schneidet 25 cm breit und läuft mit einem 18-V-Systemakku. Aus diesen beiden Werten setzt sich der Name GE-CT 18/25-1 Li zusammen. Der Akku sitzt am Haltegriff.
Zum Mähen gibt es zwei Köpfe: einen mit Kunststoffmessern und einen mit Nylonfaden (1,6 mm stark, 5 m lang). Wird der Faden zu kurz, tippt man den Mähkopf kurz auf den Boden. Die Tippautomatik zieht dann neuen Faden nach.
Lieferumfang und Montage
Akku und Ladegerät sind nicht dabei. Im Karton liegen neben Anleitung, Sicherheitshinweisen und Garantieunterlagen beide Mähköpfe, eine Kantenführung, eine Schutzhaube und ein zusätzlicher Führungshandgriff. Vor dem ersten Einsatz muss man also etwas schrauben und natürlich einen geladenen Akku einsetzen.
Ein Mähfaden ist die weniger riskante Bestückung für einen Trimmer. Trotzdem kann man sich damit ernsthaft verletzen und Pflanzen beschädigen. Kantenführung und Schutzhaube müssen deshalb richtig montiert sein, bevor der Akku hineinkommt. Mit dem Kunststoffmesser sollte man erst recht vorsichtig sein.
Ohne Akku wiegt der Trimmer etwa 2,1 kg. Ein 4-Ah-Akku wiegt rund 0,6 kg, zusammen sind es also etwa 2,7 kg. Gut: Fast alle Teile gibt es bei Verschleiß oder Defekt einzeln als Ersatzteil.
Einhell Expert GE-CT 18/25-1 Li: Bilder
Einhell Expert GE-CT 18/25-1 Li
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Bedienung und Ergebnis
Den GE-CT 18/25-1 Li kann man an die eigene Körpergröße und an fast jede Ecke im Garten anpassen. Der Stiel lässt sich in der Länge verstellen, der vordere Zusatzgriff in der Position. Mit zwei Griffen führt man den Trimmer ruhig und sicher. Praktisch: Im Zusatzgriff stecken die Ersatzmesser für den Messer-Mähkopf. Bricht ein Messer ab, muss man nicht erst zurück in die Garage.
Kraft hat der Trimmer genug. Den Mähkopf kann man in drei Stufen neigen. So erreicht man auch Lichtschächte vor Kellerfenstern, wo ein flach gestellter Kopf hängen bliebe. Für senkrechte Kanten dreht man den Griff um 90 Grad.
Wie bei Gartengeräten üblich, schaltet man den Trimmer mit zwei Knöpfen ein, dem Schalter und der Einschaltsperre. So läuft er nicht aus Versehen an. Die Sperre gibt es auf beiden Seiten des Griffs, deshalb kommen Linkshänder genauso gut damit zurecht wie Rechtshänder.
Leise ist der Trimmer nicht: Einhell gibt 94 dB an. Wer länger arbeitet, sollte einen Gehörschutz tragen. Geschlossene Schuhe und lange Hosen sind ohnehin Pflicht. Handschuhe schützen vor Kratzern und Brennnesseln. Am wichtigsten sind sie aber, wenn man am Mähkopf arbeitet, und das nur mit herausgenommenem Akku.
Akkulaufzeit
Rasentrimmer verbrauchen mehr Strom, als man denkt. Der GE-CT 18/25-1 Li kommt trotzdem mit einem einzigen 18-V-Akku aus und hält erstaunlich lange durch: 42 Minuten mit einem 2-Ah-Akku, 84 Minuten mit 4 Ah und fast 3 Stunden mit 8 Ah. Diese Werte gelten für den Messer-Mähkopf. Mit dem Faden ist der Akku schneller leer.
Für normale Gärten reicht das. Pausen sollte man ohnehin einlegen, denn im Dauerbetrieb kann der Motor überhitzen. Ist der Akku danach nicht ganz leer, steckt man ihn einfach in den Rasenmäher oder den Laubsauger und macht weiter. Ein leerer Akku benötigt etwa zwei Stunden, bis er wieder voll ist.
Preis
Einhell verlangt für den GE-CT 18/25-1 Li knapp 84 Euro, ohne Akku und Ladegerät. Im Handel gibt es das Gerät ohne Akku schon ab 68 Euro. Damit liegt der Trimmer im mittleren Preisbereich. Wer noch keinen Power-X-Change-Akku hat, benötigt zusätzlich ein Set aus 4-Ah-Akku und Ladegerät. Das kostet derzeit knapp 30 Euro. Komplett kommt man also auf knapp 100 Euro.
Fazit
Der Einhell GE-CT 18/25-1 Li ist ein solider, leichter Trimmer zu einem fairen Preis. Er schneidet wahlweise mit Faden oder mit Kunststoffmessern, beide Mähköpfe sind im Karton. Auch die Frage aus dem Teaser können wir beantworten: Er läuft lange genug. Schon mit einem 4-Ah-Akku reicht eine Ladung für einen normalen Garten.
Wer schon Geräte aus dem System Power X-Change besitzt, kauft das Solo-Modell und nimmt die Akkus, die er bereits hat. Den Trimmer kann man an Körpergröße und Gelände anpassen, und mit zwei Griffen führt man ihn ruhig. So wird auch längeres Trimmen nicht zur Plage. Geht etwas kaputt, gibt es fast alle Teile einzeln als Ersatzteil, auch nach Ablauf der Garantie.
Stihl FSA 80
Kraftvoll, aber schwer: Die Akku-Motorsense Stihl FSA 80 mäht auch kniehohes Gras und Unkraut. Für wen sich der teure Freischneider lohnt, zeigt unser Test.
VORTEILE
- kräftig, auch für dichtes Gras und Unkraut
- Grasschneideblatt aus Metall serienmäßig
- Eco-Modus und automatische Drehzahlanpassung
- Doppelschultergurt, klappbarer Lenker
NACHTEILE
- teuer
- rund 6 kg schwer
- Bedienung benötigt Übung
- langes Laden am Standardladegerät
Stihl FSA 80 im Test: leistungsstarker Rasentrimmer für Profis und große Gärten
Kraftvoll, aber schwer: Die Akku-Motorsense Stihl FSA 80 mäht auch kniehohes Gras und Unkraut. Für wen sich der teure Freischneider lohnt, zeigt unser Test.
Brennnesseln am Zaun, verfilztes Gras am Hang, kniehohes Unkraut hinter dem Schuppen: Manche Ecken im Garten sind für einen kleinen Rasentrimmer zu viel. Rasentrimmer und Motorsense schneiden beide mit einem schnell drehenden Kopf am Ende einer Stange. Der leichte Trimmer ist aber vor allem für Rasenkanten gedacht, die Motorsense hat dagegen mehr Kraft, einen Zweihandgriff und meist ein Metallmesser für dichten Bewuchs.
Wer bei Stihl an knatternde Benziner denkt, ist nicht mehr auf dem neuesten Stand. Auch kräftigere Modelle gibt es inzwischen mit Akku: kein Benzinkanister, keine Abgase, keine Kabeltrommel. Der Stihl FSA 80 gehört dazu. Er läuft mit einem 36-V-Akku aus Stihls AK-System, und sein Zweihandgriff erinnert an einen Fahrradlenker. Statt eines Fadens dreht sich hier ein Grasschneideblatt aus Metall. Damit soll er auch zähes Gras und kräftiges Unkraut schaffen. Wie viel Wildwuchs bewältigt er?
Ausstattung und Design
Orange und Weiß sind die aktuellen Stihl-Farben. Am Griff, an den Rohren und am Akku des FSA 80 kommen noch Silber und Schwarz dazu. Die Variante FSA 80 R hat statt des Fahrradlenkers einen normalen Rundumgriff.
Stihl verkauft seine Geräte vor allem über den Fachhandel und die großen Onlineplattformen. Deshalb sind sie etwas teurer, dafür hat man bei Problemen, Reparaturen und Fragen einen Ansprechpartner vor Ort. Bei einem einfachen Rasentrimmer braucht man das vielleicht nicht. Der FSA 80 geht aber schon eher in Richtung Profigerät. Da hilft es, wenn der Händler zeigt, wie man den Doppelschultergurt richtig anlegt und das Gerät auf die eigene Körpergröße einstellt.
Man kann verschiedene Mähköpfe montieren. Mitgeliefert werden ein Fadenkopf mit zwei Fäden und Tippautomatik sowie ein Mähkopf mit festem Metallblatt.
Die Motorsense hat zwei Stufen: eine sparsame Eco-Stufe für einfache Arbeiten im Gras und eine Stufe mit voller Leistung für dichteren Bewuchs. Sie läuft mit dem klassischen AK-Akku von Stihl. Die Drehzahl passt sich automatisch an das montierte Schneidwerkzeug an. Das erklärt auch die unterschiedlichen Laufzeiten, denn der Fadenkopf dreht schneller als das Metallblatt.
Lieferumfang und Montage
Der FSA 80 kommt mit Doppelschultergurt, den beiden Schneidwerkzeugen und den passenden Schutzhauben für Metallblatt und Fadenkopf. Akku und Ladegerät sind nicht dabei. Außerdem liegen eine Anleitung, Sicherheitshinweise und ein Garantieheft im DIN-A5-Format bei.
Vor dem ersten Einsatz muss man das gewünschte Schneidwerkzeug, den Haltegriff, den Abstandsbügel und die passende Schutzhaube montieren. Je nach Schneidwerkzeug müssen manche Teile auch wieder ab. Zum Schluss setzt man einen geladenen Akku ein.
Stihl FSA 80: Bilder
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Bedienung und Ergebnis
Ohne Schneidwerkzeug und Schutzhaube wiegt der FSA 80 4,3 kg, der Akku AK 30 S bringt noch einmal 1,3 kg mit. Damit ist er mehr als doppelt so schwer wie der FSA 30 von Stihl. Dafür ist sein Schneidkreis mit dem Fadenkopf mit 38 cm deutlich größer, man kommt also gut voran. Mit dem empfohlenen AK 30 S, dem größten Akku im System, soll er laut Stihl 3 km Rasenkante oder 600 m² Fläche schaffen.
Damit der FSA 80 nicht aus Versehen anläuft, muss man ihn freigeben. Statt zwei Bedienelementen sind es hier gleich drei. Wer das Gerät falsch hält, erreicht gar nicht erst alle.
Die Motorsense ist kräftig und eignet sich hervorragend für ihre Aufgabe. Mit 96 dB ist sie allerdings etwas lauter. Gehörschutz empfehlen wir, auch wenn Stihl ihn nicht für nötig hält. Geschlossene Schuhe, lange Hosen und eine Schutzbrille sind bei einer Motorsense Pflicht, gerade mit Metallblatt. Handschuhe sind empfehlenswert, damit man sich nicht an Dornen oder Brennnesseln verletzt. Vor allem benötigt man sie, wenn man an der Mechanik arbeitet. Das geht natürlich nur bei herausgenommenem Akku.
Trotz des Gewichts arbeitet man mit dem FSA 80 angenehm, wenn Gurt und Gerät richtig eingestellt sind. Auch in offenen Lichtschächten vor Kellerfenstern kann man schneiden, und dank des kräftigen Motors und des großen Schneidkreises geht die Arbeit zügig voran. Richtig sinnvoll ist ein solches Gerät aber nur in einem großen Garten. Außerdem braucht es mehr Platz im Schuppen, auch wenn sich der Lenker einklappen lässt.
Akkulaufzeit
Motorsensen benötigen viel Strom. Den kleinsten AK-Akku, den AK 10 mit 36 V und 72 Wh, empfiehlt Stihl deshalb gar nicht erst. Er liefert nur eingeschränkte Leistung und hält mit Fadenkopf auf voller Stufe gerade einmal 8 Minuten durch, im Eco-Modus 12 Minuten. Kunststoffmesser verdoppeln die Laufzeit jeweils, das Metallblatt kommt auf 10 und 20 Minuten.
Deutlich besser sieht es beim empfohlenen AK 30 S (36 V, 180 Wh) aus: Mit Fadenkopf läuft die Motorsense 20 Minuten auf voller Stufe und 30 Minuten im Eco-Modus, mit Kunststoff- oder Metallmesser 40 und 60 Minuten. Das klingt immer noch knapp. Für ein so schweres Gerät mit dieser Schnittleistung ist es aber in Ordnung. Ein zweiter Akku lohnt sich trotzdem, damit man nicht im dümmsten Moment Pause machen muss. Am Standardladegerät AL 101 benötigt ein leerer AK 30 S nämlich rund dreieinhalb Stunden, bis er wieder voll ist.
Preis
Stihl verlangt für den FSA 80 ohne Akku und Ladegerät 379 Euro, im Handel gibt es ihn ab 339 Euro. Damit liegt er klar im oberen Preisbereich. Dafür bekommt man aber auch eine kräftige Motorsense für gehobene Ansprüche. Teuer wird es mit Akku und Ladegerät: Dann sind rund 549 Euro fällig.
Fazit
Der Stihl FSA 80 eignet sich auch für anspruchsvolle Grundstücke. Er schneidet sehr kraftvoll, und mit dem großen AK 30 S hält er ordentlich durch. Die Bedienung muss man allerdings erst lernen, und bei rund 6 kg ist die Arbeit nicht gerade mühelos. Auch der Preis ist eine Herausforderung, vor allem wenn man Akku und Ladegerät noch dazukaufen muss.
Gardena Powertrim 30/18V P4A
Der Akku-Rasentrimmer Gardena Powertrim 30/18V P4A ist leicht, kräftig und reparierbar. Wie lange hält der Akku, und lohnt sich das Modell?
VORTEILE
- durchdacht und angenehm zu bedienen
- kräftig
- vergleichsweise leise
- Ersatzteile einzeln erhältlich
NACHTEILE
- Preis eher hoch
Gardena Powertrim 30/18V P4A im Test: starker Rasentrimmer ab 95 Euro
Der Akku-Rasentrimmer Gardena Powertrim 30/18V P4A ist leicht, kräftig und reparierbar. Wie lange hält der Akku, und lohnt sich das Modell?
Rasentrimmer schaffen, was der Rasenmäher nicht kann. Mit Akku gibt es keinen Zweitakter-Lärm, keinen Gestank und kein Kabel, das hinterherschleift. Der Gardena Powertrim 30/18V P4A arbeitet flott und liegt leicht in der Hand. Wie schlägt er sich im Test?
Ausstattung und Design
Der Powertrim 30/18V P4A trägt bereits die neue Gardena-Farbsprache. Bislang setzte Gardena auf ein auffälliges Rotorange und Türkis mit schwarzen Akzenten. Bei den neuen Produkten ist Schwarz die Hauptfarbe, Türkis und Orange setzen nur noch Akzente.
Der Trimmer nimmt alle 18-V-Akkus der Power for All Alliance auf. Die kleinen Akkus unter 400 g halten an diesem Gerät allerdings nur kurz durch. Im Set liegt ein Akku mit 4 Ah. Er lohnt sich auch für andere Gartengeräte der Allianz wie Laubsauger oder Rasenmäher, die mit kleinen Akkus ohnehin schwächeln. Für hartnäckige Fälle liefert ein Power-Boost-Modus kurzzeitig mehr Kraft.
Der Powertrim schneidet 30 cm breit und arbeitet mit 18 V, daher die Typenbezeichnung 30/18V. Der Akku sitzt am Geräteende unter dem Handgriff. Im Mähkopf stecken 4 m Nylonfaden mit 2 mm Stärke. Per Tippautomatik lässt sich der Faden bei Bedarf auf Arbeitslänge nachführen. Wird er zu kurz, meldet sich eine Warnleuchte.
Lieferumfang und Montage
Der Powertrim 30/18V P4A kommt fast fertig montiert. Der Mähkopf ist schon eingesetzt. Man muss nur noch das Rohr zusammenschrauben und Haltegriff, Abstandshalter und Schutzabdeckung anbringen. Dann fehlt nur noch ein geladener Akku. Im Ready-to-use-Set liegen dafür ein Ladegerät und ein 4-Ah-Systemakku bei. Die Solo-Variante kommt ohne Akku und Ladegerät.
Ein Mähfaden ist zwar die ungefährlichste Bestückung für einen Trimmer. Trotzdem kann man damit sich selbst verletzen oder Pflanzen ernsthaft beschädigen. Abstandshalter und Schutzabdeckung müssen deshalb korrekt montiert sein, bevor der Akku eingesetzt wird.
Gut: Fast alle Teile des Trimmers gibt es bei Verschleiß oder Defekt einzeln als Ersatzteil. Ohne Akku wiegt das Gerät rund 2,4 kg, mit dem 4-Ah-Akku aus dem Set rund 3 kg. Damit lässt sich der Powertrim 30/18V P4A noch angenehm führen.
Gardena Powertrim 30/18V P4A: Bilder
Gardena Powertrim 30/18V P4A
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Bedienung und Ergebnis
Zwei angenehme Griffe, einer davon verstellbar, sorgen für eine stabile Führung. Kraft hat der Powertrim 30/18V P4A genug. Das Griffrohr setzt sehr flach am Mähkopf an. Damit stutzt man auch größere Flächen zügig und entspannt. In offene Lichtschächte vor Kellerfenstern kommt man dadurch aber schlecht hinunter.
Wie bei Gartengeräten üblich, schaltet man den Trimmer mit zwei Bedienelementen ein: einem Druckknopf und einem Starthebel. So läuft er nicht versehentlich an. Lässt man den Starthebel los, stoppt er sofort. Nach einer Minute schaltet er sich außerdem selbst ab.
Beim Arbeiten ist Vorsicht angebracht. Gardena nennt einen Schalldruckpegel von 79 dB(A) am Ohr der Bedienperson und einen Schallleistungspegel von 92 dB(A). Gardena schreibt beim Arbeiten Schutzbrille und Gehörschutz vor. Hinzu kommen feste, geschlossene Schuhe und lange Hosen. Vor Wartungsarbeiten muss der Akku herausgenommen werden. Geschlossene Schuhe und lange Hosen sind Pflicht. Handschuhe schützen vor Kratzern und Brennnesseln. Vor allem benötigt man sie, wenn man an der Mechanik hantiert, und zwar nur bei entnommenem Akku. Gardena empfiehlt wegen des Staubs sogar eine Schutzmaske.
Akkulaufzeit
Rasentrimmer benötigen viel Strom. Grundsätzlich passen alle Akkus der Power for All Alliance. Mit dem 2,5-Ah-Akku läuft der Powertrim 30/18V P4A aber höchstens 25 Minuten, mit dem 4-Ah-Akku aus dem Set bis zu 40 Minuten. Ist der Akku nach dem Trimmen nicht ganz leer, kann man mit der Restladung direkt Rasenmäher oder Laubsauger weiterbetreiben.
Mit dem Ladegerät aus dem Set dauert es etwa vier Stunden, bis der Akku wieder voll ist. Wer keine langen Pausen machen will, sollte sich deshalb einen zweiten Akku zulegen.
Preis
Der Gardena Powertrim 30/18V P4A kostet laut Liste knapp 125 Euro ohne und knapp 164 Euro mit Akku und Ladegerät. Damit liegt er im mittleren Preissegment. Ohne Akku bekommt man den Rasentrimmer zu Straßenpreisen ab rund 95 Euro. Ein Komplettset aus Akku und Ladegerät kostet als Starter-Kit P4A PBA 18V/45 + AL 1830 CV knapp 123 Euro.
Fazit
Der Gardena Powertrim 30/18V P4A ist leicht und kräftig. Er eignet sich auch für größere Randflächen, die man vor dem Rasenmähen gelegentlich trimmen will. Geht etwas kaputt, lässt er sich auch nach der Garantiezeit reparieren, denn Ersatzteile gibt es einzeln.
Wer schon Geräte oder Akkus der Power for All Alliance besitzt, spart Geld und greift zur Solo-Variante. Die Bedienung ist angenehm, die Griffe liegen gut und sicher in der Hand. Auch längeres Trimmen wird so nicht zur Plage.
Source: Heise · Wolf-Dieter Roth
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